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Der Bus von Rosa Parks

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012, Kategorie Sachbuch

Fabrizio Silei

(5)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Ben ist enttäuscht, als sein Großvater ihm im Museum nur einen alten Bus zeigen will. Doch dann lauscht er gebannt der Geschichte von Rosa Parks: Im Jahr 1955 hat nämlich sein Großvater in genau diesem Bus neben Rosa Parks gesessen, als sie sich weigerte, ihren Platz für einen Weißen freizumachen. Und dieses mutige Nein sollte die ganze Welt bewegen! Eine sehr kindgerechte Lektion in Zivilcourage mit großartigen Bildern im Stil des amerikanischen Realismus. Ben findet seinen Großvater oft ein bisschen umständlich und denkt, er sei manchmal nicht mehr ganz bei Trost. Aber als er Ben in Detroit im Museum seine Geschichte und die von Rosa Parks erzählt, sieht Ben die Welt mit ganz anderen Augen. Rosa Parks’ Verhaftung war der Auslöser für die Entstehung der von Martin Luther King angeführten schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA. Fabrizio Silei gelingt es, diese wichtige Episode in der Geschichte der schwarzen Bevölkerung Amerikas anschaulich und kindgerecht zu erzählen und ein Gefühl für das Unrecht zu vermitteln, das es bedeutet, wegen seiner Hautfarbe als Mensch zweiter Klasse behandelt zu werden. Und Maurizio Quarello lässt in seinen an Edward Hopper erinnernden großflächigen Bildern das Amerika der 50er Jahre wiederauferstehen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 40
Altersempfehlung 8 - 10 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.08.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-941787-40-7
Verlag Verlagshaus Jacoby & Stuart
Maße (L/B/H) 30,7/20,9/1,2 cm
Gewicht 497 g
Originaltitel L'autobus di Rosa
Abbildungen farbige Illustrationen
Auflage 6. Auflage
Illustrator Maurizio A.C. Quarello
Übersetzer Sarah Pasquay
Verkaufsrang 83143

Buchhändler-Empfehlungen

eine Frau mit Courage

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Hier wird von der Gegenwart ein Bogen in die 50er Jahre der USA gespannt, um Kindern das Thema der Rassendiskrimierung an Hand einer Großvater-Enkel-Geschichte näher zu bringen. Es zeigt schon jüngeren Kindern mit verständlichem Text und vielen gelungenen Illustrationen ( an Edward Hopper-erinnernd, die Bilder aus der Vergangenheit dagegen schwarz-weiss+ grau gehalten) auf, was ein einzelner mutiger Mensch bewegen kann. Denn Rosa Parks Weigerung, ihren Platz im Bus für einen Weißen aufzugeben, läutete den "Montgomery-Bus-Boykott" Martin Luther Kings ein und damit den Beginn der schwarzen Bürgerrechtsbewegung bzw. das Ende der Rassentrennungsgesetze . Für Grundschulkids ab ca.8Jahren oder noch besser: zum gemeinsamen Lesen und darüber sprechen...

Gina van Noppen, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein unglaublich gutes Buch! Mit wenig Worten und tollen Illustrationen wird dem Leser ein wirklich wichtiges Thema emotional beigebracht. Für Kinder und Erwachsene zu empfehlen!

Kundenbewertungen

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Nie früh genug
von einer Kundin/einem Kunden am 25.06.2014

Es kann nie früh genug angefangen werden, Kindern den Begriff Zivilcourage zu vermitteln. Genau das tut Benns Großvater als er seinem Enkel den Bus von Rosa Parks, eine farbige Frau, zeigen möchte. In dem durch die Weigerung von Rosa Parks einem weißen Bürger Platz zu machen, zunächst einmal zu ihrer Verhaftung führte, diese wie... Es kann nie früh genug angefangen werden, Kindern den Begriff Zivilcourage zu vermitteln. Genau das tut Benns Großvater als er seinem Enkel den Bus von Rosa Parks, eine farbige Frau, zeigen möchte. In dem durch die Weigerung von Rosa Parks einem weißen Bürger Platz zu machen, zunächst einmal zu ihrer Verhaftung führte, diese wiederum die Initialzündung zur Gründung der Bürgerrechtsbewegung Martin Luther Kings führte. Dazu noch phantastisch im Stile Edward Hoppes illustriert, ersteht das Amerika der 50er Jahre vor den Augen des Lesers.

Gegen die Angst
von Katja Rückert aus Cottbus am 20.01.2012

Ben macht mit seinem Opa eine Reise nach Detroit, weil sein Opa ihm unbedingt etwas zeigen will. Zu Bens großer Enttäuschung bleiben sie in einem Museum vor einem alten Bus stehen. Doch dann beginnt sein Opa zu erzählen: von der Afroamerikanerin Rosa Parks, die 1955 in diesem Bus gesessen hat und nicht für einen weißen Mann aufs... Ben macht mit seinem Opa eine Reise nach Detroit, weil sein Opa ihm unbedingt etwas zeigen will. Zu Bens großer Enttäuschung bleiben sie in einem Museum vor einem alten Bus stehen. Doch dann beginnt sein Opa zu erzählen: von der Afroamerikanerin Rosa Parks, die 1955 in diesem Bus gesessen hat und nicht für einen weißen Mann aufstehen wollte. Dieses "Nein" war der Auslöser für eine der größten Protestbewegungen in den USA. Sie sollte über kurz oder lang zur Aufhebung der Rassentrennung führen. Und Bens Opa war dabei... Das Buch zeigt anschaulich, daß man auch als Einzelner etwas bewirken kann und dies nicht unbedingt mit Gewalt einhergehen muß.


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