Na und, ich tanze

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Ben Becker ist der Rockstar unter den deutschen Schauspielern und als Enfant terrible so berüchtigt wie beliebt. Der eigenwillige Künstler hat eine beispiellos vielseitige Karriere gemacht: Am Theater brillierte er im klassischen Rollenfach von Shakespeare bis Genet, aber ebenso als Franz Biberkopf in "Berlin Alexanderplatz", in "Endstation Sehnsucht" oder als Tod im Salzburger "Jedermann". Seine zahlreichen Kino- und Fernsehfilme, darunter "Comedian Harmonists", "Schlafes Bruder", "Sass" oder "Ein ganz gewöhnlicher Jude", haben ihn berühmt gemacht. Mit der Band Zero Tolerance und Platten wie "Und lautlos fliegt der Kopf weg" feierte er auch als Musiker Erfolge, und seine gigantische Bibel-Performance wurde von Tausenden bejubelt. Seine unverwechselbare Stimme – "so finster und kratzig, so voller Pathos, sie allein ist ein Ereignis" ("Die Zeit") – wirkt magnetisch, er weiß um seinen bad boy-Sexappeal, und er liebt die Provokation. Und doch überrascht Ben Becker sein Publikum immer wieder, mit eigenen Theaterprojekten, Hörbüchern, impulsiven Lyrik-Lesungen, mit zärtlichen Kinderbüchern und gelegentlich auch mit öffentlichen Auftritten, bei denen sein Temperament mit ihm durchgeht.
In "Na und, ich tanze" erzählt er, was bisher geschah: wo er herkommt, wie er wurde, der er ist – und was ihn antreibt. Seine unbändige Lebensgier und seine großen Erfolge bieten den anekdotenreichen und packenden Stoff für eine Lebensgeschichte, die Spuren hinterlassen hat. Denn, so Ben Becker: "Was man nicht macht, passiert nicht."
Portrait
Ben Becker, geboren 1964, wuchs in einer Schauspielerfamilie auf. Sein Filmdebüt gab er – noch als Bühnenarbeiter – 1983 an der Seite seines Ziehvaters Otto Sander in der Hochhuth-Verfilmung "Eine Liebe in Deutschland". Zahlreiche Rollen in Film-, Fernseh- und Bühnenprojekten folgten. Für sein schauspielerisches Schaffen wurde Ben Becker mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Grimme-Preis, mit der Goldenen Kamera und dem Goldenen Vorhang. Er lebt mit seiner Lebensgefährtin und seiner Tochter in Berlin.

Fred Sellin, geboren 1964, arbeitete als Journalist für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen und lebt heute als freier Autor in Hamburg. Er veröffentlichte zahlreiche Biographien und hat nun Ben Beckers Lebensgeschichte aufgeschrieben.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 493
Erscheinungsdatum 04.10.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-27536-8
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 21,7/15,3/3,7 cm
Gewicht 708 g
Abbildungen 2 x 8 Seiten Farbbildteil
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Monica Bödecker-Mertin, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Bestätigt absolut den Eindruck, den ich mir vorher von BB gemacht hatte: Den eines sehr polarisierenden, ehrlichen, sympathischen und etwas durchgeknallten Ausnahmekünstlers. Bestätigt absolut den Eindruck, den ich mir vorher von BB gemacht hatte: Den eines sehr polarisierenden, ehrlichen, sympathischen und etwas durchgeknallten Ausnahmekünstlers.

Kundenbewertungen

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Lebendig
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 30.12.2011

Ben Becker ist ein Ausnahmekünstler.Er lebt,liebt,leidet,zelebriert sein Leben,seine Kunst öffentlich.In diesem Buch lässt er uns teilhaben an seinem Werk,seinem Leben.Es ist nicht Bullerbü,es ist Berg und Tal.Aber immer echt und ernst gemeint.Immer lebendig.

Was für ein Leben!
von Anna Stiefel aus Freiburg im Breisgau am 29.12.2011

Ben Becker wächst in Bremen und Berlin auf, hat zwei Väter, eine „schwierige“ Jugend und den Traum berühmt zu werden. Und daran arbeitet er schon früh. Mit seinen außergewöhnlichen Outfits und seinem lauten Auftreten kennt man ihn schon bald in allen Szene- und Künstlerkneipen in Berlin. Da ist es... Ben Becker wächst in Bremen und Berlin auf, hat zwei Väter, eine „schwierige“ Jugend und den Traum berühmt zu werden. Und daran arbeitet er schon früh. Mit seinen außergewöhnlichen Outfits und seinem lauten Auftreten kennt man ihn schon bald in allen Szene- und Künstlerkneipen in Berlin. Da ist es nicht mehr weit bis zur Karriere am Theater. Zuerst als Bühnenarbeiter, dann nach Schauspielunterricht als Schauspieler. Ben Becker gibt in seiner Autobiographie vieles von sich preis und erklärt damit auch, warum er so ist wie er ist. Er thematisiert seine erste Beziehung, seine Drogenkarriere, seine Theaterkarriere, seine Macken und vieles mehr. Ben Becker kommt in seinem Buch vom hundertsten ins tausendste und zeigt damit, dass er viel zu erzählen hat, aber auch immer wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen kann. Kleines Manko: Bei Ben Becker scheint es so, als hätten alle Künstler ein Suchtproblem oder einen anderen Knacks. Egal ob man Ben Becker liebt oder hasst, dieses Buch sollte man lesen.

Ben Becker privat
von Barbara Loibnegger aus Wien am 09.11.2011

Ben Becker: Künstlerkind, Enfant terrible, Rockstar, der Tod im Jedermann, der Bass bei den Comidian Harmonists, Udo Lindenbergs Freund, Vater, Bibelperformer, ... viele Rollen spielt und lebt er, betätigt sich auch immer wieder als Autor. "Na und, ich tanze" ist seine lebensgierige, sprunghafte, durchaus lesenswerte Geschichte.