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Roman

detebe Band 23017

Leon de Winter

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Beschreibung

De Winter beschreibt mitreißend und ergreifend die tragikomische Suche nach dem unerreichbaren Vater. Rabbi Sol Mayer verkauft in New York absolute Wahrheiten und zweifelt dennoch: an Gott, an seiner Ehe und am selbst erlebten Wunder, das den Lebemann und Taugenichts bewogen hatte, Rabbi zu werden wie sein Vater. Als er sich in eine junge Sängerin verliebt, bringt das nicht nur seine Hormone durcheinander.

"Sex, Schuld und Sühne. Einmal mehr gelingt es Leon de Winter, tradierte Lebensformen auf ihre konkrete Lebbarkeit abzuklopfen, und das in sinnlicher, federnder Erzählkunst."(Die Weltwoche)
"Ein Buch über die kleinen und großen Lebenslügen, eine Persiflage auf die New Yorker Gesellschaft -und vor allem ist es ein herzerfrischend komisches Buch. Temporeich, hintersinnig, mit leichter Hand geschrieben - das reine Lesevergnügen."(Süddeutscher Rundfunk)
"Leon de Winter erzählt in einem atemberaubenden Tempo, mit viel Witz und Schärfe. Zwischen den unterschiedlichen Stilebenen wechselt er schnell hin und her. So stehen wilde Sexualphantasien neben Erörterungen über die jüdische Religion, die Bürgerlichkeit konkurriert mit der Boheme, die Realität verschiebt sich in die Phantasie."(Sender Freies Berlin)

Leon de Winter, geboren 1954 in 's-Hertogenbosch als Sohn niederländischer Juden, begann als Teenager, nach dem Tod seines Vaters, zu schreiben. Er arbeitet seit 1976 als freier Schriftsteller und Filmemacher in Holland und den USA. Seine Romane erzielen nicht nur in den Niederlanden überwältigende Erfolge; einige wurden für Kino und Fernsehen verfilmt, so ›Der Himmel von Hollywood‹ unter der Regie von Sönke Wortmann. Der Roman ›SuperTex‹ wurde verfilmt von Jan Schütte. 2002 erhielt de Winter den Welt-Literaturpreis für sein Gesamtwerk, und 2006 wurde er mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 31.07.1998
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23017-8
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18,1/11,3/2,5 cm
Gewicht 304 g
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Hanni Ehlers

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Buchhändler-Empfehlungen

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eines der ersten Bücher von Leon de Winter, das ich gelesen habe und seither bin ich begeistert von seinen Romanen.

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine Art niederländischer Paul Auster, der sich in diesem Buch bewahrt. Gut und erheiternd geschrieben, leicht, ohne oberflächlich zu sein.

Jüdischer Humor und Weisheit zugleich !
von Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen am 11.09.2006

Diese Geschichte verkörpert den religionskritischen Geist de Winters.Es wird auf eine zwar einwenig sarkastische aber dennoch klardeutliche Art und Weise auf die Absurdität des religiösen Absolutheitsanspruchs und die Gefahr der Doppelmoral hingewiesen.Es wird hier auch die Differenz zwischen der Religiosität und der Spiritualit... Diese Geschichte verkörpert den religionskritischen Geist de Winters.Es wird auf eine zwar einwenig sarkastische aber dennoch klardeutliche Art und Weise auf die Absurdität des religiösen Absolutheitsanspruchs und die Gefahr der Doppelmoral hingewiesen.Es wird hier auch die Differenz zwischen der Religiosität und der Spiritualität verdeutlicht.Der Autor erklärt sehr oft,daß er keinen Gott dafür benötigt um das Menschsein zu ehren und das Leben zu respektieren.Diese Einstellung spiegelt sich in dieser Geschichte.


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