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Menschensöhne

Island Krimi

Kommissar Erlendur Band 1

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Taschenbuch
Island, eine friedliche Insel im Nordatlantik? Mitnichten. Ein pensionierter Lehrer wird in der Innenstadt von Reykjavík brutal ermordet. Zur gleichen Zeit begeht einer seiner ehemaligen Schüler in der psychiatrischen Klinik Selbstmord. Dass ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht, findet als Erster der jüngere Bruder des Selbstmörders heraus. Erlendur und seine Kollegen von der Kripo Reykjavík schalten sich ein ...

Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt in seinem ersten Fall.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 347 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 22.07.2011
Sprache Deutsch, Isländisch
EAN 9783838712611
Verlag Lübbe
Originaltitel Synir Duftsins
Dateigröße 1760 KB
Übersetzer Coletta Bürling
Verkaufsrang 9662
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Buchhändler-Empfehlungen

Spannend mit Wendungen, die man nicht erwartet!

Julia Busik, Thalia-Buchhandlung Stuttgart

Ein Krimi, der schwer einzuordnen ist. Die Thematik ist sehr interessant: eine verbrannte Leiche in den Trümmern des Hauses, doch irgendwie ist dieses Verbrechen sehr stümperhaft durchgezogen worden. Parallel dazu begeht Daníel Selbstmord. Nicht ungewöhnlich, bis dahin. Bis die Fälle eine Verbindung aufzeigen, die ungewöhnlicher nicht sein könnte. Arnaldur Indridason hat einen schönen, klaren Schreibstil, der einen mit einer Leichtigkeit an sich und die Geschichte bindet. Die Geschichte an sich nimmt Wendungen, die zwar unvorhersehbarer sind, aber teilweise nicht überraschend. Ich fand es sehr angenehm, auch spannend, nur leider nicht überraschend. Für einen Abend mit einem netten Krimi, ist dieses Buch passend.

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Mein erster Islandkrimi war faszinierend. Auch auf dieser kleinen, wenig bewohnten Insel passieren Morde, die sich dann zu einer höchst spannenden und komplexen Geschichte formen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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E-Book-Reader
von einer Kundin/einem Kunden aus Salzburg am 30.01.2019

Der Tolino ist einfach zu bedienen und die Beleuchtung ist sensationell

Ein noch nicht ganz überzeugender Auftakt
von MissRichardParker am 19.02.2014
Bewertet: Hörbuch (CD)

Ein pensionierter Lehrer wird tot in seinem Haus aufgefunden. Die Art und Wiese wie er sterben musste war qualvoll: er wurde bei lebendigem Leib verbrannt. Gleichzeitig begeht ein ehemaliger Schüler von ihm Selbstmord in einer psychiatrischen Klinik. Sein Bruder kann den Selbstmord nicht verstehen und gräbt in der Vergangenheit ... Ein pensionierter Lehrer wird tot in seinem Haus aufgefunden. Die Art und Wiese wie er sterben musste war qualvoll: er wurde bei lebendigem Leib verbrannt. Gleichzeitig begeht ein ehemaliger Schüler von ihm Selbstmord in einer psychiatrischen Klinik. Sein Bruder kann den Selbstmord nicht verstehen und gräbt in der Vergangenheit und deckt unfassbares auf... Da ich schon mehr als genug Bücher zum Lesen habe, hab ich mich hier mal seit längerem wieder für ein Hörbuch entschieden. Die Geschichte beginnt spannend, allerdings muss ich zugeben, dass ich mich nach einer Weile nicht mehr so gut darauf konzentrieren konnte, weil die Spannung immer wie mehr abflacht. Die Idee fand ich sehr gut und interessant, dennoch glaube ich, man hätte mehr aus dieser Story machen können. Es ist aber durchaus kein schlechtes Buch, aber es hat mich nicht so gepackt wie andere Island-Krimis. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil, vielleicht kann der mich dann vollends von dieser Reihe überzeugen. Der Sprecher liest übrigens sehr angenehm vor. Es passte in die kalte und düstere Stimmung der Geschichte. Gefiel mir gut !

