Unterm Birnbaum

Roman

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In einem kleinen Dorf im Oderbruch entdeckt der hoch verschuldete Krämer und Schankwirt Abel Hradscheck unter dem Birnbaum in seinem Garten die Leiche eines französischen Soldaten aus der Zeit der Befreiungskriege. Als sich kurz darauf einer seiner Gläubiger ankündigt, um die Schulden persönlich einzutreiben, nutzt Hradscheck die Gunst der Stunde und schmiedet gemeinsam mit seiner Frau ein gerissenes Mordkomplott. Der Plan gelingt - doch die Schuld und die Angst vor Entdeckung lassen das Paar nicht zur Ruhe kommen... Mit seinem feinsinnig komponierten Roman "Unterm Birnbaum" (1885) gelang Fontane eine kunstvolle Verbindung von fesselnder Kriminalgeschichte und psychologisch genauer Milieustudie.
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Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 31.07.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-715-5
Verlag Anaconda
Maße (L/B/H) 19,8/13,6/1,5 cm
Gewicht 198 g
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Unterm Birnbaum
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 11.09.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Klassiker der Schullektüre schlechthin. Wer hat wohl nicht in der Schule in diesem Buch gelesen? Der von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand....Auf jeden Fall für den ders verpasst hat Pflichtlektüre schlechthin.

Milieu
von Polar aus Aachen am 16.09.2008
Bewertet: Taschenbuch

Wer glaubt, dass auf dem Land keine Verbrechen geschehen, wird in Theodor Fontanes Novelle eines besseren belehrt. Wer Schulden hat, am Kartenspiel hängt, nicht weiß, wie er das Geld zurückbezahlen soll, muss sich etwas einfallen lassen, will er sich nicht der Schande aussetzen. Und sei es ein Mord. Der... Wer glaubt, dass auf dem Land keine Verbrechen geschehen, wird in Theodor Fontanes Novelle eines besseren belehrt. Wer Schulden hat, am Kartenspiel hängt, nicht weiß, wie er das Geld zurückbezahlen soll, muss sich etwas einfallen lassen, will er sich nicht der Schande aussetzen. Und sei es ein Mord. Der geschieht früh in der Geschichte und im Verlauf handelt Unter dem Birnbaum vor allem von der Gerechtigkeit. Kommt ein Mörder mit seiner Tat davon? Schafft man es, indem man sich verstellt, dass alle einen für unschuldig erklären? Fontane besaß den Blick und die Sprache, um mit spitzer Feder von dem Geschehen um Abel Hradschek und seine Frau zu berichten. Er besaß auch jenen feinen Humor, der sich am Ende zeigt, wenn es darum geht, wo man den Mörder begräbt, und man sich einig ist, dass die Seele der Kirche gehört, aber man den Menschen nicht verwehren kann, dass Kreuz mit dem Namen umzuwerfen, um eine späte Genugtuung zu erringen. Lug und Trug, ein Franzos, statt eines Polen unter einem Birnbaum, ein Freispruch und eine späte Gerechtigkeit, Theodor Fontane beschreibt seinen Kriminalfall variantenreich. Nicht von außen, indem er über das Dorf schreibt, vielmehr von innen, indem er die Bewohner zu Wort kommen läßt.