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Balzacs »Sarrasine« und die Literaturtheorie

Zwölf Modellanalysen

Reclams Universal-Bibliothek Band 17681

»Sarrasine« von 1830, die er später in seine ›Comédie humaine‹ aufgenommen hat, eignet sich in besonderer Weise dafür, aus unterschiedlichen literatur- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven betrachtet zu werden. Der Künstler Sarrasine verliebt sich in eine faszinierende Operndiva; die Enthüllung ihres Geheimnisses bringt ihm den Tod. Dieses Geschehen – und was dahinter steht – wird interpretiert u. a. aus der Sicht der Literatur- und der Editionsgeschichte, der Hermeneutik, der Erzähltheorie, der Rezeptionsästhetik, der Gender Studies und der Postkolonialen Theorien. Die Herausgeberinnen sind am Institut für Romanistik der Universität Bremen tätig.
Portrait
Natascha Ueckmann, geb. 1968, studierte Literatur- und Erziehungswissenschaften an den Universitäten Osnabrück und Angers. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Osnabrück von 1997 bis 2000, z.Zt. DAAD-Lektorin an der Universite de Haute Alsace in Mulhouse.

Dr. Karen Struve ist Romanistin und Kulturwissenschaftlerin und lehrt an der Universität Bremen.
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  • I Text
    Honoré de Balzac: Sarrasine

    II Modellanalysen

    Einleitung
    Perspektiven und Wege: von Theorien und Methoden in den Literaturwissenschaften
    Von Elke Richter, Karen Struve und Natascha Ueckmann

    Narratologie
    Eine Geschichte im Tausch gegen eine Liebesnacht … Balzacs Sarrasine aus narratologischer Perspektive
    Von Elke Richter

    Dekonstruktion
    Balzacs Chimären. Sarrasine-Lektüre aus der Perspektive der Dekonstruktion
    Von Christina Johanna Bischoff

    Intertextualität
    Wiedergänger, Phantom und künstlicher Mensch. Der Kastrat im intertextuellen Netz
    Von Natascha Ueckmann

    Intermedialität
    Kunst oder Leben? Intermediale Bezüge zwischen Opern-, Erzähl- und Bildender Kunst in Balzacs Sarrasine
    Von Daniel Winkler

    Hermeneutik
    »Une affreuse vérité avait pénétré dans son âme« – Von den Gefahren des Verstehens. Eine hermeneutische Lektüre
    Von Christian Grünnagel

    Rezeptionsästhetik
    Sarrasine im Atelier des Lesers. Balzacs Novelle aus Sicht der Rezeptionsästhetik
    Von Christina Bertelmann und Roland Alexander Ißler

    Literaturgeschichte
    Der Entstehungszusammenhang von Balzacs Sarrasine: eine literaturgeschichtliche Deutung
    Von Frank Estelmann

    Literatursoziologie
    Der schmale Grat zwischen Verausgabung und Stagnation. Eine literatursoziologische Lektüre
    Von Anke Auch

    Psychoanalyse
    Lust und Gefahr des Erzählens. Balzacs Sarrasine aus psychoanalytischer Perspektive
    Von Christiane Solte-Gresser

    Diskursanalyse
    Balzacs Sarrasine: eine diskursanalytische Lektüre des »…«
    Von Karen Struve

    Gender Studies
    »Un homme? une femme?« – Verstümmelte Männlichkeit versus verstörende Weiblichkeit in Balzacs Sarrasine
    Von Roswitha Böhm

    Postkoloniale Theorien
    »Elle aurait dû rester voilée« – das Spiel mit dem Schleier in Balzacs Novelle Sarrasine
    Von Susanne Stemmler

    Zu den Autorinnen und Autoren
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Elke Richter, Karen Struve, Natascha Ueckmann
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 01.08.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-017681-8
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,8/1,5 cm
Gewicht 116 g
Verkaufsrang 57231
Buch (Taschenbuch)
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