Schopenhauer und Die wilden Jahre der Philosophie

Eine Biographie. Ausgezeichnet mit dem Thomas-Mann-Preis 2014

Rüdiger Safranski

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Beschreibung

»Dieses Buch blickt zurück auf eine versunkene Welt, als die Philosophie noch einmal, zum letzten Mal vielleicht, in prächtiger Blüte stand. Die "wilden Jahre der Philosophie": Kant, Fichte, Schelling, die Philosophie der Romantik, Hegel, Feuerbach, der junge Marx. So erregend und erregt war eigentlich noch nie gedacht worden. Schopenhauer kommt aus den "wilden Jahren der Philosophie" und ist doch aufs erbittertste mit ihnen verfeindet. (...) Er steht quer zu seiner Zeit. Nicht die Kunst des Machens beseelt ihn, sondern die Kunst des Nachlassens: eine ergreifende Philosophie der Handlungshemmung entwirft dieser "rationalste Philosoph des Irrationalen" (Thomas Mann).« Rüdiger Safranski

Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte und arbeitete danach als Wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Germanistik der Freien Universität Berlin und in der Erwachsenenbildung. Seit 1985 ist er als freier Autor tätig, dessen Werke mittlerweile in 26 Sprachen übersetzt sind. Er wurde mit dem Friedrich-Märker-Preis, dem Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik und dem Friedrich-Nietzsche-Preis ausgezeichnet.  Im Fischer Taschenbuch liegen vor: ›E.T.A Hoffmann. Das Leben eines skeptischen Phantasten‹ (Bd. 14301), ›Wieviel Wahrheit braucht der Mensch?‹ (Bd. 10977), ›Das Böse oder Das Drama der Freiheit‹ (Bd. 14298), ›Ein Meister aus Deutschland. Heidegger und seine Zeit‹ (Bd. 15157), ›Nietzsche. Biographie seines Denkens‹ (Bd. 15181), ›Wieviel Globalisierung verträgt der Mensch?‹ (Bd. 16384), ›Romantik. Eine deutsche Affäre‹ (Bd. 18230), ›Schiller als Philosoph. Eine Anthologie‹ (Hg., Bd. 90181), Goethe und Schiller: Geschichte einer Freundschaft‹ (Bd. 18743), Schiller oder die Erfindung des deutschen Idealismus‹ (03360) sowie ›Zeit. Was sie mit uns macht und was wir aus ihr machen‹ (03685).    

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 01.08.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-14299-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,5/3,5 cm
Gewicht 406 g
Abbildungen mit Abbildungen 19 cm
Auflage 10. Auflage

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Rezension
von Chritian Ferch aus Berlin am 04.09.2013

In seiner Biographie des Philosophen Arthur Schopenhauer unternimmt Rüdiger Safranski nicht nur eine ausführliche Beschreibung des Denkens und Lebens Schopenhauers, sondern widmet sich auch den biographischen, historischen und philosophischen Kontexten. Beginnend mit den Lebensumständen von Schopenhauers Eltern, zieht sich der F... In seiner Biographie des Philosophen Arthur Schopenhauer unternimmt Rüdiger Safranski nicht nur eine ausführliche Beschreibung des Denkens und Lebens Schopenhauers, sondern widmet sich auch den biographischen, historischen und philosophischen Kontexten. Beginnend mit den Lebensumständen von Schopenhauers Eltern, zieht sich der Faden der biographischen Daten durch das ganze Buch, wodurch der Philosoph nicht nur als Denker, sondern auch als Mensch dem Leser nähergebracht wird. Sein von indischer und buddhistischer Philosophie inspiriertes und daher als »pessimistisch« eingestuftes Denken vermochte nicht nur als Antipode der bis dato vernunftgeschwängerten Philosophie z. B. eines Kant Einhalt zu gebieten, sondern auch den triebbetonten Philosophien eines Nietzsche und auch eines Freud nicht unerheblichen Vorschub zu leisten. – Dies macht das Buch Safranskis zu einem Werk, welches dem Autor verdientermaßen zu seinem Durchbruch als philosophischem Schriftsteller verholfen hat, wozu seine historische Bildung ihren Teil beigetragen hat. Ein nicht nur für philosophisch Interessierte lesenswertes Buch. „Der wahre Philosoph indes lebt »gefährlich, aber frei«: Die alten oder neu kostümierten Gewissheiten gewähren keinen Schutz. Es gilt, die sinnverlassene Obdachlosigkeit auszuhalten. Das ist natürlich nichts für die »öffentliche Meinung«, der es um sehr handfeste Positivitäten geht. Deshalb darf man das »hüpfende Irrlicht der öffentlichen Meinung« nicht zu seinem »Leitstern« machen.“ (Safranski, S. 395) Christian Ferch, M.A., 03.03.07

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