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Das Foucaultsche Pendel

Roman. Ausgezeichnet mit dem Premio Bancarella 1989

(10)

Ein gefährliches Spiel...
Drei Mailänder Verlagslektoren, die beruflich ständig über okkulte Wissenschaften, Geheimbünde und kosmische Komplotte lesen müssen, stoßen auf ein äußerst rätselhaftes Dokument aus dem 14. Jahrhundert. Darin ist von alle 120 Jahre wiederkehrenden Zusammenkünften der »36 Unbekannten«, der Nachfahren der mysteriösen Tempelritter, die Rede. Die drei Spötter stürzen sich in das Labyrinth der Geheimlehren. Spielerisch erdenken sie eine gigantische Verschwörung. Aber dann merken sie, daß jemand ihre Phantasien ernst nimmt. Und der schreckt offenbar auch vor Mord nicht zurück ...

Portrait

Umberto Eco, 1932 in Alessandria (Piemont) geboren, lebte bis zu seinem Tod am 19. Februar 2016 in Mailand und lehrte Semiotik an der Universität Bologna. Er verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Der Roman >Der Name der Rose< (dt. 1982) machte Eco weltberühmt, viele weitere Romane folgten und wurden Bestseller. Er war einer der bedeutendsten Schriftsteller und Wissenschaftler unserer Zeit. Für sein Werk wurde er mit nicht weniger als neunundvierzig Ehrendoktorwürden aus aller Welt geehrt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 841
Erscheinungsdatum 01.10.1992
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-11581-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,4/12/4,5 cm
Gewicht 595 g
Originaltitel Il pendolo di Foucault
Auflage 23. Auflage
Übersetzer Burkhart Kroeber
Verkaufsrang 54.697
Buch (Taschenbuch)
12,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Susanne Brückner, Thalia-Buchhandlung Bonn

Nicht nur für Physiker, Ecos wunderbarer historischer Abenteuerroman ist ein echter klassik Nicht nur für Physiker, Ecos wunderbarer historischer Abenteuerroman ist ein echter klassik

Lowey Diana, Thalia-Buchhandlung Muenster

Unglaublich spannend. Umbert Eco ist ein Meister der großen Literatur! Nichts für nebenbei. Aber für Fans der Templer-Verschwörungs-Geschichten ein Muss! Großartig! Unglaublich spannend. Umbert Eco ist ein Meister der großen Literatur! Nichts für nebenbei. Aber für Fans der Templer-Verschwörungs-Geschichten ein Muss! Großartig!

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein praller Roman, der den Balanceakt zwischen Krimi, Verschwörungsthriller, historischem Roman und philosophischen Ausflügen gekonnt bewältigt. Sprachlich ist Eco auf der Höhe! Ein praller Roman, der den Balanceakt zwischen Krimi, Verschwörungsthriller, historischem Roman und philosophischen Ausflügen gekonnt bewältigt. Sprachlich ist Eco auf der Höhe!

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Der perfekte Roman für alle, die intelligente Geschichten mit vielen Anspielungen mögen. Eine anspruchsvolle und ironische Ergänzung zu den vielen Verschwörungsromanen,die es gibt. Der perfekte Roman für alle, die intelligente Geschichten mit vielen Anspielungen mögen. Eine anspruchsvolle und ironische Ergänzung zu den vielen Verschwörungsromanen,die es gibt.

