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Kirchendämmerung

Wie die Kirchen unser Vertrauen verspielen

Beck Reihe Band 1950

Friedrich Wilhelm Graf

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Beschreibung

Die Kirchen in Deutschland erleben eine beispiellose Austrittswelle. Was läuft schief? Nur auf die Missbrauchsskandale zu verweisen greift zu kurz. Die Gründe liegen tiefer. Friedrich Wilhelm Graf analysiert in diesem Buch sieben Kardinal-Untugenden der Kirchen: die verquaste Sprache der Theologen, den selbstgerechten Moralismus der Funktionäre, die Bildungsferne der Gottesdienste, die Demokratievergessenheit politischer Interventionen, die weltfremde Selbstherrlichkeit der Würdenträger, den Abschied von einem pluralistischen Christentum sowie den Sozialpaternalismus kirchlicher Sozialmanager. Diese Analyse der kirchlichen Missstände ist längst überfällig. Sie will wachrütteln, damit die Kirchen ihrer gesellschaftlichen Aufgabe in Zukunft besser gerecht werden.

Friedrich Wilhelm Graf, geb. 1948, ist Professor für Systematische Theologie und Ethik an der Universität München und nimmt daneben zahlreiche weitere Aufgaben wahr, u.a. als Ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Als erster Theologe wurde er 1999 mit dem Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet. Seine kirchenkritischen Einsprüche in großen Zeitungen haben ein lebhaftes Echo gefunden.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.04.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783406613807
Verlag C. H. Beck
Dateigröße 2560 KB
Verkaufsrang 53012

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Theologe beschreibt den Anfang vom Ende der Kirchen
von Wolfgang Kirchhof aus Bramsche am 10.02.2017

Ein sehr fluessig geschriebenes Buch. die Analyse ist teils sehr tiefgruendig. Fuer mich erschreckend, wie der Steuerzahler fuer die Finanzierung der Kirchen ausgepresst wird. Ebenso erschreckend wieviel der Staat unternommen hat, die Macht, den Einfluss und die materiellen Voraussetzungen fuer die Existens der Kirchen zu fetsti... Ein sehr fluessig geschriebenes Buch. die Analyse ist teils sehr tiefgruendig. Fuer mich erschreckend, wie der Steuerzahler fuer die Finanzierung der Kirchen ausgepresst wird. Ebenso erschreckend wieviel der Staat unternommen hat, die Macht, den Einfluss und die materiellen Voraussetzungen fuer die Existens der Kirchen zu fetstigen und auszubauen. Und das in einem Staat, dessen Grundgesetz die Trennung von Staat und Kirche festschreibt. Solange es Menschen gibt, glauben sie und sie werden es tun, solange es Menschen geben wird. Ob dazu aber Kirchen und andere Glaubensbuende notwendig sind, darf stark bestritten werden. Der Staat koennte bei vollstaendigem Ausstieg aus der Kirchenfinanzierung das Absterben der Kirchen beschleunigen. Alle diejenigen, die der Auffassung sind, das Kirchen fuer die Gesellschaft unverzichtbar sind, unterliegen einem grundsaetzlichen Irrtum. Moeglicherweise brauchen wir einen neuen Napoleon, um eine grundsaetzliche Wende der staatlichen Politik zu bewirken. Der Reichtum der Kirchen ist unermesslich. Und falls ihnen doch in Zukunft das Geld ausgehen wird, muessen sie sich von vielen Aufgaben verabschieden. Und zwar von allen, die nicht mit der Verkuendung des Glaubens zu tun haben. 1300 Jahre Kirche sind 1300 Jahre genug. Dank dem Autor F. W. Graf, das er sich getraut hat, dieses heikle Tema anzufassen. Leider ist die Analyse wieder durch einen Theologen durchgefuehrt. Vieleicht kann der Verlag einmal einen Atheisten mit der Aufgabe betrauen. Allein das waehre bein Fortschritt. Wolfgang Kirchhof


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