Dantons Tod

Drama

Reclams Universal-Bibliothek Band 6060

Georg Büchner

(2)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
2,40
2,40
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 2,40 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

ab 3,95 €

Accordion öffnen

eBook

ab 0,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

5,95 €

Accordion öffnen

Beschreibung

In seinem ersten Drama 'Dantons Tod' (1835) zeichnet Georg Büchner ein düsteres Bild der Französischen Revolution. Er dramatisiert die Ereignisse zweier Wochen im März und April 1794 als Auseinandersetzung zwischen dem 'tugendhaften' Robespierre und dem 'sittenlosen' Danton.
Büchners revolutionäres Stück wurde wegen seiner politischen Schärfe und mitunter drastischen Sinnlichkeit zu Lebzeiten des Autors nur zensiert gedruckt. Weil es schonungslos das Scheitern einer humanistischen Idee zeigt, ohne die Idee selbst zu verleugnen, ist 'Dantons Tod' ein Revolutionsstück von ungebrochener Aktualität.

Text in neuer Rechtschreibung. - Der Text folgt der historisch-kritischen Ausgabe mit Quellendokumentation und Kommentar ("Marburger Ausgabe").

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 87
Erscheinungsdatum 01.12.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-006060-5
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,7/0,7 cm
Gewicht 49 g
Verkaufsrang 7971

Weitere Bände von Reclams Universal-Bibliothek

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
1
0
1
0
0

Unter sich
von Polar aus Aachen am 20.09.2007
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wen köpfen wir, wenn die Feinde schon geköpft sind? Die Revolution frißt ihre Kinder, zerfrißt die Helden. Ein Regime richtet sich gegen den Widerspruch. George Büchner ist mit Dantons Tod gelungen, die Mechanismen der Macht nachzuweisen, sobald der Umsturz erreicht ist. Von da ab gilt es die Macht nach allen Seiten abzusichern,... Wen köpfen wir, wenn die Feinde schon geköpft sind? Die Revolution frißt ihre Kinder, zerfrißt die Helden. Ein Regime richtet sich gegen den Widerspruch. George Büchner ist mit Dantons Tod gelungen, die Mechanismen der Macht nachzuweisen, sobald der Umsturz erreicht ist. Von da ab gilt es die Macht nach allen Seiten abzusichern, jene auszuschalten, die nicht auf der vorgegebenen Linie liegen. Wer das 20. Jahrhundert betrachtet, wird in ihm eine Wiederholung des Schauprozesses finden, der in Dantons Tod aufgeführt wird. Büchners Sicht auf die Geschichte ist von Pessimismus geprägt. Auch wenn historisch gesehen, Dantons Hinrichtung womöglich notwendig erscheint, um dieser Revolution überhaupt eine Chance zu geben. Wenn die französische Revolution, die neue Freiheiten versprach, neue Unfreiheit hervorbringt, kann es um diese Revolution nicht so gut bestellt gewesen sein. Man spürt in den Versen die Trauer hinter einer geplatzten Illusion, das Unvollendete des Idealen, die Zerrissenheit ihrer Helden. Ob jede Revolution zum Scheitern verurteilt ist, wenn die persönliche, wie parteiische Machtabsicherung ein Wert an sich ist, rückt Büchner in den Mittelpunkt der Fragen. Es sind immer noch die Menschen, die einen Umsturz anschieben, und die sind es auch, die den Erfolg verwalten. Ein Stück, das wieder und wieder auf die Bühne gehört und sich nie die Frage zu stellen braucht, was es mit uns heute noch zu tun hat.

Man muss den Hintergrund kennen!
von AgatheM am 20.02.2007

Ein spannendes Buch, wenn man von der Hintergrundproblematik und den Abläufen der Französischen Revolution Bescheid weiß. Ansonsten hilft der Lektüreschlüssel zum besseren Verständnis. Dantons Tod spiegelt den Konflikt und dennoch die Verbundenheit des Protagonisten mit der Französischen Revolution wider.


  • Artikelbild-0