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Die Jungfrau von Orleans

Eine romantische Tragödie

Reclams Universal-Bibliothek Band 47

Friedrich Schiller

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Beschreibung

Mit seinem 1801 erschienenen und uraufgeführten Drama 'Die Jungfrau von Orleans' hatte Friedrich Schiller zu seinen Lebzeiten großen Erfolg. Die Geschichte des lothringischen Bauernmädchens Johanna von Orleans, das - unter Berufung auf göttliche Eingebung - die französischen Truppen von Sieg zu Sieg führte, dann in die Hände der Engländer fiel und 1431 als Hexe verbrannt wurde, rückt Schiller aus den Grenzen des bloßen Geschichtsdramas heraus - Johanna wird bei Schiller nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt, sondern erlebt die Apotheose auf dem Schlachtfeld.
Formal nimmt diese "romantische Tragödie" eine Sonderstellung in Schillers Werk ein: die dramatische Entwicklung wird durch lyrische Passagen unterbrochen, die Versformen sind ungewöhnlich vielfältig und reichen vom Blankvers über die feierliche Form der Stanze bis hin zum jambischen Trimeter, dem Dramenvers der antiken Tragödie.

Text in neuer Rechtschreibung. - Mit Anmerkungen von Ulrich Karthaus und einer Zeittafel der historischen Ereignisse.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 01.01.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-000047-2
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,3/1 cm
Gewicht 83 g
Verkaufsrang 1154

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Oft zu früh gelesen ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 09.05.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein Buch, das viele lesen mussten, wie auch ich. Es war wohl etwas zu früh. Heute kann ich mit diesem Buch mehr anfangen, also noch zu Zeit der Matura.

Interessant und anspruchsvoll
von Pia am 18.06.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich finde das Buch „Maria Stuart“ von Schiller recht interessant, da man geschichtliche Hintergründe durch dieses Buch in Erfahrung bringt. Außerdem ist es interessant, Schillers Interpretation kennen zu lernen. Er gewährt jeder Person, ob Hauptperson oder Amme, eine Entfaltung der jeweiligen Charaktere. Ich mag es, dass Maria a... Ich finde das Buch „Maria Stuart“ von Schiller recht interessant, da man geschichtliche Hintergründe durch dieses Buch in Erfahrung bringt. Außerdem ist es interessant, Schillers Interpretation kennen zu lernen. Er gewährt jeder Person, ob Hauptperson oder Amme, eine Entfaltung der jeweiligen Charaktere. Ich mag es, dass Maria auch Schwächen hat, die nur menschlich sind und sie nicht eine Königin ist, die wundervoll aussieht und alles unter Kontrolle hat und alles richtig macht. Ich finde, die Monologe sind gut gelungen, da man mehr in die jeweilige Person hineinschauen kann und viele Informationen bekommt. In den Monologen kommen die Gefühle noch deutlicher an die Oberfläche. Ein Beispiel dafür ist 5. Aufzug, 10. Auftritt, wo Leicester es wahnsinnig bereut, Maria nicht gerettet zu haben und in Ohnmacht fällt oder 5. Aufzug, 11. Auftritt, wo Elisabeth ihre Unruhe zeigt und sich nicht traut zu fragen ob Maria Tod oder Lebendig ist. Ich finde es gut, dass Schiller manche Wörter kursiv schreibt, um sie so zu unterstreichen und dem Wort eine Note der Wichtigkeit schenkt. Ebenfalls nett sind die Reime, zum Beispiel in dem 3. Aufzug, 1. Auftritt, denn so lenkt Schiller die Aufmerksamkeit des Lesers besonders aus diese Stelle und auf die Wichtigkeit des Themas. Nichtsdestotrotz finde ich, dass dieses Buch schwierig zu lesen ist, da Schillers Schreibstil sehr hochgestochen ist und meiner Meinung nach zu hochgestochen. Manchmal kann es vorkommen, dass man nicht weiß was gemeint ist. Z.B.: Nur Könige sind meine Peers (Z. 706). Außerdem denkt man durch die Absätze und dem Anfang der Buchstaben, die immer mit einem Großbuchstaben beginnen, dass der Satz zu Ende ist. Beispiel: „Bloß meiner Ehre wegen und im Glauben An meiner Gründe siegende Gewalt,......“ (Z.710 f.) Im Ganzen finde ich das Buch interessant aber auch ziemlich schwierig zum Lesen. Ich mag Schillers Interpretation dieser Geschichte.

