Der Menschenräuber

Roman

(8)
Wehe, wenn wir uns wiedersehen

Zuerst verliert er durch einen schrecklichen Unfall seine Tochter. Dann seinen Job und schließlich seine Frau. Als der erfolgreiche Medienmanager Jonathan in einem einsamen Bergdorf in der Toskana ankommt, scheint er am Ende zu sein. Doch dann trifft er die junge Sophia und beginnt mit ihr ein neues Leben, bis ihn die Vergangenheit einholt. Aus Rache wird er zum Mörder, aber das ist erst der Anfang …

Portrait
Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman »Der Kindersammler« stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern »Hexenkind«, »Die Totengräberin«, »Der Menschenräuber«, »Nachtprinzessin«, »Bewusstlos«, »Versunken«, »Und draußen stirbt ein Vogel« und zuletzt: »Nachts in meinem Haus«.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 463
Erscheinungsdatum 11.10.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-43525-4
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,8/12/3,8 cm
Gewicht 385 g
Verkaufsrang 6.169
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Kundenbewertungen

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Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Mettmann am 28.08.2017

Ich habe zuvor "Die Totengräberin" gelesen, und dieses hatte mir schon sehr gut gefallen. Aber "Der Menschenräuber" ist packend, spannend und einfach super geschrieben. Nicht ein Kapitel fühlte sich wie Kaugummi an. Ich habe es innerhalb kürzester Zeit verschlungen!

ein Psychodrama
von maleur aus Berlin am 20.11.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Jonathan Jessen verliert seine 22-jährige Tochter durch einen Verkehrsunfall und kommt über diesen Verlust nicht hinweg. Der Schreibstil ist flüssig. Der Roman ist in Abschnitte und Kapitel unterteilt. Den einzelnen Abschnitten ist jeweils ein Name der Protagonisten vorangestellt. Das ist etwas irritierend, denn es geht nur in ein oder zwei... Jonathan Jessen verliert seine 22-jährige Tochter durch einen Verkehrsunfall und kommt über diesen Verlust nicht hinweg. Der Schreibstil ist flüssig. Der Roman ist in Abschnitte und Kapitel unterteilt. Den einzelnen Abschnitten ist jeweils ein Name der Protagonisten vorangestellt. Das ist etwas irritierend, denn es geht nur in ein oder zwei Kapitel um diese Personen. Die Geschichte wird mit Rückblenden und aus Sicht verschiedener Personen erzählt, wobei den Haupanteil Jonathan bildet. Das Lokalkolorit der Toscana wird wieder bildhaft dargestellt. Die Charaktere bleiben in diesem Roman eher blass. Warum z.B. ist Amanda und Ricardo so geworden? Im Laufe des Geschehens wird Sofia immer mehr isoliert. Sie hat keine Freunde mehr. Die hatte sie ja vorher auch nicht. Jedenfalls ist davon nichts zu lesen. Das Buch wird bei den Buchanbietern unter der Rubrik „Krimi & Thriller“ geführt. Das Buch selbst wird als Roman gekennzeichnet und das ist es auch, ein Roman. Obwohl es Tote gibt und es zu Straftaten kommt, wird nicht ermittelt. Auch ein Privatdetektiv wird überflüssigerweise kurz in die Geschichte eingebaut. Der Carabiniere Donato Neri kommt – wie schon in „Die Totengräberin“ – zum Einsatz und erweist sich wieder als dilettantisch. Das bisschen Ermittlungen ist somit zu vernachlässigen, also kein Krimi. Schauerliche Spannung und Wendungen gibt es auch nicht, also auch kein Thriller. Für einen Roman ist die Geschichte aus psychologischer Sicht ganz interessant, hat aber doch einige Längen. Das Ende war dramatisch, hat mich aber nicht gepackt und keinen „Nachhall“ bei mir erzeugt. Mein Fazit: Dieses Buch kommt absolut nicht an „Hexenkind“ ran. Sabine Thiesler gehört bisher zu meinen Lieblingsautoren, allerdings habe ich den Eindruck, dass ihre Romane von Mal zu Mal schwächer werden.

Verdammt, ist das spannend!
von Nina am 20.01.2013

Für mich einer der besten Krimis von Sabine Thiesler! Der Verlust der Tochter ist so real beschrieben, dass man echt Gänsehaut bekommt. Man kann den Vater in seiner Reaktion gut verstehen - aber auch die Eltern des jungen Mörders. Mehr möchte ich gar nicht verraten -selbst lesen, sehr zu... Für mich einer der besten Krimis von Sabine Thiesler! Der Verlust der Tochter ist so real beschrieben, dass man echt Gänsehaut bekommt. Man kann den Vater in seiner Reaktion gut verstehen - aber auch die Eltern des jungen Mörders. Mehr möchte ich gar nicht verraten -selbst lesen, sehr zu empfehlen!