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Die Judenbuche

Ein Sittengemälde aus dem gebirgigten Westphalen

Reclams Universal-Bibliothek Band 1858

Annette von Droste-Hülshoff

(7)
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Beschreibung

Kriminalgeschichte und Milieustudie: Im Mittelpunkt der Novelle steht die Lebensgeschichte des aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Außenseiters Friedrich Mergel, dem es nicht gelingt, in der von Annette von Droste-Hülshoff sorgfältig porträtierten westfälischen Dorfgesellschaft mit ihren sozialen und regionalen Eigenheiten einen angemessenen Platz zu finden, sondern zum Mörder wird.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 70
Erscheinungsdatum 01.01.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-001858-3
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,8/9,8/0,7 cm
Gewicht 42 g
Verkaufsrang 1056

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Gewöhnungbedürftig
von einer Kundin/einem Kunden aus Stallikon am 12.08.2013

Habe es damals in der Schule lesen müssen, und bin immer noch mit einigen Punkten nicht einverstanden. Die Geschichte ist zum Teil gewöhnungsbedürftig, da man judenbezogene Geschichten erst zur Zeit des 2. Weltkriegs erwartet. Nichts desto trotz ein empfehlenswertes Buch.

O weh!
von Daniel Erni aus Basel am 13.09.2010

O weh mir! warum hab ich nicht gehört auf meine Erinnerung aus der Schulzeit! Wusste ich doch wohl, dass dies Sittengemälde aus dem gebirgigten Westfalen der Langeweile genug enthält. So büsste ich auch heuer die Lektüre der Judenbuche mit manch grossem Gegähne.

nicht "mein Ding"
von Blacky am 18.04.2009

Kurzbeschreibung 1842 gestaltet das Schicksal eines Außenseiters. Friedrich Mergel, der Sohn armer Eltern, wächst in einem Klima der Lieblosigkeit und Mißachtung auf. Er reagiert mit übersteigertem Geltungsstreben auf sein druckendes Minderwertigkeitsgefühl und verwickelt sich in Diebstahl, Totschlag und Mord. Nur vom Wunsch n... Kurzbeschreibung 1842 gestaltet das Schicksal eines Außenseiters. Friedrich Mergel, der Sohn armer Eltern, wächst in einem Klima der Lieblosigkeit und Mißachtung auf. Er reagiert mit übersteigertem Geltungsstreben auf sein druckendes Minderwertigkeitsgefühl und verwickelt sich in Diebstahl, Totschlag und Mord. Nur vom Wunsch nach gesellschaftlicher Anerkennung beseelt, zerbricht er, als die Gesellschaft ihn endgültig zurückstößt. Sein Freitod ist Ausdruck der grenzenlosen Ohnmacht eines zutiefst Einsamen, die Bankrotterklärung verkümmerten Selbstwertgefühls, eines bis zur Selbstvernichtung gesteigerten Hasses gegen das eigene, lebensunfähige Ich. Sehr düster verfasste Geschichte. Nicht ganz "mein Ding"


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