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Die künstlichen Paradiese

In seinem Essay "Die künstlichen Paradiese" (1860) setzt Baudelaire sich mit der Wirkung bewusstseinserweiternder Drogen und ihrer Bedeutung für die Dichteridentität und das künstlerische Schaffen auseinander. Der französische Autor hatte selber mit Alkohol, Haschisch und Opium experimentiert, um seinem Geist und seinen Sinnen neue Erfahrungswelten zu eröffnen. Er musste jedoch erkennen, dass der Drogenkonsum seine künstlerische Produktivität nur bedingt zu steigern vermochte, und eine dauerhafte Flucht aus dem Alltag nicht möglich war. Wie auch andere große Schriftsteller mit Drogenerfahrungen, z. B. Edgar Allan Poe und Ernst Jünger, beschreibt Baudelaire das ambivalente Verhältnis zu seinen Rauscherfahrungen und die Enttäuschung angesichts ihres begrenzten Stimulus.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 84
Erscheinungsdatum Mai 2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86267-173-1
Verlag Europäischer Literaturverlag
Maße (L/B/H) 20,1/13,2/1 cm
Gewicht 124 g
Originaltitel Paradis artificiels
Buch (Taschenbuch)
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