Metamorphosen

Lat./Dt.

Reclam Universal-Bibliothek 1360

(2)
"Die Metamorphosen waren aber auch das romanhaft spannende Repertorium der Mythologie. Wer war Phaeton? Lycaon? Procne? Arachne? Für tausend solche Fragen war Ovid das Who´s Who. Man mußte sich darin auskennen. Sonst verstand man die lateinischen Dichter nicht. Außerdem hatten alle mythologischen Geschichten einen allegorischen Sinn. Ovid war also auch ein Schatzhaus der Moral." Besser als Ernst Robert Curtius kann man die Bedeutung von Ovids großem Epos nicht würdigen, das wie kein anderes lateinisches Werk die Literatur, Kunst, ja selbst die Musik der folgenden zwei Jahrtausende befruchtet hat.
Portrait
43 BC-18?
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Michael Albrecht
Seitenzahl 1019
Erscheinungsdatum 1994
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-001360-1
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 14,8/9,7/3,8 cm
Gewicht 387 g
Übersetzer Michael Albrecht
Verkaufsrang 19.442
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„Fantastische Verwandlungssagen“

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Ovids Metamorphosen, welche bereits kurz nach Christi Geburt verfasst wurden, zählen seit der römischen Antike zu den bekanntesten und einflussreichten mythologische Sagensammlungen. In ihnen beschreibt der Dichter mystische Verwandlungen und versucht zugleich die Wirkungszusammenhänge der Welt zu erklären. Lange nach dem Lateinunterricht, in dem Ovid Pflichtlektüre war, habe ich die »Metamorphosen« für mich wiederentdeckt und noch immer faszinieren mich die Geschichten von »Ikarus und Daedalus« oder »Orpheus und Euridike«, welche mythologisch interessierte Leser auch heute noch begeistern können. Ovids Metamorphosen, welche bereits kurz nach Christi Geburt verfasst wurden, zählen seit der römischen Antike zu den bekanntesten und einflussreichten mythologische Sagensammlungen. In ihnen beschreibt der Dichter mystische Verwandlungen und versucht zugleich die Wirkungszusammenhänge der Welt zu erklären. Lange nach dem Lateinunterricht, in dem Ovid Pflichtlektüre war, habe ich die »Metamorphosen« für mich wiederentdeckt und noch immer faszinieren mich die Geschichten von »Ikarus und Daedalus« oder »Orpheus und Euridike«, welche mythologisch interessierte Leser auch heute noch begeistern können.

Kundenbewertungen

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Von den Gestalten zu künden, die einst sich verwandelt...
von Zitronenblau am 22.02.2009
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

... in neue Körper, so treibt mich der Geist. So beginnt Ovid seine Verwandlungen und der Leser entdeckt in 15 Gesängen von der Weltenschöpfung bis zur Sternenfahrt Caesars eine der gewaltigsten Verssammlungen aus der römischen Antike. Doch wehe dem, der der Mythologie nicht mächtig ist, denn ist dem so,... ... in neue Körper, so treibt mich der Geist. So beginnt Ovid seine Verwandlungen und der Leser entdeckt in 15 Gesängen von der Weltenschöpfung bis zur Sternenfahrt Caesars eine der gewaltigsten Verssammlungen aus der römischen Antike. Doch wehe dem, der der Mythologie nicht mächtig ist, denn ist dem so, verliert sich der Irrende in vielen, vielen Namen und Geschichten aus Mythos, Legende und Historie, die einer Wissenschaft bedürfen, um sie alle erfassen zu können. Genau hierin liegt das Demotivierende an Ovids Gesängen. Der mächtige Anhang erleichtert und erschwert dem Laien die ovidsche Entdeckung. Leicht zu lesen ist es daher nicht. Somit schließe ich Ernst-Robert Curtius zitierend: "... Man musste sich darin auskennen. Sonst verstand man die lateinischen Dichter nicht."