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Die linkshändige Frau

Erzählung

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Peter Handke

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Beschreibung


Marianne, dreißig Jahre alt, und ihr achtjähriger Sohn Stefan warten auf die Rückkehr Brunos, des Mannes und Vaters, von einer mehrmonatigen Geschäftsreise. Als er zurück ist, erzählt Bruno von seinem Allein- und Fremdsein in Finnland, von seiner Angst und der daraus resultierenden Verbundenheit mit Marianne und Stefan »auf Leben und Tod. . . und das Seltsame ist, daß ich sogar ohne euch sein könnte, nachdem ich das erlebt habe«. Am Tag darauf beschließen beide, sich zu trennen. »Für immer?« fragt Bruno. Und nach und nach hören sie auf, die Tage zu zählen, die sie allein sind. Die neue Form des Daseins beginnt sie zu schützen und zu stärken.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 102
Erscheinungsdatum 25.11.2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-39934-7
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 17,7/10,8/1,2 cm
Gewicht 101 g
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 58498

Buchhändler-Empfehlungen

Ein kompromissloses Buch

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Es ist 35 Jahre her, da kaufte ich -Die linkshändige Frau- von Peter Handke. Vor wenigen Tagen habe ich es ein weiteres Mal gelesen und ich muß gestehen, die Begeisterung für dieses Buch hat sich nicht gemindert. Eine Beziehungsgeschichte wie man sie vielleicht nur in den siebziger Jahren schreiben konnte, emotional sehr reduziert, voller Tiefe und scharfem Blick auf das Wesentliche. Hervorragende deutsche Literatur und auch ein Stück Zeitgeschichte.

Kundenbewertungen

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Die linkshändige Frau, 1976
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2011

Noch Monate nach der Lektüre der nur hundert Seiten dieser Erzählung spukten mir einzelne Szenen und Bilder durch den Kopf. Einen so langen Nachhall, insbesondere bei einem Text von solch geradezu unbefleckter Nüchternheit, habe ich bisher nicht oft erlebt. Doch trotz erzählerischer Kälte gelingt Peter Handke etwas nur schwer zu... Noch Monate nach der Lektüre der nur hundert Seiten dieser Erzählung spukten mir einzelne Szenen und Bilder durch den Kopf. Einen so langen Nachhall, insbesondere bei einem Text von solch geradezu unbefleckter Nüchternheit, habe ich bisher nicht oft erlebt. Doch trotz erzählerischer Kälte gelingt Peter Handke etwas nur schwer zu beschreibendes; die Zirkulation des Quadrats, Berührung zu schaffen ohne jede poetische Rundung. Große Literatur, wenn mich nicht alles täuscht.

Trennung
von Polar aus Aachen am 04.01.2008

Zu behaupten, bei der Erzählung Die linkshändige Frau von Peter Handke handele es sich um typische Betroffenheitsliteratur der späten Siebziger Jahre, oder um ein Spiegelbild der Literatur der Bundesrepublik, die nach dem Ansturm der 68er sich gerne um sich selbst drehte, wird der Erzählung nicht gerecht, zumal Handke in ihr all... Zu behaupten, bei der Erzählung Die linkshändige Frau von Peter Handke handele es sich um typische Betroffenheitsliteratur der späten Siebziger Jahre, oder um ein Spiegelbild der Literatur der Bundesrepublik, die nach dem Ansturm der 68er sich gerne um sich selbst drehte, wird der Erzählung nicht gerecht, zumal Handke in ihr all das aufbietet, was ihn ausmacht: Einen wunderbaren Umgang mit der Sprache, so wie die Fokussierung auf ein Thema, das vielseitig beleuchtet wird. Auch geht der Erzählung jener philosophische Tiefgang ab, dem Handke in seinen späten Roman verfällt. Vielleicht läßt sich später einmal an dieser Erzählung die Veränderung in Handkes Werk feststellen, die ihn fort vom Alltag hin zur Suche nach der Poesie des unverstellten Blicks führte. Hier jedoch zeichnet er einmal mehr einen Menschen bei der Loslösung dessen auf, das ihn zuvor auszumachen schien. Er erzählt vom Scheitern der Beziehung, einem Thema, das auch in den Jahrzehnten danach in der Literatur immer wieder in den Mittelpunkt gerät. Selten so ausgereift wie hier.

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