Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Die Unruhezone

Eine Geschichte von mir

(2)
Rezension
Ein wunderbares, zutiefst persönliches Erinnerungsbuch.
Portrait
Jonathan Franzen

Jonathan Franzen, 1959 geboren, erhielt für seinen Weltbestseller «Die Korrekturen» 2001 den National Book Award. Er veröffentlichte außerdem die Romane «Die 27ste Stadt», «Schweres Beben», «Freiheit» und «Unschuld», das autobiographische Buch „Die Unruhezone“, die Essaysammlungen «Anleitung zum Alleinsein» und «Weiter weg» sowie „Das Kraus-Projekt“. Er ist Mitglied der amerikanischen Academy of Arts and Letters, der Berliner Akademie der Künste und des französischen Ordre des Arts et des Lettres. 2013 wurde ihm für sein Gesamtwerk der WELT-Literaturpreis verliehen. Er lebt in Santa Cruz, Kalifornien.

… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.05.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783644010512
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 2351 KB
Übersetzer Eike Schönfeld
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Wird oft zusammen gekauft

Die Unruhezone

Die Unruhezone

von Jonathan Franzen
eBook
9,99
+
=
Freiheit

Freiheit

von Jonathan Franzen
(46)
eBook
9,99
+
=

für

19,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
1
0
1
0
0

Eine feinsinnige und erfrischend ehrliche Jugenderzählung
von Silke Schröder aus Hannover am 21.05.2007
Bewertet: gebundene Ausgabe

st es möglich, dass man mehr über ein Land durch die Banalitäten des Alltagslebens erfährt, als durch eine sensationsheischende Actionstory? Jonathan Franzen hat einen Essayband über sich und seine Jugend im mittleren Westen der USA und später in New York geschrieben. Anlass ist der Verkauf seines Elternhauses nach dem Tod... st es möglich, dass man mehr über ein Land durch die Banalitäten des Alltagslebens erfährt, als durch eine sensationsheischende Actionstory? Jonathan Franzen hat einen Essayband über sich und seine Jugend im mittleren Westen der USA und später in New York geschrieben. Anlass ist der Verkauf seines Elternhauses nach dem Tod seiner Mutter. Franzen erzählt vom unaufgeregten Leben in den 1970er Jahren in der Vorstadt. Er beschreibt die Unbekümmertheit einer mittelständigen Familie mit ihren alltäglichen Erfahrungen und Erlebnissen. „Comfort-Zone“ oder doch lieber etwas kühler? – Die ewige Auseinandersetzung um die Einstellung der Klimaanlage ist schon der ernsteste Streitpunkt zwischen der fürsorglich kontrollierenden Mutter und dem oft abwesenden Vater. Und während seine älteren Brüder die Rebellion proben, verläuft Jonathans Leben mit bravem High School-Besuch und harmlosen Jugendstreichen. Der hintergründige Humor der Peanuts mit ihrem ironischen Helden Charlie Brown bringt für ihn das Leben auf den Punkt. Die Entscheidung zwischen Theater-AG und Naturwissenschafts-Leistungskurs war für Franzen die Wahl zwischen seinen eigenen Wünschen und den Erwartungen der Eltern. Selbst Deutsch sollte er lernen, die Sprache der Wissenschaft – dass ihn seine Deutsch-Lehrerin auch sehr interessierte, fügte sich glücklich. Zur Wissenschaft hat Franzen erst viel später gefunden: er beschäftigte sich intensiv mit Ornithologie. Jonathan Franzen ist es gelungen, aus seinen unspektakulären, aber dadurch nicht weniger spannenden Alltagerinnerungen eine feinsinnige und erfrischend ehrliche Jugenderzählung zu schreiben – wer gibt schon gerne die Normalität des eigenen Lebens mit seinen kleinen Missgeschicken und Freuden zu? Ein nettes Intermezzo; freuen wir uns auf seinen nächsten echten Roman.

persönliche Reflexionen
von einer Kundin/einem Kunden am 13.03.2007
Bewertet: gebundene Ausgabe

Mit Spannung habe ich es erwartet, das neue Buch von Jonathan Franzen. Schon sein autobiographischer Welterfolg "Die Korrekturen" hat mich in den Bann gezogen, nun auch "Die Unruhezone". Jonathan Franzen hat ein schönes Buch geschrieben. Er erzählt uns wieder einmal aus seinem Leben: seiner Jugend im amerikanischen Mittelwesten und... Mit Spannung habe ich es erwartet, das neue Buch von Jonathan Franzen. Schon sein autobiographischer Welterfolg "Die Korrekturen" hat mich in den Bann gezogen, nun auch "Die Unruhezone". Jonathan Franzen hat ein schönes Buch geschrieben. Er erzählt uns wieder einmal aus seinem Leben: seiner Jugend im amerikanischen Mittelwesten und seinem Erwachsenenleben in New York. In sechs kunstvollen Essays berichtet Franzen "von bizarren Familienverhältnissen, diversen Demütigungen und vom Wunsch, den Schein zu wahren", sei es die Erstbegegnung mit deutscher Wesensart in Gestalt einer irritierend reizvollen Österreicherin oder die Bedeutung Kafkas für den Verlust der Jungfräulichkeit. Wie immer sind seine Geschichten urkomisch, selbstironisch und traurig. Wir begleiten Franzen auf seinem Weg vom phobiengeplagten ängstlichen Kind (er hat Angst vor Spinnen, Schlaflosigkeit, Angelhaken, Schultanzveranstaltungen, Baseball, Höhen, Bienen, Urinalen, der Pubertät, Musiklehrern, Hunden, der Schulcafeteria, Tadeln, älteren Teenagern, Quallen, Umkleideräumen, Bumerangs, beliebten Mädchen, Turmspringen) zum gefeierten Star der US-Literatur. Nur wenigen gelingt, was ihm nahezu perfekt geling: er braucht nur seinen Bleistift und zwei, drei Striche, und die Figur ist da.