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Restrepo (OmU)

The Men of Battle Company nd of the rd Infantry Regiment rd Airborne Brigade Combat Team, Juan Doc Restrepo, Dan Kearney, LaMonta Caldwell, Aron Hijar

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Beschreibung

"Restrepo" ist der Name eines Außenpostens der US-Armee im afghanischen Korengal-Tal, von den GIs auch „Tal des Todes“ genannt: Nirgendwo anders in Afghanistan hatte die USA mehr gefallene Soldaten zu beklagen. Über ein Jahr hinweg begleiteten die Regisseure Sebastian Junger und Tim Hetherington ein Platoon der 173. US-Luftlandebrigade bei ihrem Einsatz und zeigen dabei den durch Feuergefechte geprägten, schonungslosen Alltag der Truppe. Dabei kommen weder Diplomaten oder Generäle zu Wort, sondern ausschließlich Fußsoldaten. Somit hat der Zuschauer erstmals die Möglichkeit, einen nach heutigen Verhältnissen geführten Krieg komplett aus Sicht der Bodentruppen zu erleben.

RESTREPO wurde während des Kampfeinsatzes der US-Truppen in Afghanistan gedreht. Dabei kamen verschiedene Aufnahmesysteme zum Einsatz, die von der einfachen Handy-Cam bis hin zur hochauflösenden digitalen HD-Kamera reichen, zum Einsatz. Genau so schwankend wie die Beschreibung der Quellen ist somit auch die gezeigte Qualität des 1080p-Transfers im Seitenverhältnis von 1.78:1, meistens zeigt sich der Afghanistan-Feldzug aber in guter Auflösung und Darstellung seiner ganzen Hässlichkeit. Das Bild wurde allem Anschein nach weder verfremdet, noch einer aufwändigen Überarbeitung unterzogen. Tim Hetherington zeigt das Geschehen so wie er es erlebte: hässlich, dreckig, wackelig und meistens unüberschaubar. Lediglich die wenigen Interview-Sequenzen mit den stationierten Soldaten sind in stets derselben guten Qualität vorhanden. Trotz der nicht gerade berauschenden Grundvoraussetzungen lohnt sich die hohe Auflösung der Blu-ray Disc, denn immer wieder gibt es Szenen die eine unglaubliche Tiefe vermitteln – etwa wenn der kurz vor dem Beschuss stehende Humvee versucht an einer Bergstraße zu manövrieren, welche links hunderte Meter in die Tiefe fällt und Hetherington aus dem Wagen heraus filmt.

Bei Dokumentationen ist es oftmals das Bonusmaterial, das das Gezeigte vollends abrundet und die Anschaffung lohnenswert macht. Leider kommen die Boni bei RESTREPO etwas zu kurz, denn es befinden sich lediglich die einzeln oder komplett abspielbaren „Interviews“ mit den Soldaten des Stützpunktes auf der Blu-ray Disc.

Wie das Bild schwankt auch die Qualität des Tones, zumal auch hier nachträglich kaum etwas in die fertige Dokumentation eingeschleust wurde, was nicht direkt von den Kameras und Mikrofonen vor Ort eingefangen wurde. Der englische DTS-HD Master Audio 5.1-Track kann somit bei Granaten- und Maschinengewehrbeschuss auch mal deutlich übersteuern, oder ganz ausfallen – stören tut das nicht, schließlich wird gerade auf reale Menschen geschossen, Sound ist da zweitrangig! Bis auf diese wenigen extremen Momente in der Dokumentation macht der Ton aber eine wirklich gute Figur. Die Dialoge lösen sauber im Hochtonbereich auf, die Dynamiksprünge sind teilweise wirklich extremer Natur und auch die Räumlichkeit kommt nicht zu kurz.

Dokumentarfilmer gehen oftmals ein großes Risiko ein, wenn sie sich etwa in fremdes Gebiet vor wagen, gefährliche Tiere filmen oder wie Tim Hetherington in Kriegsgebieten aufhalten, um das Geschehen für die Nachwelt festzuhalten. Kriegsberichterstatter kennen das Risiko ihres Berufes verschleppt, ermordet oder im Gefecht ums Leben zu kommen, dennoch sind sie immer wieder mittendrin in den Gefechten. Nachdem RESTREPO für einen Oscar nominiert wurde, und sich daher zu den erfolgreichsten und besten Dokumentarfilmen 2011 zählen darf, wurden Tim Hetherington und Kollege Chris Hondros nur wenige Wochen nach der Oscar-Verleihung in Libyen durch Granatenbeschuss von gaddafitreuen Truppen getötet.

Wenn man sich RESTREPO anschaut, verdeutlicht dies umso mehr in welche Gefahr sich Reporter bringen, um möglichst nah am Geschehen zu sein. Gleichzeitig zeigt die Dokumentation aber auch einen ehrlichen, ungefilterten Einblick hinter die Kulissen des Afghanistan-Einsatzes. Man begleitet einen Trupp junger US-Soldaten durch ihren monatelangen Einsatz, sieht sie Sprüche klopfend, schuftend, schwitzend, sterbend und weinend. Das Ganze präsentiert sich in einer fast schon voyeuristisch anmutenden Optik, die einen mitten in das Geschehen versetzt. Trotz anfänglicher Antipathien gegenüber den US-Soldaten, die sich völlig unbeeindruckt von der Film-Arbeit ganz natürlich, manchmal etwas unvorteilhaft zu geben scheinen, mutiert jeder Schusswechsel für den Zuschauer zu einer Geduldsprobe mit hoher Anspannung ob des Ausgangs. Wenn dann Kameraden sterben ist das Entsetzen nicht nur den jungen Soldaten ins Gesicht gemeißelt, sondern auch dem Betrachter.

RESTREPO bleibt unkommentiert, drückt keine Meinung auf und lässt den Zuschauer lediglich zusehen. Fern ab jeglichem Patriotismus sieht man weder verletzte, noch tote Soldaten - das braucht man auch nicht, um die Message zu verstehen. Hier geht es nicht um Schauwerte, sondern um die pure Erkenntnis, dass Krieg nichts mit den verklärenden Vorbildern aus Film- und Fernsehen zu tun hat – Ruhm und Ehre sucht man lieber an anderer Stelle...

Die Qualität der Blu-ray Disc aus dem Hause Kinowelt ist sehr gut gelungen. Bild- und Ton sind auf gutem Niveau, aber auf Grund der Aufnahmesituation etwas schwankend. Das Bonusmaterial ist etwas enttäuschend, lediglich ein paar Interviews sind im dazugehörigen Abschnitt vorhanden.

Subjektive Filmwertung: 8 von 10 Einsätze mit fragwürdigem Ausgang

Produktdetails

Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 07.07.2011
Regisseur Sebastian Junger, Tim Hetherington
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4006680058870
Genre Dokumentation/Kriegsfilm
Studio Arthaus
Spieldauer 93 Minuten
Bildformat 16:9 (1,78:1), HD (1080p)
Tonformat Englisch: DTS HD 5.1
Produktionsjahr 2010

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