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Das letzte Hemd ist bunt

Die neue Freiheit in der Sterbekultur

(1)

"Der Tod ist der beste Lehrmeister zu bürgerlichem Ungehorsam." Fritz Roth

Unser ganzes Leben lang streben wir nach Selbstbestimmtheit und Autonomie. Doch als Trauernde lassen wir uns unsere Toten stehlen. Wir haben gelernt, zu delegieren, uns auf »Experten« zu verlassen. Und spätestens, wenn wir persönlich mit dem Verlust eines nahe stehenden Menschen konfrontiert sind oder wenn uns eine lebensbedrohliche Krankheit überkommt, erkennen wir schmerzlich, dass die alten Rituale nicht mehr passen.
Wir sind als Individuen und auch als Gesellschaft gefordert, eine neue Sterbe- und Trauerkultur zu entwickeln. Wollen wir unser Leben (bis zum Ende) gestalten oder nur verwalten? Wie ist es um den Wert der Individualität bestellt, wenn wir sie im entscheidenden Moment verschenken? Trauer sollte wie jede Krise nicht als lästiges Hindernis, sondern als langer Weg einer Veränderung verstanden werden. Dann erst können wir die Chancen dieser Erfahrung nutzen und erkennen: Auch allem Ende wohnt ein Zauber inne.

Portrait

Fritz Roth, geb. 1949, arbeitete als Unternehmensberater, bevorer Trauerpädagoge wurde und ein Bestattungshaus in Bergisch-Gladbach übernahm. Der »Pionierdes deutschen Bestattungswesens« gilt vielen Kollegen zugleichals Enfant terrible der Branche. Er gründete den ersten privaten Friedhof Deutschlands, Zehntausende Manager, Theologen, Mediziner, Verbände und Jugendliche besuchen jährlich sein »Haus der menschlichen Begleitung«. Der Autor mehrerer Bücher zum Thema Trauer erklärte den Tod für die »Sendung mit der Maus« und ist ein gefragter Redner.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 189
Erscheinungsdatum September 2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-39476-3
Verlag Campus Verlag
Maße (L/B/H) 22,2/15,2/2,3 cm
Gewicht 385 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
22,95
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„Die neue Freiheit der Sterbekultur“

Rebecca Bäumer, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Eine stille Revolte ist im Gange gegen die Vorschriften und Verordnungen zur Sterbekultur. Noch regieren Technik, Konventionen und Standards dort, wo wir selbst nicht steuern und gestalten können oder wollen. Der Tod wird, wie so vieles "hergestellt". Dabei brauchen wir viel mehr Auseinandersetzung und Nähe, damit wir die Realität des Todes erfahren können. Denn eines ist gewiss: Entgehen werden wir der Erfahrung, Abschied nehmen zu müssen, nicht.
Trennung und Brüche sind charakteristisch für die modernen Zeiten, die wenige Gewissheiten bieten. Erfahrungen von Arbeitsplatzverlust, Scheidung, Abschied, Trennung ähneln oft dem, was mannach einem Todesfall erlebt. Trauer hilft dabei, sich neu zu erfinden.
Eine stille Revolte ist im Gange gegen die Vorschriften und Verordnungen zur Sterbekultur. Noch regieren Technik, Konventionen und Standards dort, wo wir selbst nicht steuern und gestalten können oder wollen. Der Tod wird, wie so vieles "hergestellt". Dabei brauchen wir viel mehr Auseinandersetzung und Nähe, damit wir die Realität des Todes erfahren können. Denn eines ist gewiss: Entgehen werden wir der Erfahrung, Abschied nehmen zu müssen, nicht.
Trennung und Brüche sind charakteristisch für die modernen Zeiten, die wenige Gewissheiten bieten. Erfahrungen von Arbeitsplatzverlust, Scheidung, Abschied, Trennung ähneln oft dem, was mannach einem Todesfall erlebt. Trauer hilft dabei, sich neu zu erfinden.

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