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Kreis ohne Meister

Stefan Georges Nachleben. Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Sachbuch/Essayistik 2010

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Ein Führer in die Tiefen deutschen Seelenlebens
Ein Führer in die Tiefen deutschen Seelenlebens»Auch Totsein ist eine Kunst«, hat der einstige George-Jünger Max Kommerell einmal bemerkt. Stefan George hat diese Kunst meisterhaft beherrscht. Wo andere Dichter eine Rezeptionsgeschichte haben, da hat er ein Nachleben. Eines, das es in sich hat. Ulrich Raulff hat aus dem Porträt einer geistigen Epoche, in der sich abgründige Ideengeschichte und kaputte Apostelgeschichte verbinden, ein Lesevergnügen der exquisiten Art gestaltet, das mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde. »Mit traumwandlerischer Sicherheit bewegt sich Ulrich Raulff bei der Rekonstruktion dieser dunklen Netzwerke zwischen Korrespondenzen, Typoskripten und Zeitzeugenberichten, Gerüchten und Geheimnissen. In der postumen Biographie Georges begegnen dem Leser die federal families der Bundesrepublik, die Weizsäckers, Pichts und Beckers; auch Carlo Schmid, maßgeblicher Autor des Grundgesetzes, hat seinen Auftritt.«DeutschlandfunkDurchgehend illustriertMit einem Vorwort zur Taschenbuchausgabe

Portrait

Ulrich Raulff, Dr. phil., geboren 1950, ist Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach am Neckar. Zuvor war er u.a. Feuilletonchef der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹ sowie Leitender Redakteur der ›Süddeutschen Zeitung‹. Er hat Bücher über Marc Bloch und Aby Warburg veröffentlicht und wurde für seine Arbeiten mit mehreren Preisen ausgezeichnet, für das vorliegende Buch mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2010 in der Kategorie »Sachbuch und Essayistik«.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 01.04.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-34703-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 20,9/13,6/4 cm
Gewicht 641 g
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Zu Recht...
von justdic aus Köln am 29.08.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

... ausgezeichnet! Schweres, tiefsinniges Thema leicht, jedoch nicht flach geschrieben und verständlich. Für mich, dem die Thematik neu war: geistreich und informativ!

Faszinierende Darstellung!
von Dr. Christian Rößner aus Göttingen am 13.03.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Komm in den totgesagten park und schau...“, so lautet der Beginn eines der berühmtesten Gedichte des deutschen Lyrikers Stefan George aus der Sammlung „Das Jahr der Seele“. George, neben Hofmannsthal und Rilke die Lichtgestalt der Lyrik des Symbolismus, verstand es wie kein zweiter, sich zu einer Kultfigur selbst zu... „Komm in den totgesagten park und schau...“, so lautet der Beginn eines der berühmtesten Gedichte des deutschen Lyrikers Stefan George aus der Sammlung „Das Jahr der Seele“. George, neben Hofmannsthal und Rilke die Lichtgestalt der Lyrik des Symbolismus, verstand es wie kein zweiter, sich zu einer Kultfigur selbst zu stilisieren und einen Kreis von Gleichgesinnten, Anhängern und Jüngern im sogenannten George-Kreis um sich zu scharen. Als George 1933 unerwartet stirbt, hinterlässt er nicht nur ein lyrisches Werk unvergleichlicher Schönheit, sondern einen Kreis, der fortan ohne seinen Mittelpunkt auskommen muss. Ulrich Raulff stellt in seinem luziden, detaillierte wie unterhaltsamen Essay das Nach- und Weiterleben Georges und seines Kreises so spannend und fesselnd dar, dass sogar die verschlungensten Wege und abseitigsten Fußnoten zum Entdecken einladen. Nicht nur für George-Kenner äußerst empfehlenswert!