Meine Filiale

Oma war die Beste! Das Kindersachbuch zum Thema Sterben, Trösten und Leben

Ich weiß jetzt wie! Band 13

Heike Wolter

Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
14,90
14,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 12,90 €

Accordion öffnen

eBook

ab 9,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Oma Hanni ist alt und kann nicht mehr alles alleine machen. Deshalb hilft Schwester Katrin, die als Palliativpflegerin bei einem Hilfsdienst für Hauskrankenpflege arbeitet, schon seit längerer Zeit, Oma daheim zu pflegen. Das ist gut für die ganze Familie, denn auch Opa ist nicht mehr der Jüngste und Mama und Papa haben sehr viel zu tun. Obwohl Oma dement ist und viele Dinge vergisst, kann sie sich noch gut an Geschichten von früher erinnern und erzählt sie gerne. Meistens liegt Oma im Bett, und eines Tages spricht sie mit ihrem Enkelsohn Elias auch über das Sterben und Leben. Elias will nicht, dass seine Oma stirbt, denn er hat sie doch so lieb. Aber Oma sagt, dass das Sterben zum Leben dazugehört. Elias beschließt, seiner Oma ein ganz besonderes Andenken zu gestalten, und auch Oma Hanni übergibt Elias ein wichtiges Geschenk. Einige Tage später stirbt Oma Hanni zu Hause und die ganze Familie ist furchtbar traurig. Alle trösten sich gegenseitig, und Elias lernt in vielen Gesprächen, dass die Menschen ganz unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was nach dem Tod geschieht. Mit der Zeit können auch Elias, seine Schwester Malin und die anderen wieder fröhlich sein, mit Oma im Herzen. Und schließlich überrascht Mama die ganze Familie mit einer wundervollen Neuigkeit. * In diesem Kindersachbuch findet die Kindertrauer um verstorbene Großeltern Platz und generelle Fragen über das Leben und Sterben werden angesprochen. Nützliche Tipps und ein Adressteil informieren und helfen betroffenen Familien.

***

Über die Autorinnen: Dr. phil. Heike Wolter ist Mutter von fünf Kindern, davon ein Sternenkind. Sie arbeitet als Lehrerin, Lektorin und Autorin und hat bei der edition riedenburg bereits die Bücher „Lilly ist ein Sternenkind“ (Band 11), „Meine Folgeschwangerschaft“ sowie drei Erinnerungsalben für verwaiste Eltern veröffentlicht. * Regina Masaracchia ist Mutter von drei Kindern und Still- und Laktationsberaterin IBCLC. Sie schreibt innovative Stillbücher, Fachartikel für Zeitschriften und ist die Illustratorin der Reihe „Ich weiß jetzt wie!“.

***
Band 13 der Kindersachbuchreihe "Ich weiß jetzt wie!" - Für alle Kinder, die einfach noch mehr wissen wollen.
***

Suchworte: Kind; Kindertrauer; Trauer; Trauer bei Kindern; Tod; Familienangehörige; Angehöriger; Sterben; Leben; Krankheit; krank sein; Verabschiedung; Beerdigung; Beisetzung; Bestattung; Friedhof; Grab; Sarg; Seele; Sternenkind; Leben nach dem Tod; ewiges Leben; Beileid; Bestatter; Kinderbuch; Oma; Opa; Großeltern; Palliativ; Palliativpflege; Palliativdienst; Palliativmedizin; Hauskrankenpflege; Hilfsdienst; Pflege zu Hause; häusliche Pflege; Alzheimer; Demenz; Trost; trösten; Verstorbener; Erinnerungen; Erinnerungsbuch

