Warenkorb
 

Bessere Verhältnisse

Roman

Die Rabbit-Romane 3

(1)
«Es ist der seit langem beste Roman über Amerika aus Amerika.» (The Washington Post)

Harry Angstrom ist reich. Er hat die Auto-Vertretung seines Schwiegervaters geerbt und ist in den Golf-Club aufgenommen. Ein Mann mittleren Alters, der es geschafft hat und doch ständig auf der Suche ist. Ein Roman auch über Glanz und Elend der Jahre, als der Welt das Benzin auszugehen drohte …

Rezension
John Updikes Beobachtungsgenie macht all das Banale erst der Schilderung wert ... Updikes Bücher lese ich wie Medizin gegen langweilige Lücken im Alltag.
Portrait
Geboren am 18.03.1932 in der Kleinstadt Shillington, Pennsylvania, als einziges Kind des Sekundarschullehrers und Diakon Wesley Russel Updike und dessen Frau Linda Grace Hoyer. Kindheit in materieller Bedrücktheit. Schulbesuch weiterhin in Shillington. 1950 Stipendium zum Studium am Harvard College, Hauptfach Anglistik; Abschluss des Untergraduiertenstudiums 1954 mit summa cum laude. Er heiratete 1953 die Kunststudentin Mary Entwistle Pennington, mit der er nach Abschluss des Studiums ein Jahr an die Ruskin School of Drawing and Fine Art in Oxford, England, ging.

Nach Rückkehr in die USA von 1955-1957 fest angestellt beim Magazin «The New Yorker». Danach verfasste er als freier Mitarbeiter Kurzgeschichten und einflussreiche literarische Kritiken. 1957 Umzug nach Ipswich im neuenglischen Massachusetts. 1964 Vortragsreisen durch die UdSSR, Rumänien, Bulgarien und die Tschechoslowakei. Seit 1964 war Updike Mitglied des National Institute of Arts and Letters. 1973 Fulbright-Lektor in Afrika. 1976 Mitglied der American Academy of Arts and Letters.

Auszeichnungen: Guggenheim Fellowship in Poetry für «The Carpendered Hen and Other Tame Creatures» (1959); Rosenthal Foundation Award des National Institute of Arts and Letters für «Das Fest am Abend» (1960); Pulitzer Price for Fiction für «Bessere Verhältnisse» (1982); Lincoln Literary Award (1983); Distinguished Pennsylvania Artist Award (1983); National Book Critics Circle Award for Criticism für «Amerikaner und andere Menschen» (1984); St. Louis Literary Award (1988);

Bobst Award for Fiction (1988); National Medal of Arts (1989); Premio Scanno (1991); O'Henry Award für «A Sandstone Farmhouse» aus «The Afterlife and Other Stories» (1991); Common Wealth Award (1993); Conch Republic Prize for Literature (1993) Commandeur de l'ordre des arts et des lettres (1995); The Howells Medal from the Academy of Arts and Letters (1995). John Updike starb am 27. Januar 2009 in Massachusetts. Sein gesamtes Werk ist auf Deutsch im Rowohlt Verlag und im Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen.


… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 03.11.1988
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-12391-7
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,9/11,6/3,2 cm
Gewicht 310 g
Originaltitel Rabbit is Rich
Auflage 14. Auflage
Übersetzer Barbara Henninges
Verkaufsrang 55.661
Buch (Taschenbuch)
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Weitere Bände von Die Rabbit-Romane

  • Band 1

    2978359
    Hasenherz
    von John Updike
    (1)
    Buch
    9,99
  • Band 2

    2931037
    Unter dem Astronautenmond
    von John Updike
    (2)
    Buch
    9,95
  • Band 3

    2835394
    Bessere Verhältnisse
    von John Updike
    (1)
    Buch
    12,00
    Sie befinden sich hier
  • Band 4

    3020486
    Rabbit in Ruhe
    von John Updike
    (1)
    Buch
    11,99
  • Band 5

    4198840
    Rabbit, eine Rückkehr
    von John Updike
    Buch
    8,90

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
1
0
0
0
0

Am Ziel
von Polar aus Aachen am 10.08.2007

Wer träumt nicht davon, es geschafft zu haben? Ausgesorgt. Man kann sich was leisten. Harry Angstrom mag dies gegönnt sein, zumal wenn man die Vorgänger Hasenherz und Unter dem Astronautenmond gelesen hat, in denen Rabbit es sich nicht gerade leicht gemacht hat. Er darf sich nicht mal damit entschuldigen,... Wer träumt nicht davon, es geschafft zu haben? Ausgesorgt. Man kann sich was leisten. Harry Angstrom mag dies gegönnt sein, zumal wenn man die Vorgänger Hasenherz und Unter dem Astronautenmond gelesen hat, in denen Rabbit es sich nicht gerade leicht gemacht hat. Er darf sich nicht mal damit entschuldigen, daß das Schicksal bei ihm erbarmungslos zugeschlagen habe. Er war der Initiator all des Dramas und der Lächerlichkeit. Harry ist kein Opfer. Er ist, wie er ist. Ungeeignet für eine Tragödie. Als Besitzer der Auto-Vertretung seines verstorbenen Schwiegervaters, spielt er nun Golf, leidet unter erotischen Phantasien und steckt in Schuhen, die ihm zwei Nummern zu groß sind. Dabei bietet Updike wie schon in dem Romanen zu vor, nicht nur eine Familienchronik. Er nimmt auch die politischen Verhältnisse der späten Siebziger Jahre unter die Lupe. Sie erscheinen einem wie Harry Angstrom, obwohl im Wohlstand angekommen, nicht ganz ausgereift, spätpubertär, egal wie gesetzt Harry auch wirken mag. Es ist nicht die Geschichte eines Niedergangs, vielmehr eines Stillstands, beschrieben in dem Updike eigenen Ton zwischen Schärfe und Humor, mit viel Nachsicht für all jene, die sich da abstrampeln, weil sie wie der Frosch in der Milch hoffen, irgendwann auf einem Stück Käse zu sitzen.