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Kallias oder über die Schönheit. Über Anmut und Würde

Hrsg. v. Klaus L. Berghahn

Reclams Universal-Bibliothek Band 9307

Läßt sich ein objektives Prinzip der Schönheit und damit ein objektiver Maßstab, was schön sei, finden? Diese Frage beschäftigte Schiller im Briefwechsel mit seinem Freund Christian Gottfried Körner. Diese »Kallias«-Briefe wiederum stehen biographisch und thematisch in unmittelbarer Beziehung zu Schillers großer ästhetischer Abhandlung »Über Anmut und Würde«.

Mit Anmerkungen, Literaturhinweisen und Nachwort.
Portrait
Friedrich Schiller (seit 1802: von; 10. 11. 1759 Marbach a. N. – 9. 5. 1805 Weimar) bildet mit Goethe den Kern der Weimarer Klassik, der bedeutendsten deutschen Literaturepoche. Schiller begann als Aufsehen erregender Sturm-und-Drang-Dichter und prägte seit 1795 als Publizist, Theoretiker, Dramatiker und Lyriker das berühmte klassische Weimarer Jahrzehnt. Schillers Dramen gehören noch heute zu den meistgespielten der deutschen Literatur, seine Gedichte, z. B. die Balladen, zählten im 19. Jahrhundert und darüber hinaus zum festen kulturellen Kanon der deutschen Literatur.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Klaus L. Berghahn
Seitenzahl 175
Erscheinungsdatum 01.01.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-009307-8
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,1/1,2 cm
Gewicht 90 g
Verkaufsrang 100543
Buch (Taschenbuch)
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Briefwechsel mit Körner
von Zitronenblau am 18.04.2009

Im regen Austausch zwischen Schiller und Körner wird die Frage nach der Objektivierbarkeit der Ästehtik gestellt, dabei ist bemerkenswert, wie philosophisch Schiller Gedanken produzieren konnte, doch leider erkenne ich, wie übrigens auch schon Nietzsche, nur Kantisches Gedankengut, also ein Fehlen originärer Ergüsse in den Kalli... Im regen Austausch zwischen Schiller und Körner wird die Frage nach der Objektivierbarkeit der Ästehtik gestellt, dabei ist bemerkenswert, wie philosophisch Schiller Gedanken produzieren konnte, doch leider erkenne ich, wie übrigens auch schon Nietzsche, nur Kantisches Gedankengut, also ein Fehlen originärer Ergüsse in den Kallias-Briefen. Wie soll man daher die ästhetische Schrift "Anmut und Würde" beurteilen? Als Kantisches Nachgespreche? Ich denke nicht nur. Vielmehr ist es der Versuch eines Weiterdenkens über Schön- und Freiheit. Und die Schillersche Philosophie ist allemal lesenswert! Und letztlich war auch Schillers Versuch einer Theorie der objektiven Schönheit gescheitert...