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Michael Kohlhaas

Aus einer alten Chronik

Reclams Universal-Bibliothek Band 218

»Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder«. Heinrich von Kleist erzählt das Schicksal des Rosshändlers Kohlhaas, der in einem blutigen Rachefeldzug Vergeltung für erlittene Ungerechtigkeit übt. Aber statt die Ordnung der Gesetze wieder herzustellen, stürzt er sich und seine Umwelt in heilloses Chaos. Basierend auf wahren Begebenheiten, erzählt Kleists berühmte Novelle von einer misslungenen Gratwanderung zwischen Gerechtigkeit und Selbstjustiz in ebenso mitreißender wie rigoroser Weise.
Portrait
Heinrich von Kleist (18. 10. 1777 Frankfurt a. d. O. – 21. 11. 1811 zwischen Potsdam und Berlin am heutigen Kleinen Wannsee) bewegte sich in romantischen Dichterkreisen, seine bis heute modern wirkenden Dramen und Erzählungen entziehen sich allerdings schematischen Stil- und Epochenzuordnungen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 135
Erscheinungsdatum 01.01.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-000218-6
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,6/1 cm
Gewicht 68 g
Verkaufsrang 3934
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Kleist hat seine eigene Sprache
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2011

Neben Religion und dem Konzept der Fehde ist auch die Gerechtigkeit ein zentrales Thema in Kleists Michael Kohlhaas. Obwohl Kleists Satzbau etwas gewöhnungsbedürftig ist, da er extrem lange Satzkonstruktionen baut, ist Michael Kohlhaas sehr faszinierend. Aus einer relativ kleinen Ungerechtigkeit am Anfang des Buches entwickelt s... Neben Religion und dem Konzept der Fehde ist auch die Gerechtigkeit ein zentrales Thema in Kleists Michael Kohlhaas. Obwohl Kleists Satzbau etwas gewöhnungsbedürftig ist, da er extrem lange Satzkonstruktionen baut, ist Michael Kohlhaas sehr faszinierend. Aus einer relativ kleinen Ungerechtigkeit am Anfang des Buches entwickelt sich ein immer weitere Kreise ziehende Kampf um die Gerechtigkeit. Bis am Schluss sogar zwei Länder (Sachsen und Brandenburg) mit in die kriegerischen Auseinandersetzungen mit hineingezogen werden. Am Ende erhält Kohlhaas seine Gerechtigkeit, und muss selbst für die Taten bezahlen, die er begangen hat.

Kompliziert zu lesen!
von AgatheM am 14.02.2007

Meiner Meinung nach ist Kleist relativ schwer zu lesen und verwirrt. Die Problematik ist jedoch gelungen dargestellt worden und wenn man sich hineingelesen hat, läuft das Verstehen und Lesen des Buches viel besser. Michael Kohlhaas wandelt sich von einem rechtschaffenden Menschen zu einem Mörder, der als ,,entsetzlichster Mensc... Meiner Meinung nach ist Kleist relativ schwer zu lesen und verwirrt. Die Problematik ist jedoch gelungen dargestellt worden und wenn man sich hineingelesen hat, läuft das Verstehen und Lesen des Buches viel besser. Michael Kohlhaas wandelt sich von einem rechtschaffenden Menschen zu einem Mörder, der als ,,entsetzlichster Mensch seiner Zeit" beschrieben wird.