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BKA

Die Jäger des Bösen

(2)
Die erste umfassende Darstellung der Arbeit des BKA
Die Jäger des Bösen – die Mitarbeiter des Bundeskriminalamts und ihre Kollegen bei EUROPOL und Scotland Yard – kommen aus allen Berufen. Um das moderne Verbrechen zu besiegen, braucht es nicht nur Ermittler, Zielfahnder, Mobile Einsatzkommandos, sondern Techniker, Wissenschaftler, Psychologen. Im 21. Jahrhundert ist die Organisierte Kriminalität sowohl in der realen Welt als auch in der virtuellen des Internet zu einem globalen Geschäft geworden. Die Kriminellen haben aufgerüstet, aber ebenso die Polizei. Michael Jürgs recherchierte innerhalb und außerhalb des BKA den Wandel von der verstaubten Behörde zur Schaltstelle nationaler und internationaler Ermittlungsarbeit, studierte bei Scotland Yard, wie Verbrechen geographisch erfasst und als »Landkarten des Verbrechens« gestaltet werden, und erfuhr bei EUROPOL, wie Terrorismus, Waffenhandel und Menschenschmuggel über alle Grenzen hinweg bekämpft werden.
Michael Jürgs erhielt als erster Sachbuchautor Zugang ins Innere der Behörde und Einblick in die internationale Form der Verbrechensbekämpfung. Er ist einer der bekanntesten investigativen Journalisten.
Portrait
Michael Jürgs war u.a. Chefredakteur von Stern und Tempo und hat sich als Biograph einen Namen gemacht. Seine Lebensbeschreibungen Der Fall Romy Schneider, Der Fall Axel Springer, Gern hab’ ich die Frau’n geküsst (über Richard Tauber), Bürger Grass und Eine berührbare Frau (über Eva Hesse) wurden ebenso Bestseller wie Die Treuhänder, Der kleine Frieden im Großen Krieg (2003) und Der Tag danach. Zusammen mit der Journalistin und TV-Moderatorin Angela Elis legte er das Pamphlet Typisch Ossi, typisch Wessi vor. Viel Anerkennung bekam er für seine Bilanz der deutschen Einheit Wie geht's, Deutschland? (2008) und für seine Geschichte des Bundeskriminalamts BKA. Die Jäger des Bösen (2011) und Codename Hélène: Churchills Geheimagentin Nancy Wake und ihr Kampf gegen die Gestapo in Frankreich (2012); seine Streitschrift Seichtgebiete (2009) verkaufte sich über 100.000mal. Er ist Co-Autor vieler Fernsehdokumentationen, die nach seinen Büchern gedreht wurden.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.04.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783641064594
Verlag C. Bertelsmann Verlag
Dateigröße 413 KB
eBook
8,99
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„Sherlock Holmes war gestern“

Martin Roggatz, Thalia-Buchhandlung Bonn (Universitätsbuchhandlung Bouvier)

Hohe Polizeidienststellen stehen mit ihrem Wirken ähnlich wie Geheimdienste ungern im Rampenlicht. Umso besser wenn man mit diesem Buch wenigstens einen Einblick in die Welt der höchsten deutschen Strafverfolger und ihrer Schwesterdienste in Großbritannien beziehungsweise bei Europol bekommen kann. Der Autor schwelgt nicht wie die in letzter Zeit zahlreich erschienenen Titel zur Mafia oder von verschiedenen Spezialermittlern in einer Menge von Fällen. Muß er auch nicht weil BKA & Co nur für die Ermittlungen zuständig sind; verhaftet wird immer noch durch die Polizei "vor Ort". Ein Buch was sehr deutlich macht, das moderne Verbrecher nicht mehr vom "Wachtmeister an der Ecke" zur Strecke gebracht werden können. Hohe Polizeidienststellen stehen mit ihrem Wirken ähnlich wie Geheimdienste ungern im Rampenlicht. Umso besser wenn man mit diesem Buch wenigstens einen Einblick in die Welt der höchsten deutschen Strafverfolger und ihrer Schwesterdienste in Großbritannien beziehungsweise bei Europol bekommen kann. Der Autor schwelgt nicht wie die in letzter Zeit zahlreich erschienenen Titel zur Mafia oder von verschiedenen Spezialermittlern in einer Menge von Fällen. Muß er auch nicht weil BKA & Co nur für die Ermittlungen zuständig sind; verhaftet wird immer noch durch die Polizei "vor Ort". Ein Buch was sehr deutlich macht, das moderne Verbrecher nicht mehr vom "Wachtmeister an der Ecke" zur Strecke gebracht werden können.

