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Fragmente einer Sprache der Liebe

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Achtzig Stichworte greift Roland Barthes auf, deren sich das liebende Subjekt bedient – von »Abhängigkeit« bis »Zugrundegehen«, von »Zärtlichkeit« bis »anbetungswürdig«. Es entsteht eine Art Topik der Liebesbeziehung aus lauter kleinen, in sich geschlossenen Elementen, sogenannten Figuren, die einen belanglosen Zwischenfall wie zum Beispiel das Ausbleiben eines Telefonanrufs ebenso umfassen wie die verzückte Hingerissenheit der Liebe auf den ersten Blick.

Rezension
"Ein wunderbarer, ewiger Klassiker"
Welt am Sonntag 18.10.2015
Portrait
Roland Barthes wurde am 12. November 1915 in Cherbourg geboren und starb am 26. März 1980 in Paris an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Er studierte klassische Literatur an der Sorbonne und war danach als Lehrer, Bibliothekar und Lektor in Ungarn, Rumänien und Ägypten tätig. Ab 1960 unterrichtete er an der École Pratique des Hautes Études in Paris. 1976 wurde er auf Vorschlag Michel Foucaults ans Collège de France auf den eigens geschaffenen Lehrstuhl »für literarische Zeichensysteme« berufen. In Essais critiques beschäftigt sich Barthes mit dem avantgardistischen Theater. Prägend für ihn waren unter anderem Brecht, Gide, Marx, de Saussure sowie Jacques Lacan. Zudem war Barthes ein musikbegeisterter Mensch, vor allem als Pianist und Komponist.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 278
Erscheinungsdatum 24.10.1988
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-38086-4
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 17,8/11,1/1,7 cm
Gewicht 177 g
Originaltitel Fragments d'un discours amoureux
Auflage 15. Auflage
Übersetzer Hans-Horst Henschen
Verkaufsrang 31635
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Versuch eines strukturalen Porträts des Diskurses der Liebe
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 23.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein wunderbares Buch! Barthes erstellt hier ein Glossar an "Figuren", die mit dem (hauptsächlich unglücklich) Verliebtsein einhergehen. Von "Abhängigkeit" über "Hingerissenheit" und "Körper" bis "Zugrundegehen" - all die Stadien, dieses "Hin-und-Her-Laufen im Kopf", das man als Verliebte/r durchlebt, wird auf wundervollste Weise... Ein wunderbares Buch! Barthes erstellt hier ein Glossar an "Figuren", die mit dem (hauptsächlich unglücklich) Verliebtsein einhergehen. Von "Abhängigkeit" über "Hingerissenheit" und "Körper" bis "Zugrundegehen" - all die Stadien, dieses "Hin-und-Her-Laufen im Kopf", das man als Verliebte/r durchlebt, wird auf wundervollste Weise dargelegt. Wenn man sich also im "Banne einer solchen Figur" befindet und darunter nachschlägt, hat sie Barthes bereits in kluger, schöner und zugleich oft auch melancholischer Manier erläutert.

lesbare philologie
von einer Kundin/einem Kunden am 23.12.2011

wenn man ein wirklich hilfreiches buch zu diesem thema sucht ist man hier bestens versorgt, es bietet sich eine klare analyse der methoden und möglichkeiten von liebeshandlungen und deren verarbeitungen nicht nur in literarischen sondern auch philosophischen texten für den lesegenuss der anderen art kann man selbst sorgen, we... wenn man ein wirklich hilfreiches buch zu diesem thema sucht ist man hier bestens versorgt, es bietet sich eine klare analyse der methoden und möglichkeiten von liebeshandlungen und deren verarbeitungen nicht nur in literarischen sondern auch philosophischen texten für den lesegenuss der anderen art kann man selbst sorgen, wenn man sich die essays zur hand nimmt, wenn man selbst verliebt ist doch dann kann ich aufgrund der doch sehr dringlichen sprache nicht garantieren, dass man über sich selbst lacht oder weint