Warenkorb
if (typeof merkur !== 'undefined') { $(document).ready(merkur.config('COOKIECONSENT').init); }

Game over

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie International 1997. Roman

Kaum hat der weltweit gefeierte Architekt Ray Richardson im Herzen von Los Angeles das neue Verwaltungsgebäude der chinesischen Yu Corporation errichtet, ereignen sich in ihm geheimnisvolle Zwischenfälle. Die Computersteuerung des High-Tech-Hochhauses benimmt sich plötzlich so, als hätte sie einen eigenen Willen. Nach zwei ominösen Todesfällen scheint die Katastrophe perfekt zu sein. Von nun an ist in diesem Bauwerk nichts mehr vorhersehbar.
Rezension
Philip Kerr schreibt mit böser Ironie und perfekter sprachlicher Raffinesse.
Portrait
Philip Kerr wurde 1956 in Edinburgh geboren. 1989 erschien sein erster Roman «Feuer in Berlin». Aus dem Debüt entwickelte sich die Serie um den Privatdetektiv Bernhard Gunther. Für Band 6, «Die Adlon-Verschwörung», gewann Philip Kerr den weltweit höchstdotierten Krimipreis der spanischen Mediengruppe RBA und den renommierten Ellis-Peters-Award. Kerr lebte in London, wo er 2018 verstarb.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Aus dem Englischen von Peter Weber-Schäfer
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 540
Erscheinungsdatum 01.04.1998
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-22400-3
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/3,8 cm
Gewicht 584 g
Originaltitel Gridiron
Auflage 16. Neuausg.
Übersetzer Peter Weber-Schäfer
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
12,00
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Buchhändler-Empfehlungen

Ein Computer treibt ein böses Spiel.

Markus Kowal, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Das erste Gebäude, was vollkommen von einem Computer gesteuert wird. Da muss doch etwas schief gehen. Auch wenn man glaubt, die Story sei vorhersehbar, hat man spannende Lesestunden vor sich. Es liest sich wirklich in einem Rutsch durch und überrascht mit den verschiedenen Aktionen der Protagonisten. Sofort denkt man, wenn dieses Buch ein Kinofilm wäre, würde ich rein gehen. Also Popcorn gemacht und doch lieber lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
1
1
0
0
0

Originell & spannend
von Dabis am 31.03.2007

Das Yu-Gebäude in Los Angeles gilt als fortschrittlichstes Gebäude seiner Zeit in den USA. Neben seiner außergewöhnlichen futuristischen Architektur begründet vor allem die vollautomatisierte Gebäudesteuerung den Ruf. Ein gigantischer Supercomputer, der Abraham genannt wird, kontrolliert de facto jeden Bereich des Wolkenkratzers... Das Yu-Gebäude in Los Angeles gilt als fortschrittlichstes Gebäude seiner Zeit in den USA. Neben seiner außergewöhnlichen futuristischen Architektur begründet vor allem die vollautomatisierte Gebäudesteuerung den Ruf. Ein gigantischer Supercomputer, der Abraham genannt wird, kontrolliert de facto jeden Bereich des Wolkenkratzers. Mit dem Realität gewordenen Entwurf hat sich der Architekt Ray Richardson selbst ein Denkmal gesetzt. Kurz vor der Übergabe stellen Techniker fest, dass der intelligente Computer Abraham mit seinen Fähigkeiten weiter als geplant ist. Er programmiert bereits seinen verbesserten Nachfolger Isaak, welcher noch effizienter die Gebäudesteuerung übernehmen soll. Dieser unerwünschte Prozess soll gestoppt werden, indem Programm und Computer abgeschaltet und neu gestartet werden. Doch danach ereignen sich zwei unerklärliche Todesfälle. Erst stirbt ein Programmierer in der Computerzentrale; wenig später wird ein Sicherheitsmann tot im Fahrstuhl aufgefunden - und all das kurz vor der offiziellen Gebäudeübergabe. Ray Richardson, der egozentrische und despotische Architekt, fürchtet negative Publicity und drängt darauf, den Zeitplan einzubehalten. Als der inoffizielle Begehungstermin stattfindet, bei dem die wichtigsten Projektleiter zugegen sind, schlägt der Computer wieder zu. Er riegelt das Gebäude ab und von da an ist die Frage des Überlebens eine der Einhaltung der vom Computer festgelegten Spielregeln. Immer wieder attackiert er die Gruppe, die wegen seiner Allgewalt an keinem Ort sicher ist. Es beginnt ein Spiel, bei dem der Einsatz das eigene Leben ist ... In „Game over" zeigt Philip Kerr, dass klaustrophobische Anwandlungen in Fahrstühlen noch das geringere Übel sind, wenn der Lift zur Todesfalle wird. Oder dass ein Gefühl des Unwohlseins in öffentlichen Toiletten begründet sein kann. Der meisterlich geschriebene Thriller zeigt die Schattenseite der künstlichen Intelligenz, wenn sie entfesselt und bar jeder Kontrolle agiert. Würde das Buch verfilmt, entstünde ein Szenario, das „The Matrix" und „Die Saat des Teufels" harmlos wirken lassen würde.