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Don Karlos

Ein dramatisches Gedicht

Reclams Universal-Bibliothek Band 38

Friedrich Schiller

(5)
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Beschreibung

Friedrich Schillers "dramatisches Gedicht" 'Don Karlos, Infant von Spanien' hat eine ungewöhnliche lange Entstehungszeit und eine komplizierte Entstehungsgeschichte. Die ersten Entwürfe stammen aus dem Jahr 1783, die letzten Änderungen reichen bis ins Jahr 1805. Erstmals publiziert und uraufgeführt wurde das Drama in Blankversen im Jahr 1787 - in Schillers Werk markiert es den Übergang vom Sturm-und-Drang-Drama zur Klassik. Vertrauen und Verrat sind die Leitmotive dieses höfischen Intrigenstücks, das Schiller zu einem politischen Kriminalfall gestaltet hat. Die Freundschaft zwischen dem Kronprinzen Don Karlos und dem Malteserritter Marquis Posa und ihre Sehnsucht nach politischer und persönlicher Freiheit im Weltreich Spanien Mitte des 16. Jahrhunderts scheitern an den Machtgelüsten ihrer Gegner, die selbst nur Marionetten einer allmächtigen Inquisition sind.

Text in neuer Rechtschreibung.

Friedrich Schiller (seit 1802: von; 10. 11. 1759 Marbach a. N. – 9. 5. 1805 Weimar) bildet mit Goethe den Kern der Weimarer Klassik, der bedeutendsten deutschen Literaturepoche. Schiller begann als Aufsehen erregender Sturm-und-Drang-Dichter und prägte seit 1795 als Publizist, Theoretiker, Dramatiker und Lyriker das berühmte klassische Weimarer Jahrzehnt. Schillers Dramen gehören noch heute zu den meistgespielten der deutschen Literatur, seine Gedichte, z. B. die Balladen, zählten im 19. Jahrhundert und darüber hinaus zum festen kulturellen Kanon der deutschen Literatur.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 221
Erscheinungsdatum 01.01.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-000038-0
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,9/9,8/1,4 cm
Gewicht 112 g
Verkaufsrang 92835

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Kundenbewertungen

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Gutes Drama
von Sunny am 26.04.2009

Ich musste Don Karlos im Zuge des Deutschunterrichts lesen und bin von dem Buch zwar nicht begeistert, aber ich finde es auch nicht blöd. Der Konflikt in diesem Buch und die Handlung des gesamten Dramas sind gut verständlich und nachvollziehbar. Mitunter ist es etwas verwirrend, vorallem wegen den ganzen Intrigen, aber es ist ve... Ich musste Don Karlos im Zuge des Deutschunterrichts lesen und bin von dem Buch zwar nicht begeistert, aber ich finde es auch nicht blöd. Der Konflikt in diesem Buch und die Handlung des gesamten Dramas sind gut verständlich und nachvollziehbar. Mitunter ist es etwas verwirrend, vorallem wegen den ganzen Intrigen, aber es ist verständlich, auch warum die Personen so handeln, wie sie es tun. Auch Schillers Sprache ist toll, also kriegt das Drama 5 Sterne von mir :-)

Meisterwerk des deutschen Idealismus
von Zitronenblau am 05.09.2008

Der deutsche Idealismus, vor allem geprägt durch Goethe und Schiller, war vielleicht der einzige Höhepunkt deutscher Denkkultur. Don Carlos stellt für mich den Zenit Schillerscher Dichtung dar. Im Dialog zwischen König und Posa drückt sich ein tiefethischer Konflikt aus den meiner Meinung nach jeder Mensch auf Erden lesen und be... Der deutsche Idealismus, vor allem geprägt durch Goethe und Schiller, war vielleicht der einzige Höhepunkt deutscher Denkkultur. Don Carlos stellt für mich den Zenit Schillerscher Dichtung dar. Im Dialog zwischen König und Posa drückt sich ein tiefethischer Konflikt aus den meiner Meinung nach jeder Mensch auf Erden lesen und begreifen sollte. Posa ist der Gipfel eines selbstlos-humanistischen Idealismus - sprachlich von Schiller durch Anmut und gewählter Ästhetik zum Ausdruck gebracht. Ich habe mich immer gefragt, warum Schiller als hoffnungsloser Idealist abgewunken wird, denn er lässt Posa letztlich zu Grabe tragen. Was beweist uns das? Don Carlos ist für mich Schillers größtes Werk.

Schiller ist nicht alles
von Kösti aus Flieden am 08.06.2007

Auch wenn der Titel als ein Klassiker der Klassik :-) gezählt wird, denke ich ist es für die heutige Zeit überholt; der Konflikt lässt sich einfach nicht mehr auf das 21. Jahrhundert übertragen. Des Weiteren ist die Sprache (wie man es von Schiller kennt) für den Normalleser nur schwer zu erfassen, was logischerweise auch Ver... Auch wenn der Titel als ein Klassiker der Klassik :-) gezählt wird, denke ich ist es für die heutige Zeit überholt; der Konflikt lässt sich einfach nicht mehr auf das 21. Jahrhundert übertragen. Des Weiteren ist die Sprache (wie man es von Schiller kennt) für den Normalleser nur schwer zu erfassen, was logischerweise auch Verständnisprobleme mit sich zieht. Wer sich allerdings für Geschichten über den damaligen Adel interessiert, ist mit dieser Lektüre gut bedient.

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