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Das Medium ist die Massage

Ein Inventar medialer Effekte

(2)
Ursprünglich 1967 erschienen wirkt »The Medium is the Massage« heute noch
jung und provozierend.
Der Titel geht auf einen Druckfehler zurück: Ein Setzer
hatte aus dem beabsichtigten »Message« das Wort »Massage« gemacht. McLuhan fand
das großartig. Denn sein berühmter Slogan »Das Medium ist die Botschaft« war ein
Klischee geworden. Jetzt bot sich die Gelegenheit, ihn ironisch zu brechen und
mit neuem Sinn zu versehen. Die grafische Gestaltung betont McLuhans zentrales
Argument, dass jedes Medium die menschliche Wahrnehmungsfähigkeit auf seine
Weise »massiert«, also beeinflusst.

Damit wurde aus dem ursprünglichen »The Medium is the Message« der neue Titel »The Medium is the Massage«.
Portrait
Herbert Marshall McLuhan, geboren 1911 im kanadischen Edmonton, Alberta, gestorben 1980 in Toronto, war zunächst Professor für englische Literatur. In den 1960er-Jahren wurde er zum Begründer der modernen Medientheorie.

Quentin Fiore, geboren 1920, lebt in New Jersey, USA. Der Grafiker ist vor allem als Buchgestalter hervorgetreten. Sein Handwerk hat er bei Künstlern wie George Grosz und im »New Bauhaus« in Chicago gelernt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 25.12.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-50311-1
Verlag Tropen
Maße (L/B/H) 18/10,5/1,5 cm
Gewicht 144 g
Abbildungen mit zahlreichen Abbildungen
Auflage 4. Druckaufl.
Übersetzer Martin Baltes, Rainer Höltschl
Buch (Taschenbuch)
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Kultbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 18.12.2016

Marshall McLuhans Buch ist sowohl inhaltlich wie auch in der Gestaltung ein absoluter Klassiker. Nicht zuletzt der Geist der 60er Jahre, der einem aus allen Seiten entgegen weht, macht es zu einem großen Lesevergnügen. Es steht in einer Reihe mit Benjamins „Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ und sollte... Marshall McLuhans Buch ist sowohl inhaltlich wie auch in der Gestaltung ein absoluter Klassiker. Nicht zuletzt der Geist der 60er Jahre, der einem aus allen Seiten entgegen weht, macht es zu einem großen Lesevergnügen. Es steht in einer Reihe mit Benjamins „Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ und sollte in keiner Bibliothek fehlen.

sehr zweifelhaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 05.12.2012

Da wird von einem Kultbuch gesprochen, offenbar, weil es eher ziemlich wirr daherkommt und deshalb eher unverständlich wirkt, wie auch einige Werke von James Joyce, auf den sich McLuhan oft bezieht. Die Texte haben mich ziemlich enttäuscht. Sie erinnerten mich auch merkwürdig an die Art des Sciontology-Gründers Ron Hubbard:... Da wird von einem Kultbuch gesprochen, offenbar, weil es eher ziemlich wirr daherkommt und deshalb eher unverständlich wirkt, wie auch einige Werke von James Joyce, auf den sich McLuhan oft bezieht. Die Texte haben mich ziemlich enttäuscht. Sie erinnerten mich auch merkwürdig an die Art des Sciontology-Gründers Ron Hubbard: unausgegoren, sprunghaft, viele pauschale Behauptungen, die längst widerlegt sind, evtl. vom Alkohol durchzogen (wie James Joyce zB. auch) und eher mühsam zu lesen. Nun sind es erste intuitive Gedankengänge zu den Medien und damit höchstens historisch noch interessant, ansonsten würde ich zeitgemässe Analysen zu Medien und Massenmedien unbedingt vorziehen. Auch der Slogan „Das Medium ist die Botschaft“ ist nun zur Plattitüde geworden und so einseitig formuliert einfach nicht mehr haltbar.