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Der Letzte seiner Art

Thriller

(11)
Eine Verbindung von Mensch und Maschine: ein perfekter Soldat? Oder ein schwacher Invalide?

In einem kleinen irischen Fischerdorf lebt ein Mann, der ein Geheimnis hütet. Nein, mehr als das, er ist das Geheimnis ...

Sie hatten ihm übermenschliche Kräfte versprochen. Stattdessen wurde er zum Invaliden. Er hatte gehofft, ein Held zu werden. Stattdessen muss er sich vor aller Welt verbergen. Denn Duane Fitzgerald ist das Ergebnis eines geheimen militärischen Experiments, eines Versuchs, der auf tragische Weise fehlgeschlagen ist. Für seinen Opfermut erhielt er die Freiheit, den Rest seines Lebens dort zu verbringen, wo er es sich wünschte. Im Gegenzug musste er sich verpflichten zu schweigen.

Doch es gibt da jemanden, der sein Geheimnis kennt - und er ist ihm bereits auf der Spur.

Mit seinem Roman Der Letzte seiner Art hat Bestsellerautor Andreas Eschbach eine Mischung aus Science Fiction- und Wissenschaftsthriller geschrieben, der bis zur letzten Minute fesselt!
Rezension
"Eschbach gelingt ein Spagat zwischen sich unerbittlich anziehender Spannung und
Reflexionen über den antiken Philosophen Seneca." trend, Januar 2016
Portrait
Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den "Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland" erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit "Eine Billion Dollar", "Der Nobelpreis" und zuletzt "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf. Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 350 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.05.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783838711447
Verlag Bastei Entertainment
Dateigröße 457 KB
Verkaufsrang 25.356
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Sechs-Millionen-Dollar-Mann reloaded“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

