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Die unsichtbaren Stimmen

Roman

Fischer Taschenbibliothek Band 51187

Carolina De Robertis

(16)
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Beschreibung

Ein Epos wie die großen Ströme Südamerikas: verschlungen, mitreißend, magisch

Als die frisch verheiratete Pajarita zum ersten Mal vom Land nach Montevideo kommt, scheint ihr die ganze Welt offenzustehen. Doch die rauen Verhältnisse der großen Stadt trüben ihr Glück schnell. Ihr Mann verschwindet eines Tages spurlos, und Pajarita ist es, die die vier Kinder alleine großziehen muss. Sie ist es auch, die die Familie zusammenhält, als ihre Tochter Eva ihrer großen Liebe über den Río de la Plata nach Buenos Aires folgt. Und sie ist es, die ihrer Tochter zur Seite steht, als die rebellische Enkelin Salomé, die gegen die herrschende Militärdiktatur kämpft, verhaftet und eingesperrt wird.
Pajarita, Eva, Salomé – drei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Und doch haben sie eines gemeinsam: den Hang zur Unabhängigkeit, den Willen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen – gegen alle Widerstände.

Carolina De Robertis hat lateinamerikanische Wurzeln, denn ihre Familie stammt aus Uruguay. Die 1975 geborene Autorin wuchs in England, der Schweiz und Kalifornien auf. Im Alter von zehn Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Kalifornien, wo die Autorin heute noch lebt. Sie arbeitet für die Huffington Post und ist Übersetzerin aus dem Spanischen. Mit ihrem ersten Roman »Die unsichtbaren Stimmen« hatte sie ihren internationalen Durchbruch: Das Buch erschien in über 20 Ländern und stand in Deutschland 14 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Ebenfalls von ihr stammt der Roman »Perla« über die Geschichte der »Verschwundenen« in Argentinien..
Adelheid Zöfel lebt und übersetzt in Freiburg im Breisgau. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören u.a. Marisha Pessl, Chuck Klosterman, Bill Clegg, David Gilmour, Janice Deaner und Louise Erdrich.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 704
Erscheinungsdatum 11.11.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-51187-7
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 14,6/9,4/3 cm
Gewicht 334 g
Originaltitel The Invisible Mountain
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Adelheid Zöfel, Cornelia Holfelder-von der Tann
Verkaufsrang 156454

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Emanzipation & Frauenpower in Südamerika

Franziska Lauszus, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Die Autorin hat eine autobiografisch angehauchte Familiengeschichte dreier Genarationen geschrieben und gleichzeitig DAS geschichtliche Länderportrait für Uruguay geschaffen. Die Liebe zur Familie, dem Zusammenhalt, die Stärke der Frauen und die Sehnsucht nach Land und Natur, hat die Autorin in ihrem Debüt wunderbar eingefangen. Lesebegeisterung pur, wenn es nicht immer ein Afrika oder Neuseeland Sehnsuchtsfrauenroman sein soll.

Eine neue tolle Stimme der südamerikanischen Literatur

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eigentlich liest sich die kurze biografische Beschreibung der 1975 geborenen Autorin selbst schon wie ein Roman. Ihre Familie ist ein Mix aus den verschiedensten Nationalitäten, sie selber in England, der Schweiz und den USA aufgewachsen. Und dies spiegelt sich deutlich in ihrem ersten Roman wieder, denn sie hat den Erzählungen ihrer Familie sehr gut zugehört und daraus verfremdet einen großartigen Roman geschrieben, der den Vergleich mit Isabel Allendes „Geisterhaus“ durchaus nicht zu scheuen braucht. Erzählt wird die Geschichte der Familie Firielli in Uruguay über drei Generationen starker Frauen. Sie beginnt mit einem Wunder und erzählt die Geschichte der Großmutter Pajarita. Pajarita, eine sehr erdverbundene Uruguayerin, heiratet Anfang des 20. Jahrhunderts den ausgewanderten Italiener Ignazio und führt eine lange Ehe, mit vielen Glücksmomenten aber auch viel Schatten. Ihr jüngstes Kind ist ihre einzige Tochter Eva. Eva entscheidet sich für einen ganz anderen Weg als ihre Mutter. Nach sehr persönlichen Schicksalsschlägen, verlässt sie ihre Familie und geht nach Argentinien, wo sie heiratet und selber eine Familie gründet. Als Dichterin gerät sie in die Mühlen der Schergen von Peron und muss mit ihrer Familie Argentinien wieder verlassen. Sie kehren zurück nach Uruguay. Ihre Tochter Salomé geht noch einen Schritt weiter als ihre Mutter und wird selber politisch sehr aktiv, denn auch in Uruguay haben sich die Zeiten geändert und das Land wird jetzt ebenfalls von einer Diktatur regiert. Carolina de Robertis hat einen absolut tollen Roman geschrieben. Er besticht durch seine wunderschöne Sprache und seine großartige Geschichte, die uns ein Land nahe bringt, von dem ich bisher so gut wie gar nichts gewusst habe. Mich hat dieses Buch total gefesselt. Und jetzt gibt es das auch noch in diesen wunderschönen kleinen Geschenkausgaben vom Fischer Verlag. Ein ideales Geschenk!

Kundenbewertungen

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De Robertis, Die unsichtbaren Stimmen
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 14.02.2012
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eine Familiengeschichte aus Uruguay. Erzählt wird von der Großmutter, Mutter und Enkeltochter. Jede dieser Frauen bekommt etwa ein Drittel des Buches. Zusammen ergibt das eine "runde", sehr spannende Familiengeschichte. Der Vergleich mit Allende, Geisterhaus, ist durchaus passend!

Drei Frauen und das Streben nach Unabhängigkeit
von Teresa Kopp aus Pforzheim am 03.05.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist die Lebensgeschichte dreier Frauen und beginnt mit Pajarita (kleiner Vogel), die nach ihrer Hochzeit mit einem italienischen Wanderzirkusmitglied vom Land nach Montevideo zieht, wo sie als Heilerin arbeitet und ihre Kinder großzieht. Eva, Pajaritas Tochter, die als Mädchen von einem Freund des Vaters missbraucht wird, ... Es ist die Lebensgeschichte dreier Frauen und beginnt mit Pajarita (kleiner Vogel), die nach ihrer Hochzeit mit einem italienischen Wanderzirkusmitglied vom Land nach Montevideo zieht, wo sie als Heilerin arbeitet und ihre Kinder großzieht. Eva, Pajaritas Tochter, die als Mädchen von einem Freund des Vaters missbraucht wird, folgt als junge Frau ihrer großen Liebe nach Argentinien. Dort wird sie mit ihren Gedichten bekannt, muss aber das Land verlassen, als Perrón an die Macht kommt und kehrt nach Uruguay zurück. Der dritte Teil handelt von Salomé, Evas Tochter, die im Alter von 18 Jahren, statt an die Uni zu gehen, sich einer Rebellentruppe anschließt, die das System verändern will – bis Salomé von der Polizei des Régimes verhaftet wird… Wunderbarer Roman über die Geschichte des 20. Jahrhunderts in Uruguay, sprachlich großartig und viel zu schnell ausgelesen.

Starke Frauen
von einer Kundin/einem Kunden aus Ahrensfelde am 05.03.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hat Ihnen das Geisterhaus oder Hannas Töchter gefallen? Wenn ja,dann sind Sie bei diesem Roman genau richtig . 3 Generationen von Frauen, 3 Generationen die ihren eigenen Weg finden und müssen. Einfach toll.


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