Über die Autorinnen
Dr. phil. Heike Wolter ist Mutter von fünf Kindern, davon ein Sternenkind. Sie arbeitet als Lehrerin, Lektorin und Autorin und hat bei der edition riedenburg bereits die Bücher „Lilly ist ein Sternenkind“ (Band 11), „Meine Folgeschwangerschaft“ sowie drei Erinnerungsalben für verwaiste Eltern veröffentlicht.
Regina Masaracchia ist Mutter von drei Kindern und Still- und Laktationsberaterin IBCLC. Sie schreibt innovative Stillbücher, Fachartikel für Zeitschriften und ist die Illustratorin der Reihe „Ich weiß jetzt wie!“.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 56
Altersempfehlung 8 - 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 06.04.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-902647-19-1
Verlag Edition riedenburg
Maße (L/B/H) 19/17,1/1 cm
Gewicht 102 g
Abbildungen zahlreiche Illustratiomit 18 Illustrationenvon 18 ill. Farbs.
Auflage 1. Auflage
Illustrator Regina Masaracchia

Weitere Bände von Ich weiß jetzt wie!

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.

  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2
  • Artikelbild-3
  • Artikelbild-4
  • Artikelbild-5
  • Artikelbild-6
  • Einige Tage später wache ich morgens auf. Die Sonne blinzelt ein kleines bisschen hinter den grauen Herbstwolken hervor. Ich erinnere mich daran, dass wir heute einen Ausflug ins Aquarium machen wollten.
    Rasch springe ich aus dem Bett und laufe die Treppen hinunter. „Komisch, ist noch niemand in der Küche?“, denke ich mir. Es ist viel stiller als sonst.
    Als ich in unser Wohnzimmer komme, merke ich gleich, dass irgendetwas anders ist als sonst. Mama rührt traurig im Kaffee, Papa telefoniert leise und hat Malin auf dem Bein sitzen. Selbst Opa ist da, aber er sitzt seltsam zusammengesunken auf dem Sofa.
    Mir wird ganz mulmig. Da nimmt mich Opa auch schon in den Arm und sagt: „Oma ist heute Nacht gestorben, Elias. Oma ist tot.“
    „Nein! Das kann überhaupt gar nicht sein!“, protestiere ich. „Oma wollte nämlich unbedingt, dass ich ihr von den Fischen im Aquarium erzähle!“
    Dann fange ich an zu weinen. Opa weint auch, und Mama auch. Papa beendet sein Telefonat und guckt ganz verzweifelt.
    Am liebsten würde ich Oma fragen, was wir jetzt tun sollen.
    Aber Oma lebt ja nicht mehr.
    „Lasst uns jetzt zu Oma gehen und uns von ihr verabschieden“, schlägt Papa nach einer Weile vor. Er erklärt uns, dass später ein Bestatter kommen und Oma mitnehmen wird. Aber davor darf jeder von uns noch ein wenig Zeit mit Oma verbringen. Im Gänsemarsch laufen wir die Treppe hinauf.
    In Omas und Opas Wohnzimmer ist alles wie immer, sogar Oma ist da. „Schläft Oma?“, denke ich mir. Ich gehe ganz nah an sie heran. Als ich merke, dass sie sich gar nicht bewegt, sondern nur still daliegt, werde ich ganz traurig. Eine dicke Träne kullert aus meinem Auge auf Omas Bettdecke.
    Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass mich Oma nicht mehr fragen wird, wie es in der Schule war, und ich nicht mehr fragen kann, was ich tun soll, wenn ich mich mal schlecht fühle.
    Niemand sagt etwas. Opa, Mama, Papa und Malin denken wohl auch gerade daran, was sie nun nicht mehr mit Oma machen können. „Möchtet ihr euch zur Erinnerung etwas von Omas Sachen aussuchen?“, fragt Mama Malin und mich. Das wollen wir sehr gerne. Ich nehme Omas großes Vorlesebuch und Malin entscheidet sich für einen Haarreif.
  • Sterben, Trösten, Leben 5
    Oma war die Beste! 6
    Zur Erinnerung an Oma und Opa 42
    Hilfreiche Tipps 44
    Glossar für Eltern 46
    Wichtige Adressen 48
    Nachwort 49
    Die Autorinnen 50