In Dingle, einem malerischen Fischerdörfchen in Irland, geht der Amerikaner Duane Fitzgerald seinem Leben nach. Er ist ein frühverrenteter US Army-Soldat, der ohne große sozialen Kontakte unauffällig vor sich hinlebt, viel liest und eine heimliche Schwärmerei für eine örtliche Hotelmanagerin hegt. Doch Duane Fitzgerald birgt ein großes Geheimnis: In einem geheimen Forschungsprojekt der US Army ließ er sich Ende der 80er zu einer Art Cyborg, einem technisch aufgerüsteten Supersoldaten, umoperieren. Hydraulische Gelenkverstärker, Titanium-Knochen, ein künstliches Auge gehen seitdem eine Symbiose mit dem verbleibenden Teil seines eigenen Körpers ein. Doch als das von Reagan genehmigte Projekt unter Präsident Bush Senior gestoppt wurde, mußten die Cyborg-Soldaten untertauchen. Und der Frieden scheint vorbei, als immer mehr Fremde nach Dingle kommen und sich für den ungewöhnlichen Einwohner interessieren…
„Der letzte seiner Art“ ist sicherlich nicht Eschbachs bester Roman. Doch die originelle Grundidee, einen Cyborg-Krieger nicht als todbringende Kampfmaschine darzustellen, sondern als kampfesmüden Veteranen, der immer Angst haben muss, dass mal wieder ein Wackelkontakt oder elektrischer Defekt seinen kompletten Körper außer Gefecht setzt, bietet genügend Stoff für ein sehr unterhaltsames Lesevergnügen. Man könnte kritisieren, dass das Ende des Romans etwas abrupt kommt, oder dass die ethischen Hintergründe von biomechanischen Implantaten nicht so ausführlich erläutert werden, wie man das bei einem neueren Eschbach-Roman erwarten würde. Letztlich fühlte ich mich jedoch blendend unterhalten. Von mir gibt’s grundsolide 4 Sterne.
In Dingle, einem malerischen Fischerdörfchen in Irland, geht der Amerikaner Duane Fitzgerald seinem Leben nach. Er ist ein frühverrenteter US Army-Soldat, der ohne große sozialen Kontakte unauffällig vor sich hinlebt, viel liest und eine heimliche Schwärmerei für eine örtliche Hotelmanagerin hegt. Doch Duane Fitzgerald birgt ein großes Geheimnis: In einem geheimen Forschungsprojekt der US Army ließ er sich Ende der 80er zu einer Art Cyborg, einem technisch aufgerüsteten Supersoldaten, umoperieren. Hydraulische Gelenkverstärker, Titanium-Knochen, ein künstliches Auge gehen seitdem eine Symbiose mit dem verbleibenden Teil seines eigenen Körpers ein. Doch als das von Reagan genehmigte Projekt unter Präsident Bush Senior gestoppt wurde, mußten die Cyborg-Soldaten untertauchen. Und der Frieden scheint vorbei, als immer mehr Fremde nach Dingle kommen und sich für den ungewöhnlichen Einwohner interessieren…
„Der letzte seiner Art“ ist sicherlich nicht Eschbachs bester Roman. Doch die originelle Grundidee, einen Cyborg-Krieger nicht als todbringende Kampfmaschine darzustellen, sondern als kampfesmüden Veteranen, der immer Angst haben muss, dass mal wieder ein Wackelkontakt oder elektrischer Defekt seinen kompletten Körper außer Gefecht setzt, bietet genügend Stoff für ein sehr unterhaltsames Lesevergnügen. Man könnte kritisieren, dass das Ende des Romans etwas abrupt kommt, oder dass die ethischen Hintergründe von biomechanischen Implantaten nicht so ausführlich erläutert werden, wie man das bei einem neueren Eschbach-Roman erwarten würde. Letztlich fühlte ich mich jedoch blendend unterhalten. Von mir gibt’s grundsolide 4 Sterne.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Das leben eines Cyborgs
von Anneja aus Halle am 03.12.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch kam durch eine Schenkung in meine kleine, aber feine Bibliothek. Ich hatte noch kein Buch des Autors und wurde mit der Zeit immer neugieriger. So kam es dazu das ich endlich zu meinem ersten "Eschbach" griff und ihn las . Was dabei heraus kam erfahrt ihr jetzt. Der... Dieses Buch kam durch eine Schenkung in meine kleine, aber feine Bibliothek. Ich hatte noch kein Buch des Autors und wurde mit der Zeit immer neugieriger. So kam es dazu das ich endlich zu meinem ersten "Eschbach" griff und ihn las . Was dabei heraus kam erfahrt ihr jetzt. Der Einstieg gelang mühelos und überraschte mit einem spektakulären, aber auch gewaltvollen Start in die Geschichte. Wir lernen Duane, unseren Hauptprotagonisten, in einer heiklen Situation kennen, aus der er nur sehr schwerlich entkommt. Nachdem diese überstanden war, erfuhren wir im Laufe der Erzählung wie er zu dieser Situation kam. Leider zog sich dies an einigen Stellen, da man nie komplett erfuhr wie er zu seinem Körper kam. Ich hätte es schöner gefunden die Geschichte von vorne bis hinten zu erfahren, anstatt an willkürlich gewählten Punkten seines Lebens, ein Stück davon zu erzählen. Dieses Buch war trotzdem etwas besonderes, da es mal eine ganze andere Sicht präsentierte. Aus anderen Büchern kannte man das fehlgeschlagene Projekte sofort zerstört wurden, um die Geheimhaltung zu gewährleisten. Aber hier durften wir ein solches Projekt erleben, welchem die Freiheit geschenkt wurde. An was es mir fehlte, war zeitweise die Spannung. Auch wenn die Story an sich sehr interessant war, hätte ich mir hier und da doch einen kleinen Kick gewünscht. Die Beschreibungen zu Duane´s Körper waren zwar interessant, hatten aber nur einen geringen Unterhaltungswert. Mich langweilten sie sogar, da sie sehr unspektakulär beschrieben wurden. Dabei waren sie so besonders und unheimlich wertvoll. Das Ende war für mich eigentlich der wahre Höhepunkt des Buches, da man hier endlich Duane in Aktion erleben konnte. Leider endete das Buch zu früh und hätte mit ein paar Seiten mehr, etwas endgültiges gehabt. Emotional hatte ich auch etwas zu kämpfen, da sich Gefühlsregungen zu Ereignissen nicht einstellen wollten. Selbst wenn Duane in den höchsten Tönen von seiner heimlichen Liebe schwärmte, kam es mir nicht echt genug vor. In der Geschichte geschah noch einiges mehr, welches jedoch einen zu großen Überraschungseffekt besaß, so das ich es nicht preis geben möchte. Hier kann ich in erster Linie natürlich Duane nennen, um welchen es sich auch im Buch dreht. Duane selbst ist Soldat der Marine gewesen, bevor sich dem Projekt anschloss und nach jenen, eine Leben in Irland wählte. Er entwickelte eine Liebe zu Seneca, dessen Lyrik man auch vor jeden neuen Kapital findet. Ich selbst konnte damit nicht viel anfangen, da mir dieses Gebiet absolut nicht liegt. Stellenweise wirkte Duane auf mich etwas dümmlich und kreativlos, da er seinem freien Leben keinen wirklichen Sinn gab. Er unternahm zwar stets Spaziergänge, aber diese ohne großen Sinn oder Ziel. Nur zum Ende erlebte ich schließlich den Duane, den ich von vornherein haben wollte. Neben seinem Leben erfahren wir hin und wieder etwas über die Personen in dem kleinen Dorf. Unnatürlich fand ich hier, das er schon längere Zeit dort wohnte, die Leute ihn aber kaum kannten. Eine Anspielung darauf, das man sich in Dörfern eigentlich gegenseitig kennt. Natürlich erlebten wir auch Momente mit seinem vorherigen Arbeitsplatz und seinem ehemaligen Chef, welcher sich immer noch für ihn einsetzt. Kein Wunder, er sieht seine Schöpfung wie einen Sohn und behandelt ihn auch dementsprechend. Auch spätere Handlungen zeugten von Liebe und einer gewissen Opfergabe. Ich habe eine ältere Variante des Buches ergattert, welche aus der Outbreak Edition von Weltbild stammte. Zu diesem Buch gibt es wahrscheinlich noch mehrere in diesem Design. Ich fand das Cover derer nicht schlecht, finde aber das aktuelle Cover des Buches um Längen besser. Die interessante Geschichte eines Mannes, der seinen Körper aufgab, aber immer noch mit seinem Herz handelte.

