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Der goldne Topf

Ein Märchen aus der neuen Zeit. Textausgaben. Gymnasiale Oberstufe

Zu dieser Textausgabe ist folgendes Unterrichtsmodell erschienen: Schöningh, Bestell-Nr.: 022431
Portrait
E. T. A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann kam am 24. Januar 1776 als Sohn eines Hofgerichtsadvokaten in Königsberg zur Welt. Nach der Scheidung seiner Eltern blieb der Junge bei der Mutter und besuchte die Burgschule in Königsberg. Als er das Jurastudium beendet hatte, heiratete er die Polin Maria Thekla Michaelina Rorer, mit der er später seine Tochter Cäzilia bekam. Der Jurist und Richter war ein künstlerisches Multitalent: Er arbeitete unter anderem als Komponist und Kapellmeister, Zeichner und Literat. Hoffmann starb am 25. Juni 1822 an einer schweren Krankheit in Berlin.
E. T. A. Hoffmann hat mit seinen tiefenpsychologisch geprägten Erzählungen der deutschen Romantik Weltgeltung verschafft.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 122
Erscheinungsdatum 20.06.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-14-022430-7
Reihe EinFach Deutsch
Verlag Schoeningh Verlag Im
Maße (L/B/H) 18,6/12,1/1 cm
Gewicht 126 g
Abbildungen schwarzweisse Fotos, Abbildungen
Schulformen Berufliche Vollzeit-Schule, Gymnasium, Hauptschule, Realschule, Sekundarschule, Sekundarstufe II
Klassenstufen 5. Klasse, 6. Klasse, 7. Klasse, 8. Klasse, 9. Klasse, 10. Klasse, 11. Klasse, 12. Klasse, 13. Klasse
Unterrichtsfächer Deutsch
Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
Schulbuch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Phantastisches Märchen
von Wortschätzchen aus Kreis Heidelberg am 30.10.2017
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Wer hier ein Märchen erwartet, wie man es sonst kennt, wird herbe enttäuscht. „Der goldene Topf“ ist viel eher eine Geschichte mit Fantasy-Elementen. Sozusagen also frühe Fantasy. In den damals gängigen Alltag kommen mystische und phantastische Elemente, die streckenweise recht beklemmend auf den Hörer wirken. Noch dazu versteht... Wer hier ein Märchen erwartet, wie man es sonst kennt, wird herbe enttäuscht. „Der goldene Topf“ ist viel eher eine Geschichte mit Fantasy-Elementen. Sozusagen also frühe Fantasy. In den damals gängigen Alltag kommen mystische und phantastische Elemente, die streckenweise recht beklemmend auf den Hörer wirken. Noch dazu versteht es Rufus Beck meisterlich, die Emotionen entsprechend zu wecken und somit dem Leser in seinen Bann zu ziehen. Noch dazu ist die Story sehr ausführlich geschrieben. Es ist also kein kurzes Märchen, sondern ein „vollwertiges Buch“. Für die jüngere Generation wird es extrem schwer sein, die Art zu sprechen aus der damaligen Zeit aufzufassen, denn zusätzlich muss man hier sehr viel interpretieren, um den eigentlichen Sinn zu erfassen. Der Student Anselmus ist ein echter Pechvogel. Wo immer sich eine Gelegenheit bietet, tritt er ins Fettnäpfen oder wirft Dinge um, macht falsch, was er falsch machen kann. Bei einer solchen Gelegenheit zieht er sich den Unmut einer alten Frau auf sich, die ihn wüst beschimpft und verflucht. Anselmus ist nahezu am Ende, als dann auch noch goldene Schlangen zu ihm sprechen. Doch dann bekommt er das Angebot, die Manuskripte des Archivarius Lindhorst zu kopieren. Wie könnte es anders sein – dieser ist kein einfacher Mensch sondern ein aus Atlantis vertriebener Elementargeist und macht unserem Anselmus das Leben schwer. Als wäre das nicht genug, verliebt sich Anselmus, wie von Lindhorst geplant, in dessen Tochter Serpentina. Veronika Paulmann, die sich ihrerseits in Anselmus verliebt hat, versucht nach ihren menschlichen und den magischen Kräften des Apfelweibs, unseren Anselmus auf andere Gedanken zu bringen … All das wird von Hoffmann so kunstvoll verdreht und phantastisch verpackt erzählt, dass der Leser oder Hörer „dranbleiben“ muss. Einfach so nebenher ist hier nicht. Dennoch – oder gerade deshalb – ist „Der goldene Topf“ wunderbar bereichernd. Dennoch ziehe ich einen Stern ab, weil das Lesen/Hören hier „Arbeit“ ist, nicht nur Unterhaltung. Bleiben also vier Sterne!

