Rabenliebe

Live-Mitschnitt der Autorenlesung im Maxim Gorki Theater Berlin. Gekürzte Ausgabe

(10)
Der Bestsellerautor live im Maxim Gorki Theater

Seit Erscheinen seines gefeierten Romans Rabenliebe hat Peter Wawerzinek wohl an die hundert Mal daraus gelesen, vor großem und kleinerem Publikum, in Buchhandlungen, Literaturhäusern und Kneipen, in nahezu jeder Ecke des Landes. Er hat gelesen, gesungen, geschrien, gekrächzt und gezwitschert. Er hat seine Zuhörer verzückt und verstört. Er hat sie wütend gemacht und zum Lachen gebracht. Sein Vortrag eröffnet einen völlig neuen Blick auf Rabenliebe. Peter Wawerzineks Lesungen sind ein Ereignis.
Portrait
Peter Wawerzinek wurde unter dem Namen Peter Runkel 1954 in Rostock geboren. Er wuchs in verschiedenen Heimen und bei verschiedenen Pflegefamilien auf. Seit 1988 betätigt er sich neben vielem anderen als freier Schriftsteller, Regisseur, Hörspielautor und Sänger.

Peter Wawerzinek wurde unter dem Namen Peter Runkel 1954 in Rostock geboren. Er wuchs in verschiedenen Heimen und bei verschiedenen Pflegefamilien auf. Seit 1988 betätigt er sich neben vielem anderen als freier Schriftsteller, Regisseur, Hörspielautor und Sänger.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Peter Wawerzinek
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 09.09.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783839811146
Genre Belletristik
Verlag Argon
Auflage 1
Spieldauer 144 Minuten
Hörbuch (CD)
15,99
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Merkwürdig unemotional wird die tragische Lebensgeschichte des Autors erzählt, der als kleines Kind schon von seiner Mutter verlassen wurde und in verschiedenen Heimen und Pflegefamilien aufwuchs. Der Makel der Mutterlosigkeit durchzieht sein gesamtes Leben als roter Faden. Am Ende führt die beklemmende Suche nach der Mutter zu einer ernüchternden Begegnung.
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Der Autor(Jahrgang 1954) beschreibt sein Leben geprägt von Heim- und Pflegefamilienaufenthalten und das ewige Sehnen nach der Mutter, die ihn als kleines Kind verlassen hat um in den Westen zu gehen. Das Buch ist keine Innenschau, es ist auf eine unbeschreibliche Art so eindringlich, da der Autor nicht so sehr sein Innenleben aufdeckt, sondern es schafft durch detaillierte Beschreibungen von Situationen und Verhalten von Menschen in seinem Umfeld die riesige Leere und Kälte in seinem Leben, die er seit frühester Jugend erfährt, darzustellen. Er lässt den Leser sein eigenes Empfinden aufbauen, man kann sich vielleicht so noch besser in das Leben Peters hineinversetzen. Es ist nicht einfach zu lesen, aber es lässt einen nicht mehr los!! Der Autor(Jahrgang 1954) beschreibt sein Leben geprägt von Heim- und Pflegefamilienaufenthalten und das ewige Sehnen nach der Mutter, die ihn als kleines Kind verlassen hat um in den Westen zu gehen. Das Buch ist keine Innenschau, es ist auf eine unbeschreibliche Art so eindringlich, da der Autor nicht so sehr sein Innenleben aufdeckt, sondern es schafft durch detaillierte Beschreibungen von Situationen und Verhalten von Menschen in seinem Umfeld die riesige Leere und Kälte in seinem Leben, die er seit frühester Jugend erfährt, darzustellen. Er lässt den Leser sein eigenes Empfinden aufbauen, man kann sich vielleicht so noch besser in das Leben Peters hineinversetzen. Es ist nicht einfach zu lesen, aber es lässt einen nicht mehr los!!