Der Cyborg als verkorkste Existenz
von AndreaH am 17.11.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Idee, den Cyborg - den technisch aufgerüsteten Supersoldaten - nicht als Actionhero sondern als verkorkste Existenz darzustellen fand ich sehr interessant. Ständig lebt er in der Angst, dass seine Technik versagt, und er hilflos in seiner Einsamkeit liegen bleibt. Als seine Spezialnahrung ausbleibt und zudem viele Fremde in... Die Idee, den Cyborg - den technisch aufgerüsteten Supersoldaten - nicht als Actionhero sondern als verkorkste Existenz darzustellen fand ich sehr interessant. Ständig lebt er in der Angst, dass seine Technik versagt, und er hilflos in seiner Einsamkeit liegen bleibt. Als seine Spezialnahrung ausbleibt und zudem viele Fremde in seiner Umgebung auftauchen, da kommt er dann richtig in Bedrängnis. Ein Thema, dass viel Potential bietet. Das Buch war auch sehr spannend und gut geschrieben. Einen Punkt Abzug gibt es für das Ende. Da hätte ich mir eine ausführlichere Lösung gewünscht und auch ein bisschen weniger Amerikanismus.

eines meiner Lieblingsbücher
von einer Kundin/einem Kunden aus Klingenberg am 26.01.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Klar es ist vielleicht nicht immer ganz Schlüssig aber die Schreibweise und die Idee ist einfach super. Eschbach ist einer der besten deutschen Autoren.