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Das Leben kleben

Roman

Marina Lewycka

(33)
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Beschreibung


Die wunderbare und berührende Geschichte einer unwahrscheinlichen Freundschaft

Georgie Sinclair hat gerade ihren Mann vor die Tür gesetzt, ihr Sohn entwickelt eine beunruhigende Vorliebe für Weltuntergangs-Websites, und ihren Job bei einem Klebstoff-Fachmagazin findet sie auch nur bedingt faszinierend. Da trifft sie eines Tages Mrs Shapiro, die allein in einem halb verfallenen alten Haus lebt. Die verschrobene Dame ist Jüdin und im Zweiten Weltkrieg nach London geflohen. Als Mrs Shapiro ins Krankenhaus muss, bittet sie Georgie, sich um das baufällige Haus zu kümmern. Gleich mit ihrer ersten Tat setzt sich Georgie gehörig in die Nesseln: Der Handwerker, den sie mit Reparaturen beauftragt, ist keineswegs Pakistani, wie sie dachte, sondern Palästinenser. Eine potenziell heikle Konstellation. Zusätzliche Komplikationen ergeben sich durch zwei geldgierige Immobilienmakler, eine arglistige Sozialarbeiterin und Georgies Ehemann ...

"Mit 'Das Leben kleben' hat Lewycka einen amüsanten und trotzdem bewegenden Roman geschaffen."
Viktoria Hänsel, Hannoversche Allgemeine 16.03.2010

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 01.03.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21349-3
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,3/12,2/3 cm
Gewicht 342 g
Originaltitel We Are All Made of Glue
Übersetzer Sophie Zeitz-Ventura
Verkaufsrang 136251

Buchhändler-Empfehlungen

Schallplatten müssen gerettet werden!

Gaby Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Witzig! Frauenfreundschaft! Katzen! Leichte Lektüre für zwischendurch. Regt aber auch zum Nachdenken an. Gern gelesen.

Katrin Höffler, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Eine Frauenfreundschaft zum schmunzeln und besser fühlen. Die exzentrische alte russische Dame und ihre zahlreichen Katzen habe ich sehr ins Herz geschlossen und gerne verschenkt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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das Leben kleben
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 28.01.2016

Georgie Sinclair ist Schriftstellerin, sie schreibt - erfolglos - an einem Roman über romantische Liebe. Seitdem sie ihren Mann Rip aus dem Haus geworfen hat und sie nicht mehr von ihm finanziell unterstützt wird, hat sie einen Job zur Erstellung von Werbebroschüren für Klebemittel übernommen. Es ist nicht das wovon sie träumt, ... Georgie Sinclair ist Schriftstellerin, sie schreibt - erfolglos - an einem Roman über romantische Liebe. Seitdem sie ihren Mann Rip aus dem Haus geworfen hat und sie nicht mehr von ihm finanziell unterstützt wird, hat sie einen Job zur Erstellung von Werbebroschüren für Klebemittel übernommen. Es ist nicht das wovon sie träumt, aber damit kann sie so leidlich überleben. Denn da ist ja auch noch Ben, ihr pubertierender Sohn, der die eine Hälfte der Woche bei ihr und die andere bei ihrem Mann lebt. Ben, der ein plötzliches Interesse an der Bibel entwickelt, sich für spirituelle Dinge interessiert und meint, der Weltuntergang stehe kurz bevor. Bei der Schnäppchenjagd nach abgelaufenen Lebensmitteln treffen Georgie und Naomi Shapiro aufeinander. Sie stellen fest, das sie in der gleichen Straße und so wird Georgie zu einem Essen bei Naomi eingeladen. Naomi ist nicht nur alt und verschroben, genauso lebt sie auch, in einem altersschwachen und verdreckten viktorianischem Haus. Das Fischessen aus schon lange abgelaufenen Lebensmitteln ist jedoch eine Freude für die sieben dort lebenden Katzen. Plötzlich erhält Georgie eine Nachricht aus dem Krankenhaus: Naomi ist gestürzt und Georgie wurde als nächste Angehörige ausgegeben. Naomi darf nur dann zurück in ihr Haus, wenn dieses wieder bewohnbar wird. Im Baumarkt trifft sie auf Ali, der ihr seine Hilfe anbietet. Naomi ist Jüdin, Ali Palästinenser, der auch noch seine beiden Neffen als Hilfsarbeiter engagiert. Beim Durchstöbern des Hauses findet Georgie seltsame Briefe und Fotos. Wer ist Naomi wirklich? Das Leben Kleben ist nicht nur der Romantitel, auch die Geschichten um Georgie Sinclair sind aneinander geklebt. Es geht um eine Reihe von Liebesgeschichten, von Weltuntergangsstimmung, vom Leiden der Juden und Palästinenser, von Immobilienhaien, nach einem selbstbestimmten Leben im Alter, der tägliche kleine Kampf ums Überleben und die Hoffnung auf Frieden. Die verschiedenen Handlungsstränge wurden geschickt miteinander verklebt, doch das Ende ist nach meinem Geschmack zu dick aufgetragen, es gibt nur noch eitel Sonnenschein. Das plötzlich alle Probleme beseitigt sind ist mir zu realitätsfern.

