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Game over

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie International 1997. Roman

Philip Kerr

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Beschreibung

Ein High-Tech-Hochhaus in Los Angeles wird zur tödlichen Falle, als der Zentralcomputer plötzlich verrückt spielt. Mit dem ersten Toten beginnt für den Stararchitekten Ray Richardson ein wahrer Alptraum, mit jedem weiteren Toten steigert sich der Horror.

Philip Kerr schreibt mit böser Ironie und perfekter sprachlicher Raffinesse.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 542
Erscheinungsdatum 01.04.1998
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-22400-3
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/3,8 cm
Gewicht 594 g
Originaltitel Gridiron
Auflage 17. Auflage, Neuausgabe
Übersetzer Peter Weber-Schäfer
Verkaufsrang 105859

Buchhändler-Empfehlungen

Ein Computer treibt ein böses Spiel.

Markus Kowal, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Das erste Gebäude, was vollkommen von einem Computer gesteuert wird. Da muss doch etwas schief gehen. Auch wenn man glaubt, die Story sei vorhersehbar, hat man spannende Lesestunden vor sich. Es liest sich wirklich in einem Rutsch durch und überrascht mit den verschiedenen Aktionen der Protagonisten. Sofort denkt man, wenn dieses Buch ein Kinofilm wäre, würde ich rein gehen. Also Popcorn gemacht und doch lieber lesen!

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Originell & spannend
von Dabis am 31.03.2007

Das Yu-Gebäude in Los Angeles gilt als fortschrittlichstes Gebäude seiner Zeit in den USA. Neben seiner außergewöhnlichen futuristischen Architektur begründet vor allem die vollautomatisierte Gebäudesteuerung den Ruf. Ein gigantischer Supercomputer, der Abraham genannt wird, kontrolliert de facto jeden Bereich des Wolkenkratzers... Das Yu-Gebäude in Los Angeles gilt als fortschrittlichstes Gebäude seiner Zeit in den USA. Neben seiner außergewöhnlichen futuristischen Architektur begründet vor allem die vollautomatisierte Gebäudesteuerung den Ruf. Ein gigantischer Supercomputer, der Abraham genannt wird, kontrolliert de facto jeden Bereich des Wolkenkratzers. Mit dem Realität gewordenen Entwurf hat sich der Architekt Ray Richardson selbst ein Denkmal gesetzt. Kurz vor der Übergabe stellen Techniker fest, dass der intelligente Computer Abraham mit seinen Fähigkeiten weiter als geplant ist. Er programmiert bereits seinen verbesserten Nachfolger Isaak, welcher noch effizienter die Gebäudesteuerung übernehmen soll. Dieser unerwünschte Prozess soll gestoppt werden, indem Programm und Computer abgeschaltet und neu gestartet werden. Doch danach ereignen sich zwei unerklärliche Todesfälle. Erst stirbt ein Programmierer in der Computerzentrale; wenig später wird ein Sicherheitsmann tot im Fahrstuhl aufgefunden - und all das kurz vor der offiziellen Gebäudeübergabe. Ray Richardson, der egozentrische und despotische Architekt, fürchtet negative Publicity und drängt darauf, den Zeitplan einzubehalten. Als der inoffizielle Begehungstermin stattfindet, bei dem die wichtigsten Projektleiter zugegen sind, schlägt der Computer wieder zu. Er riegelt das Gebäude ab und von da an ist die Frage des Überlebens eine der Einhaltung der vom Computer festgelegten Spielregeln. Immer wieder attackiert er die Gruppe, die wegen seiner Allgewalt an keinem Ort sicher ist. Es beginnt ein Spiel, bei dem der Einsatz das eigene Leben ist ... In „Game over" zeigt Philip Kerr, dass klaustrophobische Anwandlungen in Fahrstühlen noch das geringere Übel sind, wenn der Lift zur Todesfalle wird. Oder dass ein Gefühl des Unwohlseins in öffentlichen Toiletten begründet sein kann. Der meisterlich geschriebene Thriller zeigt die Schattenseite der künstlichen Intelligenz, wenn sie entfesselt und bar jeder Kontrolle agiert. Würde das Buch verfilmt, entstünde ein Szenario, das „The Matrix" und „Die Saat des Teufels" harmlos wirken lassen würde.


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