Kundenbewertungen

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Jagd in den dunkelsten Ecken und Winkeln
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 14.07.2011
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Das richtig Böse macht sich selten die Finger schmutzig und ist schwer zu packen. Es agiert immer öfter im diffusen Daten-Dschungel der virtuellen Welt. Es sitzt am PC und geht oft raffinierter vor als das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden. "Das Böse ist immer und überall", sagt Michael Jürgs. Jürgs... Das richtig Böse macht sich selten die Finger schmutzig und ist schwer zu packen. Es agiert immer öfter im diffusen Daten-Dschungel der virtuellen Welt. Es sitzt am PC und geht oft raffinierter vor als das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden. "Das Böse ist immer und überall", sagt Michael Jürgs. Jürgs hat sich für sein Buch "BKA, Europol, Scotland Yard - Die Jäger des Bösen" tief in die Materie hineingearbeitet. Gut sieben Monate hat er geforscht, und die Recherche fing wenig erbaulich an. Das BKA erteilte ihm eine Absage. Zu viel Öffentlichkeit wirke sich schädlich auf den Betrieb aus, beschieden die Fahnder dem Reporter. Doch die Abfuhr stachelte Jürgs' journalistischen Ehrgeiz nur zusätzlich an. Er ließ alte Beziehungen spielen, knackte die Festung BKA, bekam offizielle und auch ein paar inoffizielle Termine. Er reiste zudem nach London zu Scotland Yard, nach Den Haag zu Europol. Nun nimmt er seine Leser mit auf eine reflektierende und manchmal auch hautnahe Reise durch die kalte Schattenwelt. Profiler und Fallanalytiker kommen zu Wort, dazu IT-Spezialisten, Datenjongleure, Wissenschaftler, Psychologen und Staatsanwälte, die "Landkarten des Verbrechens" erstellen und den organisierten Kriminellen hartnäckig im Nacken sitzen. Und Fahnder, die beim BKA in der "Abteilung Horror" arbeiten, in der es nie ein Happy End gibt. Sie sind Ermittler in Sachen Kinderpornografie, fahnden in den "virtuellen Kammern des Schreckens". Sie sehen Kinder leiden, hören sie winseln und flehen. Ein ganz harter Job, der sie nicht so schnell loslässt. Manche nie. "Das organisierte Verbrechen kommt mir vor wie ein Supermarkt, in dem es in verschiedenen Regalen und auf verschiedenen Ebenen alles gibt, was an der Kasse Gewinn macht", schreibt Jürgs: "Rauschgift, illegale Einwanderer, Betrug, Prostitution, Pornografie mit Kindern, Waffen. Sobald der Verkauf einer bestimmten Ware nachlässt, Heroin zum Beispiel, nehmen die Besitzer des Supermarktes andere Waren in ihr Sortiment auf, etwa Kokain. Wenn ein Konkurrent ihre Preise unterbietet, überlegen sich die Bosse geeignete Maßnahmen, mit billigeren Waren den wiederum vom Markt zu drängen. Es geht eigentlich zu wie in der legalen Wirtschaft. In der bewegen sich unauffällig wie Fische im Wasser inzwischen auch viele Kriminelle." Und wo investiert die Mafia derzeit am meisten? "Dort, wo die Gelegenheit günstig ist. Wo es keine Datenvorratspeicherung, keine hartnäckige Observation im Netz gibt. Also auch in Deutschland. Das bestätigten mir viele Sicherheitsorgane in vertraulichen Vieraugengesprächen", sagt Jürgs, "sie sagten es mit sichtbarem Bedauern und größtem Unverständnis." Michael Jürgs bemängelt in seinem Buch viele zu milde Urteile für Kinderpornosammler und fragt, warum nachweislich durch kriminelle Geschäfte angehäufte Vermögen, Luxusautos und Traumvillen nicht konfisziert werden können. "Das internationale Verbrechen hat sich im Zeitalter des Internets zu einem Kraken mit den ganzen Globus umgreifenden Armen entwickelt", sagt Michael Jürgs. Und um im Daten-Dschungel die ganz großen Raubtiere zu erwischen, müssten die Jäger des Bösen endlich ihre digitalen Präzisionswaffen zum quasi tödlichen Schuss einsetzen dürfen. Doch dazu müssten manche Gesetze verschärft werden. Vielleicht, so hofft der Journalist, gebe sein Buch ja einen Anstoß dazu.