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Der japanische Verlobte

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix de Flore 2007

Zwei Jahre verbringt Amélie in Tokio. Zwei intensive und literarisch ergiebige Jahre. Einerseits war es die Hölle – in ›Mit Staunen und Zittern‹ berichtete die Autorin von ihrer demütigenden Abwärtskarriere bei einem japanischen Großunternehmen. Mit dem japanischen Verlobten jedoch erlebt Amélie Stunden von paradiesischer Heiterkeit. Das ist die andere Seite des Lands der aufgehenden Sonne – das ist das Japan, das sie liebt.
Portrait
Amélie Nothomb, geboren 1967 in Kobe, Japan, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. Seit ihrer Jugend schreibt sie wie besessen. In Frankreich stürmt sie mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten und erreicht Millionenauflagen. Ihre Romane erscheinen in 39 Sprachen. Für ›Mit Staunen und Zittern‹ erhielt sie den Grand Prix de l'Académie française. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 21.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24151-8
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,3/1,5 cm
Gewicht 157 g
Originaltitel Ni d'Eve ni d'Adam
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Brigitte Grosse
Verkaufsrang 148842
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Vanessa Blaumeiser, Thalia-Buchhandlung Bonn

Amelie ist Belgierin,lebt in Japan,verliebt sich in Rinri. Eine irrwitzige Protagonistin.Eine schöne Liebesgeschichte über die Japanische Kultur &über Unterschiede hinweg zu sehen.

Mandy Woting, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Eine bizarre Geschichte in unverwechselbarem Schreibstil & starken Bildern über Nothombs skurrile Erfahrungen im Land der aufgehenden Sonne & nicht zu guter Letzt über die Liebe.

Kundenbewertungen

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Ein etw. ruhiger aber interessanter literarischer Ausflug nach Japan
von Lia48 am 12.11.2018

INHALT: Seit 16 Jahren ist Amélie nicht mehr in Japan gewesen. Das Land, in dem sie geboren wurde und in dem sie ihre ersten Lebensjahre verbracht hat. Nun, mit 21 Jahren, studiert sie in Tokio Japanisch. Eines Tages gibt sie eine Anzeige auf. Sie möchte Französisch-Nachhilfe geben und gleichzeitig dabei ihre Japanisch-Kenntni... INHALT: Seit 16 Jahren ist Amélie nicht mehr in Japan gewesen. Das Land, in dem sie geboren wurde und in dem sie ihre ersten Lebensjahre verbracht hat. Nun, mit 21 Jahren, studiert sie in Tokio Japanisch. Eines Tages gibt sie eine Anzeige auf. Sie möchte Französisch-Nachhilfe geben und gleichzeitig dabei ihre Japanisch-Kenntnisse verbessern. So trifft Amélie auf den 20-jährigen Rinri, einen anfangs sehr zurückhaltenden Französisch-Studenten. Da sie beide sprachliche Schwierigkeiten haben, fallen nach kurzer Zeit die Hemmungen und sie lernen sich besser kennen. Immer wieder treffen sie auf kulturelle Unterschiede. Amélie erkundet Japan und findet schließlich ihre erste Liebe... MEINUNG: Dies war mein erstes Buch von Amélie Nothomb. Aber ich habe schon mehrmals gelesen, dass dieses einer ihrer weniger "verrückten" Werke sein soll, weshalb ich damit begonnen habe. Doch auch in diesem Buch zeigt sich eine spezielle Art zu schreiben. Ihre Gedanken und Erlebnisse schildert sie mal tiefgründig, was zum Nachdenken anregt und Platz für die eigene Interpretationen lässt, dann wieder humorvoll oder mit einer Prise (Selbst-)Ironie. Ich mochte ihre Ausdrucksweise und ihre Art von Humor sehr gerne. Ebenso, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Als Protagonistin hat sie mich fasziniert und immer wieder zum Lächeln gebracht. Thematisch befasst sich das Buch viel mit mit der Kultur Japans: Es greift dabei z.B. Verhaltensregeln und Sitten des Landes auf und macht Unterschiede deutlich. Besonders die möglichen Verständigungsschwierigkeiten, empfand ich als interessant und authentisch dargestellt. Auch durch die unbekannten Speisen, japanischen Begrifflichkeiten sowie Sehenswürdigkeiten, bringen einem das Land näher und ich habe mich ein bisschen gefühlt, als wäre ich selbst dort. Besonders die Mitte des Buches war mir persönlich etwas zu ruhig gestaltet. Das letzte Drittel hingegen, habe ichdann wieder aufmerksam und mit großem Interesse verfolgt. FAZIT: Für mich persönlich etwas zu ruhig, aber sonst ein schöner literarischer Ausflug nach Japan, der einem das Land und die Kultur ein Stück näher bringt!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Japan und ein rasanter Aufstieg auf einen Berg. Nothomb schildert hier rasant ihre Bekanntschaft mit einem Japaner. Ihr Humor ist unvergleichlich.

Schweizer Käsefondue in Japan...
von Navi aus Zürich am 17.10.2014

Für jeden Japan-Begeisterten ein Muss! Ein weiteres Meisterwerk der Grossmeisterin Amélie Nothomb, in dem sie den teils nahezu irrationalen Wahnsinn japanischer Eigenheiten schildert. Sie beschreibt in, der für sie typischen, satirischen Weise, wie sie die Beziehung mit einem heiratswilligen Japaner, hin und her gerissen, zwi... Für jeden Japan-Begeisterten ein Muss! Ein weiteres Meisterwerk der Grossmeisterin Amélie Nothomb, in dem sie den teils nahezu irrationalen Wahnsinn japanischer Eigenheiten schildert. Sie beschreibt in, der für sie typischen, satirischen Weise, wie sie die Beziehung mit einem heiratswilligen Japaner, hin und her gerissen, zwischen Höflichkeit, Liebe und Mut zur Wahrheit, irgendwie meistert, bis zum (bitteren) jähen Ende. Auszug über die Zubereitung und den Wahnsinn von "Schweizer Käsefondue" "Mögen Sie Schweizer Fondue? (...) Ich habe die Ausrüstung mitgebracht." Nach und nach sollte ich den Kult kennenlernen, den die Japaner der entsprechenden Ausrüstung für die unterschiedlichsten Bereiche des Lebens weihen: Es gab eine Ausrüstung für die Berge, eine für das Meer, (...) heute Abend eben die Ausrüstung für das Schweizer Fondue. Bei Rinri zu Hause gab es einen ordentlich sortieren Raum, in dem die Koffer für diverse Handlungen stets bereitstanden. (...) ein Rechaud mit intergalaktischem Brenner, ein antihaftbeschichtetes Caquelon, ein Säckchen Schaumstoffkäse, eine Flasche Frostschutzweiswein, sowie Würfel aus unvergänglichem Brot (...) Er tat Schaumstoff und Frostschutzmittel in das Caquelon (...) Fäden, die ja, wie jeder weiss, das eigentliche Ziel des Schweizer Fondues sind. Ich nahm das Ding in den Mund und kaute: Es hatte absolut keinen Geschmack. Ich begriff, dass die Japaner das Schweizer Fondue wegen seiner spielerischen Seite liebten und eine Variante erfunden hatten, dank der sie die einzig ärgerliche Kleinigkeit bei diesem traditionellen Gericht eliminierten: den Geschmack."