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Der patagonische Hase

Erinnerungen

Claude Lanzmann, geboren 1925 in Paris, studierte Philosophie und war Lektor an der Freien Universität Berlin. Viele Jahre arbeitete er als Journalist, und gab die von Jean-Paul Sartre gegründete Zeitschrift «Les Temps Modernes» heraus. Seine Filme «Pourquoi Israël», «Shoah» und «Tsahal», um nur einige zu nennen, machten ihn weltberühmt. Er war vielfacher Ehrendoktor und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem erhielt er den «Welt»-Literaturpreis für sein Buch «Der patagonische Hase». Claude Lanzmann starb im Juli 2018 in Paris.
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  • Aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer, Erich Wolfgang Skwara, Claudia Steinitz
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 688
Erscheinungsdatum 01.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-62619-7
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/4 cm
Gewicht 418 g
Originaltitel Le Lièvre de Patagonie. Mémoires
Abbildungen mit 2 schwarzweissen Abbildungen
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Erich Wolfgang Skwara, Claudia Steinitz, Barbara Heber-Schärer
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Dokument Europäischer Geschichte

Th. Kirmse, Thalia-Buchhandlung

Mit deisem Buch werden die Diskurse des 20. Jahrhunderts wieder an das Tageslicht geholt. Durch den Rückblick auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, durch diese Erinnerungen, kann der Leser an den politischen Auseinandersetzungen der zweiten Hälfte des vergangenene Jahrhunderts teilnehmen. Lanzmann war mittendrin in der 68er Studentenbewegung, in der Menschenrechtsdebatte um die Todesstrafe, in der medialen Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Sein epochaler Film "Shoa" - war bei aller Kritik - ein Werk, daß die Deutschen in ihrem Verdrängen und gewollten Vergessen traf. Nicht nur deshalb ist dieses Buch zu empfehlen, sondern auch die Erinnerungen an Satre machen das Buch zu einer Lektüre des Besonderen.

Kundenbewertungen

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Auseinandersetzung mit dem Abgrund
von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Im Feuilleton gab es viele ausführliche Besprechungen zu der Autobiografie von Claude Lanzmann. Dem möchte ich hier nichts hinzufügen. Ich möchte das Buch nur dringend empfehlen, und nicht nur denen, die in der Nachkriegszeit, mit der Unvorstellbarkeit der Shoa, mit dem Existenzialismus und mit den Filmen von Claude Lanzmann gro... Im Feuilleton gab es viele ausführliche Besprechungen zu der Autobiografie von Claude Lanzmann. Dem möchte ich hier nichts hinzufügen. Ich möchte das Buch nur dringend empfehlen, und nicht nur denen, die in der Nachkriegszeit, mit der Unvorstellbarkeit der Shoa, mit dem Existenzialismus und mit den Filmen von Claude Lanzmann groß geworden sind. Für mich waren seine Filme Wegmarken einer politischen und ethischen, auf alle Fälle einer intellektuellen Auseinandersetzung mit meinem Geburtsland, dem Deutschland der Kriege und der mörderischen Vernichtung. – Der Schrecken des Leidens. Die Stummheit des Tötens. Die Brutalität des Verschweigens. Der Abgrund des Unsagbaren und Bildlosen. – – –