„Peter Wawerzinek, Rabenliebe“

Cornelia Pflicke, Thalia-Buchhandlung Dresden

Bei Wawerzinek, als Hauptperson in diesem Roman, spielt sich das Leben gefühlsmäßig immer wie im Winter ab. Im frühen Kindesalter wird er in ein Heim gebracht. Das Treffen mit seiner Mutter half ihm nicht, die Entbehrungen der vergangenen Jahre hinter sich zu lassen. "Es war nicht mehr seine Mutter". Das lebenslange Gefühl von Verlassenheit und Muttersehnsucht brachte ihn dazu, sein Leben und seinen Frust sich von der Seele zu schreiben. Viele Details, wie z.B. die Fahrt zum Kinderheim mit dem Krad, zeugen von wahrheitsgetreuen Tatsachen. Sicher werden sich viele ehemalige Heimkinder in diesem Buch wiedererkennen. Leser, welche in einem liebevollen Elternhaus aufgewachsen sind, erleben so eine ganz neue Erfahrung. Bei Wawerzinek, als Hauptperson in diesem Roman, spielt sich das Leben gefühlsmäßig immer wie im Winter ab. Im frühen Kindesalter wird er in ein Heim gebracht. Das Treffen mit seiner Mutter half ihm nicht, die Entbehrungen der vergangenen Jahre hinter sich zu lassen. "Es war nicht mehr seine Mutter". Das lebenslange Gefühl von Verlassenheit und Muttersehnsucht brachte ihn dazu, sein Leben und seinen Frust sich von der Seele zu schreiben. Viele Details, wie z.B. die Fahrt zum Kinderheim mit dem Krad, zeugen von wahrheitsgetreuen Tatsachen. Sicher werden sich viele ehemalige Heimkinder in diesem Buch wiedererkennen. Leser, welche in einem liebevollen Elternhaus aufgewachsen sind, erleben so eine ganz neue Erfahrung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
5
4
0
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1

Starker Tobak
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 18.04.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bereits als dies Buch herausgekommen ist,hab ich es gelesen.Und nun gleich noch einmal.Diese Sprache,dieses grosse Thema,die Verstrickungen mit anderen Zusammenhängen.Für mich gibt es jedes Mal eine Gänsehaut.Dieser Schrei nach Liebe,Beachtung und nach dem grossen Warum.Ein wirklich starkes Stück Literatur zum Thema Kind-Mutter,ein unlösbares Rätsel.Habe mich selber dort immer wieder... Bereits als dies Buch herausgekommen ist,hab ich es gelesen.Und nun gleich noch einmal.Diese Sprache,dieses grosse Thema,die Verstrickungen mit anderen Zusammenhängen.Für mich gibt es jedes Mal eine Gänsehaut.Dieser Schrei nach Liebe,Beachtung und nach dem grossen Warum.Ein wirklich starkes Stück Literatur zum Thema Kind-Mutter,ein unlösbares Rätsel.Habe mich selber dort immer wieder gefunden.So berührend,so intensiv.

Poetisch und tiefgründig
von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

An dem Blick aus dem Kleinkind, dem Jugendlichen, dem jungen Mann, dem Grenzsoldaten, dem Erwachsenen nach der Wende lässt Wawerzinek den Leser teilhaben: Lebensphasen kommen und gehen, aber immer fühlt der Mutterlose seine Verlorenheit, die ihn von seiner Umwelt isoliert. Schon als Kleinkind nimmt er seine Umgebung intensiv wahr,... An dem Blick aus dem Kleinkind, dem Jugendlichen, dem jungen Mann, dem Grenzsoldaten, dem Erwachsenen nach der Wende lässt Wawerzinek den Leser teilhaben: Lebensphasen kommen und gehen, aber immer fühlt der Mutterlose seine Verlorenheit, die ihn von seiner Umwelt isoliert. Schon als Kleinkind nimmt er seine Umgebung intensiv wahr, findet aber keinen Ort seinen Anker zu setzen. Innerlich ist er über fünfzig Jahre heimatlos. Er lebt in der Schwebe, auf die zukünftige Erlösung hin, auf den Tag, an dem seine Muttersehnsucht erfüllt wird. Wawerzineks Sensibilität offenbart sich auch in seiner Sprache. Er schreibt assoziativ und poetisch, persönlich und schonungslos über das Gedankenkarussell, aus dem er nicht aussteigen kann. Der Text fließt über 300 Seiten nur so dahin, sodass es mir möglich war, dass Buch auch mal einige Tage liegen zu lassen. Trotzdem fand ich wieder leicht den Einstieg. Ein besonderes Buch!

lässt sich ganz schwer lesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Reinholterode am 19.11.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Ich hatte mir unter dem Buch so viel versprochen, als ich den Autor in einer Talkshow über sein Buch "Rabenliebe" habe sprechen hören. Ich habe abgebrochen dieses Buch zu lesen (das ist mir noch nie passiert). Es lässt sich ganz schwer lesen !