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Der zerbrochne Krug

Studienausgabe

Reclam Universal-Bibliothek 18906

(8)
Goethe soll in seiner Weimarer Uraufführung Kleists »Zerbrochnen Krug« gewissermaßen kaputtinszeniert haben – jedenfalls sah das der überempfindliche Autor so und reagierte heftig: mit bösartigen Epigrammen, und mit dem Umschreiben des Schlusses. Diese legendäre Episode der Theatergeschichte ist der Grund dafür, dass es von der brillant witzigen Kömodie eigentlich keinen feststehenden Text gibt: Kleist wurde in der Erstausgabe als Editor in eigener Sache tätig, schrieb zu dem von Goethe inszenierten überlangen Schluss einen kurzen und fügte den langen als ›Variant‹ bei, der zu allem Überfluss in einer ansonsten fragmentarischen Handschrift auch noch in einer längeren Fassung überliefert ist. Nirgendwo ein fester Text – der klassische Fall für eine Studienausgabe, die hier in aller Sorgfalt vorgelegt wird.
Portrait
Heinrich von Kleist (18. 10. 1777 Frankfurt a. d. O. – 21. 11. 1811 zwischen Potsdam und Berlin am heutigen Kleinen Wannsee) bewegte sich in romantischen Dichterkreisen, seine bis heute modern wirkenden Dramen und Erzählungen entziehen sich allerdings schematischen Stil- und Epochenzuordnungen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Bernd Hamacher
Seitenzahl 239
Erscheinungsdatum 01.08.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018906-1
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 14,7/9,5/1,5 cm
Gewicht 114 g
Verkaufsrang 10.722
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Einen Richter wie den Adam möchte ich nicht haben
von Twins am 12.03.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe dieses Reclam-Heftchen im Deutschunterricht gelesen. Da wir den passenden Film zuerst geschaut haben, konnte ich mich schnell in die Handlung hineinversetzen. Das Lustspiel war an manchen Stellen wirklich unterhaltsam. Doch einen Richter wie den Adam möchte ich nicht haben. Er ist die Zentralfigur in der Geschichte und... Ich habe dieses Reclam-Heftchen im Deutschunterricht gelesen. Da wir den passenden Film zuerst geschaut haben, konnte ich mich schnell in die Handlung hineinversetzen. Das Lustspiel war an manchen Stellen wirklich unterhaltsam. Doch einen Richter wie den Adam möchte ich nicht haben. Er ist die Zentralfigur in der Geschichte und weiß gar nicht was er als Richter alles tun muss. Er ist ein richtiger Tollpatsch. Die Schreibweise des Autors hat mir gut gefallen und es war eins der besten Bücher, die wir im Deutschunterricht gelesen haben.

Der zerbrochene Krug
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wie in vielen von Heinrich von Kleists Werken handelt auch der zerbrochene Krug von Recht und Gerechtigkeit. Am Anfang erfährt der Leser nichts vom Ausgang des Werkes, er bleibt im Dunkeln und erfährt nur durch seine Beobachtungen immer mehr über die Geschehnisse. Man bleibt sehr lange im Dunkeln darüber,... Wie in vielen von Heinrich von Kleists Werken handelt auch der zerbrochene Krug von Recht und Gerechtigkeit. Am Anfang erfährt der Leser nichts vom Ausgang des Werkes, er bleibt im Dunkeln und erfährt nur durch seine Beobachtungen immer mehr über die Geschehnisse. Man bleibt sehr lange im Dunkeln darüber, welche Version der Geschehnisse der Wahrheit entspricht, da natürlich alle Zeugen eine andere Geschichte präsentieren. Am Ende ist man jedoch sehr überrascht über den Ausgang der Geschichte, allerdings ist der Gerechtigkeit genüge getan und jeder erhält das, was er verdient.

absolut langweilig
von Blacky am 23.04.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Beschreibung Dorfrichter Adam hat die Zerstörung eines wertvollen Kruges aufzuklären. Die Besitzerin hat am Vorabend den Bauernsohn Ruprecht im Zimmer ihrer Tochter Eve ertappt und verdächtigt diesen, den Krug vom Fensterbrett geworfen zu haben. Dieser wiederum hat einen Fremden beim eiligen Verlassen von Eves Zimmer beobachtet.. Wir haben dieses Buch als... Beschreibung Dorfrichter Adam hat die Zerstörung eines wertvollen Kruges aufzuklären. Die Besitzerin hat am Vorabend den Bauernsohn Ruprecht im Zimmer ihrer Tochter Eve ertappt und verdächtigt diesen, den Krug vom Fensterbrett geworfen zu haben. Dieser wiederum hat einen Fremden beim eiligen Verlassen von Eves Zimmer beobachtet.. Wir haben dieses Buch als Klassenlektüre gelesen und als Abschluss auch noch die Theateraufführung angesehen . Ich fand und finde beides absolut langweilig. Es gibt erheblich bessere Klassiker, die man lesen kann !!! (z.B Goethes Faust)