Like glue
von Kayla am 18.12.2011
Bewertet: Taschenbuch

Zum Inhalt: Leute, die Schallplatten mit Werken großer Komponisten wegwerfen, sind in den Augen von Naomi Shapiro Barbaren und Kulturbanausen. Also fischt Naomi einige Platten aus dem Mülleimer von Georgie,die ihrerseits das Hab und Gut ihres (Ex)mannes Rip entsorgte. So weit, so gut. Georgie versucht, die vermeintlichen Sch... Zum Inhalt: Leute, die Schallplatten mit Werken großer Komponisten wegwerfen, sind in den Augen von Naomi Shapiro Barbaren und Kulturbanausen. Also fischt Naomi einige Platten aus dem Mülleimer von Georgie,die ihrerseits das Hab und Gut ihres (Ex)mannes Rip entsorgte. So weit, so gut. Georgie versucht, die vermeintlichen Scherben ihres Lebens zu kitten - im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Am Ende ist sie reich an Erfahrungen. Kritik: Der Autorin Lewycka ist es abermals gelungen, einen tollen Roman zu lancieren. Ihr Erstling " A short history of tractors in Ukrainian" verband die Geschichte eines Emigrantenkindes mit Historischem . Darüber hinaus wurde ein Geschwisterkonflikt und ein Generationenproblem beleuchtet.Auch der Roman "Das Leben kleben" befasst sich mit den Themen Familie & Vergangenheit. Zerfall der Kernfamilie und Freunde als "gewählte" Familie. Die Shoah steht für Vergangenheit& Historisches. Doch auch der Nahostkonflikt wird thematisiert. Vom Stil her ist Lewyckas Roman ein Patchworkroman - der Roman liest sich ausgezeichnet. Sehr amüsant sind auch die Kapitelüberschriften (Polymere!). Technisch angehauchte Überschriften alternieren mit nicht-technischen Titeln. Fazit: Das Buch weist lustige Passagen auf. Bei aller Situationskomik gleitet der plot jedoch nie ins Klamaukhafte ab.Die schrulligen Figuren erinnern an die Charaktere in Zadie Smith' Roman "White Teeth". Wer die Exzentrik der Figuren in "White Teeth" mochte, könnte auch Gefallen an "Das Leben kleben" finden. Der Roman ist vielschichtig, obschon sich der Leser anfangs in Geduld üben muss.

Sehr schönes Buch
von Jones79 am 29.10.2011
Bewertet: Taschenbuch

Ich muß zugeben, beim Stöbern im Landen hätte ich dieses Buch wohl nicht zur Hand genommen. Cover und Titel lassen doch eher ein Selbsthilfe-Ratgeber vermuten. Aber schon beim Lesen der Leseprobe war ich positiv überrascht, und auch die weitere Entwicklung des Buches hat mich nicht enttäuscht. Mit einer besonderen Mischung a... Ich muß zugeben, beim Stöbern im Landen hätte ich dieses Buch wohl nicht zur Hand genommen. Cover und Titel lassen doch eher ein Selbsthilfe-Ratgeber vermuten. Aber schon beim Lesen der Leseprobe war ich positiv überrascht, und auch die weitere Entwicklung des Buches hat mich nicht enttäuscht. Mit einer besonderen Mischung aus Humor und Melancholie erzählt das Buch von einer eher zufälligen Freundschaft zwischen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Georgie Sinclair, die bei einem Klebstoff-Fachmagazin arbeitet und sich frisch von ihrem Ehemann getrennt hat und der Jüdin Mrs Shapiro, die eine richtige „Schnäppchenjägerin“ ist und mit ihren sieben Katzen in einer alten heruntergekommenen Villa lebt. Neben dieser „Hauptgeschichte“ wird der Leser mit zahlreichen kleinen Nebengeschichen unterhalten, die jedoch alle irgendwie zusammenzukleben scheinen und das Buch erst richtig interessant machen. So entführt uns Marina Lewycka z.B. in die Zeit des Nationalsozialismus und zum Beginn der Geschichte des Konfliktes zwischen Palästina und Israel. Also - ein wirklich absolut lesenswertes, tolles, gut geschriebenes Buch, mit vielen unterschiedlichen Menschen, über Freundschaft und jahrelanger Feindschaft, über Liebe, Intriegen, Gier aber auch selbstlose Nächstenhilfe (hätte ich dem Buch von außen gar nicht zugetraut)


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