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Über naive und sentimentalische Dichtung

Reclams Universal-Bibliothek Band 18213

Friedrich Schiller

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Beschreibung

Können wir die Kultur überwinden, um wieder in den ursprünglichen Zustand natürlicher Ganzheitlichkeit zu gelangen? In seiner 1795 entstandenen dichtungstheoretischen Abhandlung untersucht Schiller diese Frage an zwei Dichtertypen: dem naiven und dem sentimentalischen Dichter. Während der eine die Natur, Ursprung und Ziel aller Poesie, noch nachahmend abbilden kann, bleibt dem modernen Dichter nur, sie in ihrer Fremdheit reflektierend zu idealisieren.
Der Text folgt der Schiller Nationalausgabe, ein umfangreicher Anhang mit Anmerkungen, einer Darstellung der Entstehungsgeschichte, einem ausführlichen Kommentar zu den Hauptaspekten der Abhandlung und Literaturhinweisen liefert alle relevanten Informationen zum Verständnis.

Friedrich Schiller (seit 1802: von; 10. 11. 1759 Marbach a. N. – 9. 5. 1805 Weimar) bildet mit Goethe den Kern der Weimarer Klassik, der bedeutendsten deutschen Literaturepoche. Schiller begann als Aufsehen erregender Sturm-und-Drang-Dichter und prägte seit 1795 als Publizist, Theoretiker, Dramatiker und Lyriker das berühmte klassische Weimarer Jahrzehnt. Schillers Dramen gehören noch heute zu den meistgespielten der deutschen Literatur, seine Gedichte, z. B. die Balladen, zählten im 19. Jahrhundert und darüber hinaus zum festen kulturellen Kanon der deutschen Literatur.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Klaus L. Berghahn
Seitenzahl 151
Erscheinungsdatum 01.01.2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018213-0
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 15/9,8/1 cm
Gewicht 79 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 63531

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Ein großer Aufsatz, wenn auch ein komplizierter
von Zitronenblau am 24.04.2009

Schillers literaturtheoretische und kulturphilosophische Abhandlung beginnt mit der Herausarbeitung des Standes des zu seiner Zeit modernen, sentimentalischen Dichters in der Kultur gegenüber dem naiven der Natur, dem arkadischen Poeten. Der sentimalische Mensch kann die naive Dichtung der Natur durch seine Kulturexistenz nicht ... Schillers literaturtheoretische und kulturphilosophische Abhandlung beginnt mit der Herausarbeitung des Standes des zu seiner Zeit modernen, sentimentalischen Dichters in der Kultur gegenüber dem naiven der Natur, dem arkadischen Poeten. Der sentimalische Mensch kann die naive Dichtung der Natur durch seine Kulturexistenz nicht mehr erreichen, so kann er doch aber dieses Zurück im Nach-vorne zum Ideal verwirklichen durch eine renaturalisierte Dichtung. Der sentimentalische, also moderne DIchter ist demnach ein Realist, der durch Satire, Idylle und Elegie zwar dem antiken Vorbild nahekommt, es jedoch nicht mehr erreicht (keine Dichtung der Natur, sondern nur die Idee dieser als Möglichkeit, ist ihm vorbehalten). Durch die Idealisierung, also ästhetische Veredelung des Menschen gelange so der Schritt zur Utopie, obgleich Schiller gesteht, dass der reine, der absolute Idealist ein Phantast sei und den Realisten als notwendigen, sozusagen dialektischen Gegenpart zur vollendeten Synthese braucht. Der Text ist komliziert, unsystematisch, verirrt und somit auch paradox und vielschichtiger, als es an dieser Stelle analysierbar wäre, aber im Ganzen zeigt der Aufsatz Schillers großdenkerisches Können und ihn als schätzenswerten Theoretiker.

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