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Iwahaubbd

Dialektgedichte

Mitte der 1950er Jahre schrieb Gerhard Rühm „wir haben den dialekt für die moderne dichtung entdeckt“, und meinte damit außer sich selbst noch H. C. Artmann und Friedrich Achleitner. Friedrich Achleitners Dialektgedichte unterscheiden sich wesentlich von denen seiner Freunde. Mitten unter den verschiedenen Wiener Großstadtdialekten „hörte ich meinen Innviertler Dialekt mit anderen Ohren“. In den Bauernhöfen an der bayrischen Grenze gab es so gut wie keinen Wortschatz außerhalb der Arbeitswelt, schreibt er im Nachwort. Achleitners seit damals entstandene und hier gesammelte scharfzüngige Gstanzln, Schnaderhüpfln, Litaneien und Gedichte erscheinen erstmals in einem Band.
Rezension
"Wer etwa den richtigen Rhythmus der 'innviaddla liddanai' gefunden hat, der fliegt mit immer größeren Genuss über die insgesamt 50 Seiten dieser immer neue Themen findenden Litanei. "Iwahaubbd" muss man sagen: Durchhaltevermögen lohnt sich. Denn mit ein wenig Geduld und Konzentration hat man bei der (notwendigerweise zumindest halblaut zu absolvierenden) Lektüre von Achleitners Dialektgedichten schon bald großen Spaß." Wolfgang Huber-Lang, APA, 26.09.2011

"In der Spannung zwischen Aggression und Resignation triumphiert die Ironie." Erich Klein, Falter, 12.10.2011

"Man sieht: Avantgarde kann höchst amüsant sein." Thomas Rothschild, Die Presse, 05.11.2011

"Die im Dialekt des Innviertels verfassten Gedichte sind von vielfältigem Zauber. Übermütig spielen sie mit Formen wie der Stanze und der Litanei. Nicht immer sind sie auf Anhieb zu entziffern. Für neugierige Sprachspieler aber sind sie ein unerschöpflicher Quell des Vergnügens." Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 29.01.2012
Portrait
Achleitner, Friedrich
Friedrich Achleitner, geboren 1930 in Schalchen, Oberösterreich, Mitglied der Wiener Gruppe. Bis 1998 Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Bücher (u.a.): Österreichische Architektur (1980 ff.) und zuletzt bei Zsolnay und oder oder und (2006), quadratroman (Neuauflage, 2007), der springende punkt (2009), iwahaubbd (2011), Den Toten eine Blume. Die Denkmäler von Bogdan Bogdanovic (2013) sowie wortgesindel (2015).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 26.09.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05546-9
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 22,3/14,9/2,2 cm
Gewicht 390 g
Auflage 2. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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jeda wadlbaissa is a hosenschaissa
von Conny Hannesschläger aus Pasching am 23.09.2011

Er ist als Literat ein Hauptvertreter der modernen Dialektgedichts und der Konkreten Poesie, als Essayist ist er ein bedeutender Kritiker und Chronist der modernen Architektur. Friedrich Achleitner und sein innviertler Dialet sind einfach unvergleichlich und diese Sammlung seiner Reime, Essays, Gstanzln und Litaneien ist eine l... Er ist als Literat ein Hauptvertreter der modernen Dialektgedichts und der Konkreten Poesie, als Essayist ist er ein bedeutender Kritiker und Chronist der modernen Architektur. Friedrich Achleitner und sein innviertler Dialet sind einfach unvergleichlich und diese Sammlung seiner Reime, Essays, Gstanzln und Litaneien ist eine lustige, herrausfordernde und kurzweilige Lektüre!!!