»Wu Hi?«

Arno Schmidt in Görlitz Lauban Greiffenberg

»Wu Hi?« präsentiert Materialien zu einem Abschnitt der Biografie Arno Schmidts, der lange im Dunkeln lag. Görlitz, Lauban, Greiffenberg – das sind die Stationen von Oberrealschule, Lehre und Handelsschule sowie die Berufserfahrung als Graphischer Lagerbuchhalter bei den Greiff-Werken. Schmidt selbst und frühe Bekannte und Freunde, Kollegen und Weggefährten erinnern sich an die Jahre 1928 bis 1945, und zum ersten Mal gewähren Fotografien und Dokumente Eindrücke von Schmidts Kriegsdienst und Gefangenschaft. In Oberschlesien, einer Landschaft, die er nicht geliebt hat, in einem Beruf, der seinen Neigungen wenig entsprach, unter Menschen, zu denen er Distanz suchte, formen sich Geist und Physiognomie eines Einzelgängers. Nur zwei Menschen gegenüber öffnet sich der junge Arno Schmidt: dem Schulfreund Heinz Jerofsky und Alice Murawski, die er 1937 heiratet: »Eine ganz ideale vertikale Liebe!«
Portrait
Bernd Rauschenbach, geboren 1952 in Berlin, arbeitet als geschäftsführender Vorstand für die Arno Schmidt Stiftung, Bargfeld. Mit Susanne Fischer ist er Herausgeber u. a. der Bargfelder Ausgabe der Werke Arno Schmidts.

Jan Philipp Reemtsma, geboren 1952, ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Hamburg und Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung. 1981 gründete er die Arno Schmidt Stiftung, deren Vorstand er bis heute ist. Er ist Mitherausgeber der »Bargfelder Ausgabe« des Gesamtwerkes von Arno Schmidt.

Arno Schmidt wurde am 18. Januar 1914 in Hamburg geboren. Nachdem er kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, arbeitete er zunächst als Dolmetscher, von 1947 an als freier Schriftsteller. Nach Stationen in Cordingen, Kastel an der Saar und Darmstadt zog er 1958 mit seiner Frau Alice nach Bargfeld (Kreis Celle), wo er bis zu seinem Tod zurückgezogen lebte. Von 1949 an, als seine Erzählung Leviathan in Buchform erschien, entstanden Romane, Dialoge zur Literatur für den Rundfunk, Essays und biographische Arbeiten, darunter sein Hauptwerk Zettel‘s Traum, 1334 DIN-A3-Seiten stark und über zehn Kilo schwer. Aufgrund des komplexen Layouts konnte es 1970 nur als Faksimile des Typoskripts erscheinen; erst seit 2010 liegt es in gesetzter Form vor. Arno Schmidt starb am 3. Juni 1979 in Celle. Zwei Jahre nach seinem Tod gründeten seine Frau Alice und Jan Philipp Reemtsma die Arno Schmidt Stiftung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Bernd Rauschenbach, Jan Philipp Reemtsma
Seitenzahl 254
Erscheinungsdatum 23.01.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46296-6
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 19/12,1/1,8 cm
Gewicht 238 g
Auflage 1
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