Tolles Märchen aus der Romantik
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 24.01.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch ist wirklich ein Vergnügen für den geneigten Leser. E.T.A. Hoffmanns Werk ist sehr kunstvoll und poetisch gestaltet, dabei jedoch trotz des Alters auch für den heutigen Leser gut verständlich. Es wird klar ersichtlich, dass es sich um ein Werk aus der Epoche der Romantik handeln muss. Für Liebhaber der klassischen bzw. ... Das Buch ist wirklich ein Vergnügen für den geneigten Leser. E.T.A. Hoffmanns Werk ist sehr kunstvoll und poetisch gestaltet, dabei jedoch trotz des Alters auch für den heutigen Leser gut verständlich. Es wird klar ersichtlich, dass es sich um ein Werk aus der Epoche der Romantik handeln muss. Für Liebhaber der klassischen bzw. romantischen Literatur ein absolutes muss, da es durchweg spannend und wundervoll ist. Es ist wohl vergleichbar mit Mozarts Klavierkonzerten, träumerisch und wunderschön! Fazit: Ein Buch mit tollem Inhalt! Tipp: Wenn man die Wahl hat sollte man lieber Bücher des Anacondaverlags statt den Hamburger Leseheften kaufen, da diese fest gebunden sind und Schriftgröße und Zeilenabstand wesentlich angenehmer zum Lesen.

Magische, verrückte Novelle aus der Spätromantik
von einer Kundin/einem Kunden am 03.03.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann geboren im Jahre 1776 in Königsberg, im ehemaligen östlichen Preussen, veröffentlichte die romantische Novelle erstmals 1814. Der Autor selber bezeichnet sein Werk als ein „Märchen aus der neuen Zeit“. Die Handlung spielt in der Stadt Dresden, welche beiderseits von der Elbe umgeben ist. Ein junge... Ernst Theodor Amadeus Hoffmann geboren im Jahre 1776 in Königsberg, im ehemaligen östlichen Preussen, veröffentlichte die romantische Novelle erstmals 1814. Der Autor selber bezeichnet sein Werk als ein „Märchen aus der neuen Zeit“. Die Handlung spielt in der Stadt Dresden, welche beiderseits von der Elbe umgeben ist. Ein junger Student namens Anselmus stösst eine alte Apfelverkäuferin um, welche ihn darauf beschimpft und verflucht: „Ja renne – renne nur zu, Satanskind – ins Krystall bald dein Fall – ins Krystall!“. Nichtsahnend setzt Anselmus seinen Spaziergang fort, jedoch wird er durch die zarten Klänge einer Kristallglocke, die von einem naheliegenden Holunderbusch stammt, gestoppt. Plötzlich entdeckt er eine um die Äste schlingende Schlange. Deren klaren blauen Augen betören den Studenten in solchen Massen, dass er sich auf der Stelle in sie verliebt. Dieses mirakulöse Ereignis bildet erst den Anfang einer leicht verrückt wirkenden und doch magischen Novelle. Da die Sprache nicht unbedingt leicht verständlich ist, unterstütz die Ausgabe von Suhrkamp mit zusätzlichen Kommentaren das Verständnis des Textes ausgezeichnet. Mich überzeugte das Märchen mit all den verschieden Facetten. Auf der einen Seite wird die Gesellschaft dieser Zeit exemplarisch wiederspiegelt und auf der anderen Seite zieht es den Leser mit der immer mehr abstrus werdenden Handlung in den Bann. Ich würde es denjenigen empfehlen, welche sich bereits mit anderen Werken Hoffmanns auskennen oder welche sich auf etwas Neues und vielleicht auch auf eine neue literarische Gattung, die Spätromantik, einlassen möchten, da diese Novelle die meisten Merkmale dieser Zeit erfüllt. Zudem werden sich Faust begeisterte Leser sich über die eine oder andere Ähnlichkeit und Parallelität erfreuen.