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Was kostet die Welt

Roman

(7)
Einfach mal die Fresse halten

Wohin mit dem plötzlichen Geld? Als sein Vater stirbt, nimmt Meise das unerwartete Erbe und begibt sich auf Reisen. Die Devise: Ausgeben statt horten. Er hat sich geschworen, alles anders zu machen als sein Vater. Doch zurück in Berlin findet er nicht mehr in sein altes Großstadtleben. Er beschließt eine letzte Reise: in die tiefste westdeutsche Provinz, ins Moseltal. Dort erwartet ihn ein Kulturschock sondergleichen, auf den er nicht vorbereitet ist.

Portrait
Nagel, geboren 1976 in Nordrhein-Westfalen, war Sänger, Texter und Gitarrist der Punkband Muff Potter, die sich nach 16 Jahren im Dezember 2009 auflöste. Sein Debütroman "Wo die wilden Maden graben" erschien 2007, im Frühjahr 2009 wurde das gleichnamige Hörbuch veröffentlicht, das von Axel Prahl, Farin Urlaub und Nagel gelesen wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 09.01.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-67619-0
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,5/11,9/2,8 cm
Gewicht 262 g
Verkaufsrang 48.569
Buch (Taschenbuch)
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Das selbsternannte Fear&Loathing an der Mosel“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Immer dafür dagegen zu sein, ist Meise ein ziemlicher Widerling. Dennoch ist es eine helle Freude ihn auf seinem Anti-Trip von Berlin in die deutsche Peripherie zu begleiten. Immer dafür dagegen zu sein, ist Meise ein ziemlicher Widerling. Dennoch ist es eine helle Freude ihn auf seinem Anti-Trip von Berlin in die deutsche Peripherie zu begleiten.

„Was kostet die Welt?“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Meise, Anfang 30, ist ein ziemlicher Taugenichts. Nach dem Tod seines Vaters nimmt er sich vor, das geerbte Geld so zu verwenden, wie sein Vater es nie getan hätte und auf weite Reisen zu gehen. Als er schließlich wieder daheim in Berlin ist und das Geld fast aufgebraucht, sieht er keinen Sinn mehr in seinem gleichförmigen Leben und seiner Arbeit als Teilzeit-Barkeeper. Als er auf dem leergeglaubten Konto noch 900 Euro und ein paar Zerquetschte entdeckt, beschließt er, einen Bekannten im Moseltal zu besuchen, den er in New York kennengelernt hat. Als er ankommt, ist er nicht gefaßt auf die Provinzhölle, die ihn erwartet. Und zwischen Weinkirmes und Rebstöcken beginnt er auszuloten, was er denn eigentlich will vom Leben - allerdings auf die harte Tour.

Prima Unterhaltung, besonders für alle Moselaner, die den Raum Bullay - Cochem - Zell selbst kennen und denen Gespräche wie: "Und?"-"Gut. Selbst?"-"Muss."-"Ja,muss." bekannt vorkommen.
Meise, Anfang 30, ist ein ziemlicher Taugenichts. Nach dem Tod seines Vaters nimmt er sich vor, das geerbte Geld so zu verwenden, wie sein Vater es nie getan hätte und auf weite Reisen zu gehen. Als er schließlich wieder daheim in Berlin ist und das Geld fast aufgebraucht, sieht er keinen Sinn mehr in seinem gleichförmigen Leben und seiner Arbeit als Teilzeit-Barkeeper. Als er auf dem leergeglaubten Konto noch 900 Euro und ein paar Zerquetschte entdeckt, beschließt er, einen Bekannten im Moseltal zu besuchen, den er in New York kennengelernt hat. Als er ankommt, ist er nicht gefaßt auf die Provinzhölle, die ihn erwartet. Und zwischen Weinkirmes und Rebstöcken beginnt er auszuloten, was er denn eigentlich will vom Leben - allerdings auf die harte Tour.

Prima Unterhaltung, besonders für alle Moselaner, die den Raum Bullay - Cochem - Zell selbst kennen und denen Gespräche wie: "Und?"-"Gut. Selbst?"-"Muss."-"Ja,muss." bekannt vorkommen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
6
1
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von Victoria Richter aus Gotha am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Die Stimmung ist ein bisschen deprimierend, das Buch macht nicht gerade Mut, ähnlich Dirk Bernemann. Doch genau das macht es aus. Wer Muff Potter mag, wird dieses Buch auch mögen.

von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Knackig, bissig und interessant: Ein großartiger Roman!

"Was kostet die Welt?"
von einer Kundin/einem Kunden aus Rostock am 13.01.2012

Es hört sich kitschig an, aber es ist wahr: Dieses Buch möchte man nicht mehr weglegen. Der Protagonist Meise ist zwar echt scheiße, aber man findet sich in ihm wieder. Nagel schreibt auf, was in uns vorgeht, wenn wir zum Beispiel einen ungeliebten Mitbürger treffen und zwar schonungslos. Ich... Es hört sich kitschig an, aber es ist wahr: Dieses Buch möchte man nicht mehr weglegen. Der Protagonist Meise ist zwar echt scheiße, aber man findet sich in ihm wieder. Nagel schreibt auf, was in uns vorgeht, wenn wir zum Beispiel einen ungeliebten Mitbürger treffen und zwar schonungslos. Ich denke, auch wenn man nicht die Fähigkeit für Kopfkino besitzt, wird man sich beim Lesen in der Öffentlichkeit schämen, weil Meise abartig komisch ist und man einfach loslachen muss! Oma würde sagen: "Der Nagel hat aber einen ganzen schön großen Wortschatz." Stimmt Oma und danke, dass er uns daran teilhaben lässt.