Komplexer Kriminalfall aus Island
von LEXI am 04.10.2013

Der Kriminalfall um einen Mord an einem Grundschullehrer und der Selbstmord eines seiner ehemaligen Schüler zur gleichen Zeit lassen in Kommissar Erlendur Zweifel aufkommen. Er zweifelt, ob es sich tatsächlich bloß um lapidaren Zufall handeln könnte und seine Zweifel werden durch unvermutet auftauchende Zeugenaussagen und Beweis... Der Kriminalfall um einen Mord an einem Grundschullehrer und der Selbstmord eines seiner ehemaligen Schüler zur gleichen Zeit lassen in Kommissar Erlendur Zweifel aufkommen. Er zweifelt, ob es sich tatsächlich bloß um lapidaren Zufall handeln könnte und seine Zweifel werden durch unvermutet auftauchende Zeugenaussagen und Beweise verstärkt. Es folgt eine akribische Untersuchung mit erstaunlichen Ergebnissen und führt zu einem Finale, das den Leser atemlos zurück lässt. Arnaldur Indridason gelingt es in diesem ersten Fall des Ermittlerduos Erlendur Sveinsson und Sigurdur Oli, einen vorerst wie Selbstmord aussehenden Fall aufzurollen und er bringt nicht nur einen hohen Spannungsbogen, sondern auch zahlreiche überaus interessante Aspekte in seinen Krimi ein. Indridason malt zugleich auch ein Bild der isländischen Gesellschaft, berichtet von den wirtschaftlichen und sozialen Problemen und wirft Themen auf, die mehr als brisant sind. Ich verzichte in dieser Rezension jedoch ganz bewusst darauf, näher auf sie einzugehen, um jegliche Art des Spoilers zu vermeiden. Es sei jedoch hingewiesen, dass sich sehr viel mehr hinter dem Tod des Lehrers Halldor verbirgt, als der Leser jemals vermuten mag. Der Autor glänzt mit einer eindrucksvollen, klaren Sprache und erzählt mit einer Liebe zum Detail die Geschichte einer Tragödie. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite hoch und das überraschende Finale birgt Hintergründe, die man sich bis dato nicht einmal auszumalen wagte. Indridasons Charaktere sind sehr glaubwürdig ausgearbeitet und gut gezeichnet. Seine Protagonisten wirken authentisch und sympathisch, verführen den Leser dazu, sich leicht in die eine oder andere Figur hinein zu versetzen. Weder die Ermittler noch die eindeutig „guten Jungs“ werden idealisiert dargestellt, sondern weisen auch menschliche Fehler und Schwächen auf … die ihrerseits wieder Verständnis und Sympathie erzeugen. Bereits beim ersten Werk dieses beachtlichen Autors war mir die Darstellung seiner handelnden Personen überaus sympathisch, „Menschensöhne“ liefert mir nun ein wenig mehr über die Hintergründe der Zusammenarbeit Erlendurs mit Sigurdur Oli. Indridason begnügt sich mit einigen wenigen Hauptfiguren und bedient sich einiger Nebenfiguren, konzentriert sich dann auf diese und geht im Laufe des Romans immer tiefer auf sie ein. Es handelt sich hierbei um ein Taschenbuch mit faszinierender Optik: mitten in einer grünen Landschaft mit tiefblauem Hintergrund steht ein weiß getünchtes Haus, umringt von einer kleinen alten Steinmauer. Ganz vorne im Bild ein Wegweiser mit isländischen Ortsbezeichnungen … malerisch schön und verwirrend idyllisch. Blutrot der Titel, in glänzend weißen Lettern der Name des Autors. Allein dieses Cover hätte mich schon dazu verführt, das Buch zu kaufen. Der Inhalt übertrifft die Optik jedoch noch bei weitem. Fazit: 5 Sterne für einen komplexen und faszinierend aufgebauten Kriminalfall aus Island. Ein Buch, das ich jedem Liebhaber dieses Genres weiter empfehlen kann und das mich davon überzeugt, in Indridason einen meiner liebsten Autoren gefunden zu haben.