Fühlen und Handeln zweier Frauen
von David aus der Karibik am 26.12.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die schottische Königin Maria Stuart, die auch auf den englischen Thron Anspruch erhebt, wird aufgrund von Intrigen und Falschaussagen in England festgehalten. Das Todesurteil ist bereits gesprochen, muss nur noch von Königin Elisabeth abgesegnet werden. Diese tut sich aufgrund der verwandtschaftlichen Verhältnisse schwer, obwoh... Die schottische Königin Maria Stuart, die auch auf den englischen Thron Anspruch erhebt, wird aufgrund von Intrigen und Falschaussagen in England festgehalten. Das Todesurteil ist bereits gesprochen, muss nur noch von Königin Elisabeth abgesegnet werden. Diese tut sich aufgrund der verwandtschaftlichen Verhältnisse schwer, obwohl sie ihre Rivalin, auch aufgrund ihres offenherzigen Lebenswandels verachtet. Während Maria Stuart also im Kerker wartet und eigentlich überzeugt ist, dass das Todesurteil nicht vollstreckt werden wird, berät sich Elisabeth nach allen Seiten, wird von versteckten Freunden Marias gedrängt, Gnade walten zu lassen, von anderer Seite wiederum, dass Urteil unverzüglich vollstrecken zu lassen. Auch planen einige Freunde Maria Stuarts bereits deren Flucht und in weiterer Folge auch die Machtübernahme. Zu all dem kommt es schließlich nicht, denn als sich die Rivalinnen im 3.Akt gegenüberstehen, kommt es zu einem wilden Wortgefecht, aus dem Maria Stuart zwar als moralische Siegerin hervorgeht, es Elisabeth allerdings fast unmöglich gemacht wird, Gnade walten zu lassen. Nach einigen weiteren Intrigen von verschiedenster Seite wird Maria schließlich hingerichtet, geht aber voller Stolz und christlicher Überzeugung in den Tod. Schillers Drama geht sehr persönlich und wahrscheinlich auch spekulativ auf das Gefühlsleben der zwei Frauen ein, zeigt ihre Stärken und unzählige menschliche Schwächen, gibt allerdings auch den Nebenfiguren ausreichend Gelegenheit sich zu entwickeln und Fragen aufzuwerfen. Da werden aus den scheinbaren Feinden der Maria Stuart ihre größten Verehrer und so mancher möchte für sie in den Tod gehen. Im Mittelpunkt bleiben jedoch die Gefühle und Gewissenskonflikte der beiden Hauptpersonen, die Zuneigung, sogar das Verständnis für das Handeln der jeweiligen Gegenspielerin. Auch Maria Stuart wir von Schiller nicht ausschließlich als diese Märtyrerin gezeichnet, als die sie in die Geschichte einging, sondern als Frau mit Makel und auch blutigen Sünden. Elisabeth bleibt jedoch auch in Schillers Abhandlung die moralische Verliererin, sowohl beim Zaudern um eine Entscheidung, als auch im direkten Duell der beiden. So gelingt dem Autor beides: Den historischen Stoff abzuhandeln und Menschlichkeit und damit verbundene menschliche Schwächen einzubringen. Schillers Werk erscheint dadurch zu gewinnen, dass er zwar historische Andeutungen macht, sich jedoch zu jeder Zeit genug Spielraum für Interpretationen lässt, auch persönliche Befindlichkeiten der Personen in die Machtpolitik der damaligen Zeit und teilweise Absurdes einfließen zu lassen. Der Staatssekretär, der die Befehle seiner Königin nicht versteht, eigentlich nicht verstehen kann, denn die Königin ist außerstande den Befehl zur Hinrichtung zu geben, der Streit der Rivalinnen, in der das Gefühlsleben über jede Taktik oder politische Vernunft obsiegt, die Intrigen der jeweiligen Gefolgsleute - heute würde man sie vielleicht Lobbyisten nennen - dies alles macht Schillers Interpretation des Stoffs in höchstem Maße lebenswert, spannend und - trotz der Tragik - amüsant. Ich würde meinen, der Autor war sich seiner Sache sicher, stand dem Stoff positiv" gegenüber, gibt dem Drama nicht nur Verlierer, sondern (fast) jede Person wird auch positiv gezeichnet. Der moralischen Gewinnerin Maria steht am Ende die politische Gewinnerin Elisabeth gegenüber und auch der Leser ist ein Gewinner, denn hier wurde historischer Stoff kurzweilig, spannend, amüsant und - meiner Meinung nach - ohne erhobenen Zeigefinger abgehandelt.


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