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Pole Poppenspäler

Ein Bilderbuch nach der gleichnamigen Erzählung von Theodor Storm

Theodor Storm

(10)
Buch (Kunststoff-Einband)
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Beschreibung

Wer kennt sie nicht, die anrührende Erzählung
über Paul Paulsen, den alle nur ‹Pole Poppenspäler›
nennen, und seine große Liebe, Lisei?
Die beiden sind schon als Kinder unzertrennlich
und fasziniert von der geheimnisvollen Welt der
Marionetten. Sie ist die Tochter eines fahrenden
Puppenspielers, er der Sohn eines Drechslermeisters.
Bis die beiden für immer zueinander
finden, müssen allerdings manche Lebensprüfungen
durchgestanden werden …
Maren Briswalter hat die Geschichte in berückende
Bilder umgesetzt und so den literarischen Text
Theodor Storms für Kinder zugänglich
gemacht.

Maren Briswalter, 1961 in Thüringen geboren,
studierte an der Hochschule für Bildende
Künste in Dresden und an der Hochschule
für Gestaltung in Offenbach. Seit 1987 ist sie
als Kinderbuchillustratorin tätig und zeichnet
Bildergeschichten fürs Fernsehen.
Im Verlag Urachhaus erschienen von ihr zuletzt
die englische Weihnachtsgeschichte Holly und Ivy
nebst dem dazugehörigen Adventskalender und
Das kalte Herz nach der Erzählung von Wilhelm
Hauff, das von der Deutschen Akademie für
Kinder- und Jugendliteratur als ‹Buch des Monats›
ausgezeichnet wurde.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 32
Altersempfehlung 5 - 7 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8251-7776-8
Verlag Urachhaus
Maße (L/B/H) 29,7/24,3/0,8 cm
Gewicht 405 g
Abbildungen mit zahlreichen bunten Bildern
Auflage 2. Auflage
Illustrator Maren Briswalter
Verkaufsrang 124904

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
5
2
3
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Kein "Opfer des Schicksals", sondern ein gütiger Held mit Würde
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 11.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Leseprobe: "Und dabei sang sie leise in sich hinein. -- Es war das Lied, mein Lied! -- Sie aber zwitscherte wie eine Grasmücke, die am Bache das Hälslein wäscht und das Köpfchen herumwirft und die Federn sträubt und wieder glättet mit dem Schnäblein. Mir war, als ginge ich auf grünen Wiesen. Ich schlich näher und näher und war ... Leseprobe: "Und dabei sang sie leise in sich hinein. -- Es war das Lied, mein Lied! -- Sie aber zwitscherte wie eine Grasmücke, die am Bache das Hälslein wäscht und das Köpfchen herumwirft und die Federn sträubt und wieder glättet mit dem Schnäblein. Mir war, als ginge ich auf grünen Wiesen. Ich schlich näher und näher und war schon so nahe, daß das Lied nicht mehr von außen, daß es aus mir herauszutönen schien, ein Gesang der Seelen. Da konnte ich mich nicht mehr halten und faßte mit beiden Händen ihren in der Mitte nach vorn strebenden und mit den Schultern gegen mich gesenkten Leib. Da aber kam's. Sie wirbelte wie ein Kreisel um sich selbst. Glutrot vor Zorn im Gesichte stand sie vor mir da; ihre Hand zuckte, und ehe ich mich entschuldigen konnte-- [Die] Ohrfeige (...) ging ins Riesenhafte. Ich stand wie vom Donner getroffen. Die Lichter tanzten mir vor den Augen. -- Aber es waren Himmelslichter. Wie Sonne, Mond und Sterne; wie die Engelein, die Versteckens spielen und dazu singen. Ich hatte Erscheinungen, ich war verzückt. Sie aber, kaum minder erschrocken als ich, fuhr mit ihrer Hand wie begütigend über die geschlagene Stelle. Es mag wohl zu stark ausgefallen sein, sagte sie, und -- wie ein zweiter Blitzstrahl--" ...hierauf folgt der wohl zärtlichste Moment in der österreichischen Literatur. Was die mehrfach mißglückten "Zusammenfassungen" des Inhaltes betrifft: der "Spielmann" ist keinesfalls die weinerliche, sentimentale Biographie eines Versagers! Er ist vielmehr ein übergroßes, herrliches Porträt des stillen, genügsamen, bescheidenen Helden, der am Schluß gerade aufgrund seiner vermeintlich schwächsten Eigenschaft, einer beinah kindlichen Herzensgüte, über sein widriges Schicksal triumphiert. Ignoriere man also die platten Versuche, dieses Kleinod mehr schlecht als recht auf die Handlung zu reduzieren, lasse man sich nicht abschrecken von weitgehend dünkelhaften Rezensionen. Nein, das Buch ist nicht in "Alt-Deutsch" verfaßt. Grillparzer lebte im 19. Jahrhundert und schrieb in einem sehr schönen, formvollendeten, dabei jeder unnötigen Schnörkel entbehrendem Deutsch mit vereinzelten Austriazismen - schließlich war er auch Österreicher. Daß der Harry-Potter-, Wendy- und Twilight-Generation diese Ausdrucksweise erschrecklich oder "gewöhnungsbedürftig" dünkt, nun gut. Aber einem erwachsenen Menschen? Geh bitte. Grillparzer hatte ich bis zu dieser Lektüre für unterhaltsam, jedoch weitgehend harmlos gehalten. Was mir allerdings im "Spielmann" vor Augen geführt wurde, war eine Geschichte, die sich so großartig, reich, erhaben und schön ausnahm, daß ich mich nach dem Fertiglesen fühlte wie verwaist. Für mich ist die vorliegende Erzählung eine der großartigsten der Weltliteratur, und die Zeit, die ich auf das Lesen desselben verwendete, eine der erquicklichsten und sinnvollsten gewesen, die ich in meinem bisherigen Leben an einem Buche verbracht habe.

Spannende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 07.09.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein wirklich tolles Buch, dass sich trotz des hohen Alters noch heute gut lesen lässt. Nach einem ruhigen Einstieg steigt schon bald die Spannung, welche bis zum Ende des Buches auf einem konstant hohem Niveau bleibt. Fazit: äußerst kurzweilig, sehr zu empfehlen!

Kindheits-Erinnerungen, Schulzeit-Feeling
von Criss Seiler aus Gränichen am 14.10.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich habe das Buch das erste Mal in der Schule gelesen und bin mit Begeisterung wieder an die Geschichte herangegangen. Dieses Buch ist fantastische Literatur und nur zu empfehlen.


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