„Wirklichkeit oder Fiktion?“

Mario Goldmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Ein Mailänder Student der Philosophie stößt bei Recherchen für seine Promotionsarbeit über den Fall der Tempelritter auf ein Schriftstück aus dem 14. Jahrhundert. Zusammen mit zwei Verlagslektoren versucht er eine Entschlüsselung des unvollständigen Dokuments.
Der ‘Große Plan’, den sie dabei ersinnen, ihre eigens kreierte Verschwörungstheorie, entstanden mehr aus Spaß denn Ernst, findet höchstes Interesse bei einer zwielichtigen Gruppierung, die sich dadurch in ihrer Weltsicht, ihrem Wahn, bestätigt sieht.
Was folgt, ist ein Verschmelzen von Wirklichkeit und Fiktion, einer Fiktion, die die Drei selbst schufen, und die immer mehr Eigendynamik entwickelt und somit reale Gefahren anzieht. So treiben die Drei, jeder für sich und doch zusammen, an ihre seelischen und moralischen Abgründe. Ihre Welt, bestehend aus immer mehr Misstrauen und Verfolgungswahn, bricht Stück für Stück auseinander. Ist das alles Realität oder doch nur ein Hirngespinst? Für
Freunde der Mythen über den Untergang der Templer aber auch der vielen anderen Bruderschaften, Logen, denn sie alle haben ihren Part in diesem Werk, finden eine prall gefüllte Schatztruhe mit diesem Buch. Hier werden großartig recherchierte Informationen in einer enormen Fülle mit brillant gezeichneten Charakteren geboten und fast die komplette bekannte Weltgeschichte neu geschrieben.
‘Das Foucaultsche Pendel’ ist absolute Pflichtlektüre für alle dem Konspirativen Verfallenen.
Ein Mailänder Student der Philosophie stößt bei Recherchen für seine Promotionsarbeit über den Fall der Tempelritter auf ein Schriftstück aus dem 14. Jahrhundert. Zusammen mit zwei Verlagslektoren versucht er eine Entschlüsselung des unvollständigen Dokuments.
Der ‘Große Plan’, den sie dabei ersinnen, ihre eigens kreierte Verschwörungstheorie, entstanden mehr aus Spaß denn Ernst, findet höchstes Interesse bei einer zwielichtigen Gruppierung, die sich dadurch in ihrer Weltsicht, ihrem Wahn, bestätigt sieht.
Was folgt, ist ein Verschmelzen von Wirklichkeit und Fiktion, einer Fiktion, die die Drei selbst schufen, und die immer mehr Eigendynamik entwickelt und somit reale Gefahren anzieht. So treiben die Drei, jeder für sich und doch zusammen, an ihre seelischen und moralischen Abgründe. Ihre Welt, bestehend aus immer mehr Misstrauen und Verfolgungswahn, bricht Stück für Stück auseinander. Ist das alles Realität oder doch nur ein Hirngespinst? Für
Freunde der Mythen über den Untergang der Templer aber auch der vielen anderen Bruderschaften, Logen, denn sie alle haben ihren Part in diesem Werk, finden eine prall gefüllte Schatztruhe mit diesem Buch. Hier werden großartig recherchierte Informationen in einer enormen Fülle mit brillant gezeichneten Charakteren geboten und fast die komplette bekannte Weltgeschichte neu geschrieben.
‘Das Foucaultsche Pendel’ ist absolute Pflichtlektüre für alle dem Konspirativen Verfallenen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
6
4
0
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Sprachlich über alle Zweifel erhaben entfaltet Eco für jeden geduldigen Leser hier eine faszinierende historische Studio in Verbindung mit einem interessanten Verschwörung-Krimi .

von Klaus Neumann aus Solingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Der Vater aller Verschwörung-Thriller ist auch einer der besten!

Eco lässt den Leser arbeiten
von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 03.01.2007
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Semiotikprofessor hat sich Zeit seines Lebens damit befasst, wie Literatur funktioniert, dann hat er all sein Wissen zusammengenommen und hat dieses Werk geschaffen. Und es ist tatsächlich etwas Großes dabei herausgekommen. Inhaltlich berichtet der Icherzähler Casaubon, der Lektor bei einem kleinen Verlag in Mailand ist, seine Erfahrungen mit den... Der Semiotikprofessor hat sich Zeit seines Lebens damit befasst, wie Literatur funktioniert, dann hat er all sein Wissen zusammengenommen und hat dieses Werk geschaffen. Und es ist tatsächlich etwas Großes dabei herausgekommen. Inhaltlich berichtet der Icherzähler Casaubon, der Lektor bei einem kleinen Verlag in Mailand ist, seine Erfahrungen mit den Verschwörungstheorien rund um die Templer, Rosenkreuzer, Freimaurer, etc. Diese Erfahrungen sind derart verwirrend, dass man kaum mehr durchblickt, die Ideen die sich in den Köpfen des Erzählers und seiner Kollegen entwickeln sind derart absurd, dass man am liebsten schreien möchte. Schließlich entwickeln sie eine Theorie des "Großen Plans" deren Grundlage eine zufällige Konstellation von Worten ist, die ein Computer über einen Zufallsgenerator ausgewählt hat. Dieser "Große Plan" wird für alle drei zum Verhängnis. Zu all diesen chaotischen Theorien passt der anscheinend chaotische Erzählstil perfekt. Letztlich bleibt bloß noch der Schluss zu ziehen, dass all diese Verschwörungstheorien absurde Hirngespinste sind, so wie der "Große Plan" des Protagonisten. [Oder sollte Eco auch ein Mitglied des Templerordens sein und hat eben darum ein Buch geschrieben um alle zu verwirren - wer weiß ;-)] Die Personen machen sehr interessante Entwicklungen durch und sind sehr tiefschichtig erzählt. Die Sprachgewalt Ecos kann man niemals anzweifeln und auch die Übersetzer haben ganze Arbeit geleistet. Die Unmenge von Anspielungen auf andere Texte und Situationen die in dem Buch zu finden sind, zeigt welch großer Geist in Eco steckt. Unverkennbar ist auch, dass Eco extrem gut recherchiert hat. Als Quintessenz kann man zusammenfassen: Große Sprache, perfekte Technik, interessante Figuren, umfangreiches Wissen - Eco hat sein Ziel erreicht, er hat sich ein Denkmal gesetzt. Für jeden der nun überlegt ob er das Buch lesen soll, nochmals die Warnung: Nehmen Sie sich viel Zeit und seien Sie bereit viele Stunden unter höchster Konzentration zu "arbeiten".