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Rabenliebe

Roman

Über fünfzig Jahre quälte sich Peter Wawerzinek mit der Frage, warum seine Mutter ihn als Waise in der DDR zurückgelassen hatte. Dann fand und besuchte er sie. Das Ergebnis ist ein literarischer Sprengsatz, wie ihn die deutsche Literatur noch nicht zu bieten hatte. »›Rabenliebe‹ ist ein tolles Buch: unerträglich und laut, leise und liebevoll, geduldig und unduldsam, sprachmächtig und sprachlos zugleich. Es geht an die Nieren und zu Herzen, es macht bescheiden und sehr, sehr still.« NDR

Rezension
"Dieser Text ist wirklich ein Geschenk für den Leser!" Meike Feßmann, Laudatio Ingeborg-Bachmann-Preis
Portrait
Peter Wawerzinek wurde unter dem Namen Peter Runkel 1954 in Rostock geboren. Er wuchs in verschiedenen Heimen und bei verschiedenen Pflegefamilien auf. Seit 1988 betätigt er sich neben vielem anderen als freier Schriftsteller, Regisseur, Hörspielautor und Sänger. Berliner Kritikerpreis für Literatur (1991), Hörspielpreis der Berliner Akademie der Künste (1993), Ingeborg-Bachmann-Preis und den gleichnamigen Publikumspreis (2010), Shortlist Deutscher Buchpreis (2010).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 418
Erscheinungsdatum 09.01.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74265-3
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,8/12/3,3 cm
Gewicht 349 g
Verkaufsrang 98529
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Traumata

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Von der leiblichen Mutter verlassen zu werden, kann zwangsläufig nur zu einem Traumata führen. Warum? Immer wieder stellt sich der Autor diese Frage, Antworten finden sich wohl kaum. Ich denke das Gefühl einmal nicht genug geliebt worden zu sein, verfolgt einen Menschen sein ganzes Leben.

Peter Wawerzinek, Rabenliebe

Cornelia Pflicke, Thalia-Buchhandlung Dresden

Bei Wawerzinek, als Hauptperson in diesem Roman, spielt sich das Leben gefühlsmäßig immer wie im Winter ab. Im frühen Kindesalter wird er in ein Heim gebracht. Das Treffen mit seiner Mutter half ihm nicht, die Entbehrungen der vergangenen Jahre hinter sich zu lassen. "Es war nicht mehr seine Mutter". Das lebenslange Gefühl von Verlassenheit und Muttersehnsucht brachte ihn dazu, sein Leben und seinen Frust sich von der Seele zu schreiben. Viele Details, wie z.B. die Fahrt zum Kinderheim mit dem Krad, zeugen von wahrheitsgetreuen Tatsachen. Sicher werden sich viele ehemalige Heimkinder in diesem Buch wiedererkennen. Leser, welche in einem liebevollen Elternhaus aufgewachsen sind, erleben so eine ganz neue Erfahrung.

Kundenbewertungen

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Starker Tobak
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 18.04.2012

Bereits als dies Buch herausgekommen ist,hab ich es gelesen.Und nun gleich noch einmal.Diese Sprache,dieses grosse Thema,die Verstrickungen mit anderen Zusammenhängen.Für mich gibt es jedes Mal eine Gänsehaut.Dieser Schrei nach Liebe,Beachtung und nach dem grossen Warum.Ein wirklich starkes Stück Literatur zum Thema Kind-Mutter,... Bereits als dies Buch herausgekommen ist,hab ich es gelesen.Und nun gleich noch einmal.Diese Sprache,dieses grosse Thema,die Verstrickungen mit anderen Zusammenhängen.Für mich gibt es jedes Mal eine Gänsehaut.Dieser Schrei nach Liebe,Beachtung und nach dem grossen Warum.Ein wirklich starkes Stück Literatur zum Thema Kind-Mutter,ein unlösbares Rätsel.Habe mich selber dort immer wieder gefunden.So berührend,so intensiv.

lässt sich ganz schwer lesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Reinholterode am 19.11.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich hatte mir unter dem Buch so viel versprochen, als ich den Autor in einer Talkshow über sein Buch "Rabenliebe" habe sprechen hören. Ich habe abgebrochen dieses Buch zu lesen (das ist mir noch nie passiert). Es lässt sich ganz schwer lesen !

Muttersehnen
von einer Kundin/einem Kunden aus Cuxhaven am 04.11.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Autor(Jahrgang 1954) beschreibt sein Leben geprägt von Heim- und Pflegefamilienaufenthalten und das ewige Sehnen nach der Mutter, die ihn als kleines Kind verlassen hat um in den Westen zu gehen. Das Buch ist keine Innenschau, es ist auf eine unbeschreibliche Art so eindringlich, da der Autor nicht so sehr sein Innenleben ... Der Autor(Jahrgang 1954) beschreibt sein Leben geprägt von Heim- und Pflegefamilienaufenthalten und das ewige Sehnen nach der Mutter, die ihn als kleines Kind verlassen hat um in den Westen zu gehen. Das Buch ist keine Innenschau, es ist auf eine unbeschreibliche Art so eindringlich, da der Autor nicht so sehr sein Innenleben aufdeckt, sondern es schafft durch detaillierte Beschreibungen von Situationen und Verhalten von Menschen in seinem Umfeld die riesige Leere und Kälte in seinem Leben, die er seit frühester Jugend erfährt, darzustellen. Er lässt den Leser sein eigenes Empfinden aufbauen, man kann sich vielleicht so noch besser in das Leben Peters hineinversetzen. Es ist nicht einfach zu lesen, aber es lässt einen nicht mehr los!!