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Morgenröte

Gedanken über die moralischen Vorurteile

Friedrich Nietzsche

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Beschreibung

Nietzsches "Morgenröte", 1881 erstmals erschienen, ist dem Leben zugewandte Philosophie: Wie lässt sich die lebendige Leidenschaft für die Erkenntnis gegen das Leiden an ihrer Endlichkeit verteidigen? Was taugen die alten Begriffe von Wahrheit und Moral, wenn die Erkenntnis der inneren wie der äußeren Welt bei deren Erscheinungen endet? Der Philosoph als "Arzt der Seele" hat die Aufgabe, der Herkömmlichkeit ein neues Denken gegenüberzustellen - ein Denken, das seine Sprengkraft gerade daraus gewinnt, dass es im besten Sinn des Wortes frei ist.

Friedrich Nietzsche (1844–1900) stammt aus einer pietistischen Pfarrersfamilie. Nach dem frühen Tod des Vaters wurden ihm Mutter und Schwester zu Hauptadressaten daheim in Naumburg. So sehr er sich in Denken und Fühlen auch von allen Ursprüngen entfernte, bis zu seiner geistigen Umnachtung 1888 und der damit einhergehenden Heimkehr in den Schoß der Familie hielt er den Briefverkehr mit Franziska Nietzsche aufrecht.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 31.08.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-679-0
Verlag Anaconda Verlag
Maße (L/B/H) 19,3/12,6/3,3 cm
Gewicht 384 g
Verkaufsrang 20388

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Einsamkeit und Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens
von Andreas Friedrich aus Hohenmölsen am 12.09.2018

Der Philosoph Nitzsche verdeutlicht anschaulich, wie sehr aus der scheinbaren Einsamkeit heraus in der Auseinandersetzung mit der Welt ein sinnerfülltes und erstrebenswertes eigenes Dasein entsteht. Tiefgründig entfalten sich seine Anmerkungen und Einschätzungen zu anderen "großen Geistern" wie Plato, Aristoteles, Swedenborg, Ka... Der Philosoph Nitzsche verdeutlicht anschaulich, wie sehr aus der scheinbaren Einsamkeit heraus in der Auseinandersetzung mit der Welt ein sinnerfülltes und erstrebenswertes eigenes Dasein entsteht. Tiefgründig entfalten sich seine Anmerkungen und Einschätzungen zu anderen "großen Geistern" wie Plato, Aristoteles, Swedenborg, Kahnt oder Schopenhauer. Kein einfach so mal nebenbei zu lesendes Werk. Seine verborgenen und verwinkelten philosophischen Gedanken erfordern ein gewisses Maß an dialektischem Verständnis. Getreu dem gerade auch heute noch mehr als gültigen Satz "Alles hat seine Zeit." gelingt es dem Leser die "Morgenröte" der eigenen Existenz zu bewundern und zu begreifen ...

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