Full Dark, No Stars

featuring 1922, now a Netflix film

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Is it possible to fully know anyone? Even those we love the most? What tips someone over the edge to commit a crime?

For a Nebraska farmer, the turning point comes when his wife threatens to sell off the family homestead.

A cozy mystery writer plots a savage revenge after a brutal encounter with a stranger.

Dave Streeter gets the chance to cure himself from illness - if he agrees to impose misery on an old rival.

And Darcy Anderson discovers a box containing her husband´s dark and terrifying secrets - he´s not the man who keeps his nails short and collects coins. And now he´s heading home . . .

Like DIFFERENT SEASONS and FOUR PAST MIDNIGHT, which generated such enduring hit films as The Shawshank Redemption and Stand by Me, FULL DARK, NO STARS proves Stephen King a master of the long story form.

Portrait
Stephen King is the author of more than fifty books, all of them worldwide bestsellers. His recent work includes Sleeping Beauties (co-written with his son Owen King), the short story collection The Bazaar of Bad Dreams, the Bill Hodges trilogy End of Watch, Finders Keepers, and Mr. Mercedes (an Edgar Award winner for Best Novel, and shortlisted for the CWA Gold Dagger Award). Many of King's books have been turned into celebrated films, television series and streamed events including The Shawshank Redemption, Gerald's Game and It.King is the recipient of the 2014 National Medal of Arts and the 2003 National Book Foundation Medal for Distinguished Contribution to American Letters. He lives in Bangor, Maine, with his wife, novelist Tabitha King.
Zitat
Fine stories to take with us into the night -- Neil Gaiman in the Guardian An extraordinary collection, thrillingly merciless and a career high point -- Matt Thorne in the
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 07.07.2011
Sprache Englisch
ISBN 978-1-4447-1256-8
Verlag Hodder And Stoughton
Maße (L/B/H) 19,7/12,8/3,2 cm
Gewicht 344 g
Verkaufsrang 3.589
Buch (Taschenbuch, Englisch)
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Der alltägliche Schrecken
von Günter J. Matthia aus Berlin am 25.03.2011
Bewertet: gebundene Ausgabe

Natürlich ist es töricht, beim Lesen eines Buches den Autor zu bedrohen: »Don't you dare to hurt Tess any more! She has suffered enough!« Dennoch habe ich genau das (am 16. November via Facebook) getan, wohl wissend, dass die Zeilen darüber, was Tess noch erwarten würde, längst geschrieben und... Natürlich ist es töricht, beim Lesen eines Buches den Autor zu bedrohen: »Don't you dare to hurt Tess any more! She has suffered enough!« Dennoch habe ich genau das (am 16. November via Facebook) getan, wohl wissend, dass die Zeilen darüber, was Tess noch erwarten würde, längst geschrieben und gedruckt waren. Wenn die Personen so lebendig werden, dass der Leser mit ihnen fühlt, leidet, lacht, hofft und verzweifelt, dann hat man ein gutes Buch in der Hand. Wenn man wütend wird, weil das Leben im Buch so unfair ist wie das wirkliche Leben sich gelegentlich präsentiert, wenn man aufatmet, weil ein drohendes Unheil gerade noch einmal abgewendet werden kann, dann hat der Autor geschafft, was er wollte. Kaum einem gelingt das so perfekt wie Stephen King. »Full Dark, No Stars« hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, mit allen vier Geschichten, die Stephen King erzählt. »The stories in this book are harsh«, schreibt er im Nachwort, »you may have found them hard to read in places«. So ist es, kann ich da nur antworten. Der Knoten im Hals hat es mir bewiesen, und es hätte gelegentlich nicht viel gefehlt, dass auch noch feuchte Augen dazugekommen wären. »If so, be assured that I found them equally hard to write in places« - das glaube ich gerne. Denn man merkt es der Lektüre nicht an, wie viel harte Arbeit darin steckt, und genau das ist es, was Stephen King zu einem Meister unter den Erzählern macht. Die treuen Leser, die der Autor wie stets als seine »Constant Readers« anspricht, werden dieses Buch sowieso lesen und sich wie ich über so manche kleinen Reminiszenzen an frühere Werke freuen, vom »assume makes an ass out of you AND me« über eine Clown-Fratze in Derry und den Schauplatz Hemmingford Home bis zum »Long days and pleasant nights« als Gruß. Das kennen wir, da schmunzeln wir. So soll es sein. Denen, die nicht zu den Stammlesern gehören, weil sie vielleicht irgendwann mal gehört haben, Stephen King schriebe Fantasy-Horror (oder weil sie eines seiner frühen Werke gelesen haben), sei dieses Buch als Gegenmittel zum Vorurteil empfohlen, vorausgesetzt sie sind bereit, dem Horror des Lebens im ganz normalen amerikanischen Alltag in die Augen zu blicken. Das kann schlimmer sein als der Schrecken in einer Fantasy-Welt. Für schwache Nerven und empfindliche Gemüter sind diese vier Geschichten sicher nicht geeignet, denn Stephen King nimmt wie üblich eine starke Taschenlampe mit in den finsteren Keller der menschlichen Abgründe: »If you're going into a very dark place then you should take a bright light and shine it on everything. If you don't want to see, why in God's name would you dare the dark at all?« Eben.