Apfeldiebe

Roman

Michael Tietz

(4)
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Beschreibung

Fünf Jungen, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. Ferien. Und eine Entdeckung, welche die Leben der Kinder radikal verändern wird. Was als Spiel, als Abenteuer für einen Tag beginnt, endet mit dem spurlosen Verschwinden der Fünf und einem Kampf auf Leben und Tod. Denn völlig von der Außenwelt abgeschnitten, verwandeln sich Hoffnung in Panik und Freundschaft in Wahnsinn.

Und der einzige Mensch, der etwas über den Verbleib der Jungen ahnt, ist ein alter Mann. Ein alter Mann, der nur noch auf seinen Tod wartet …

Nach seinem Bestseller“Rattentanz“ nun der zweite Thriller von Michael Tietz – packende Erzählkunst vom Feinsten!

Michael Tietz ist gelernter Krankenpfleger und lebt mit Frau, Sohn und Hund im Südschwarzwald. Nach seinem erfolgreichen Debüt "Rattentanz" ist "Apfeldiebe" sein zweiter Roman, ein weiterer befindet sich in Vorbereitung..

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.11.2011
Verlag Bookspot Verlag
Seitenzahl 464
Maße (L/B/H) 22/14,7/3,8 cm
Gewicht 652 g
Auflage 1
Reihe EDITION 211. Krimi, Thriller, All-Age
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-937357-52-2

Kundenbewertungen

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Übersicht
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N. A. Apfeldiebe
von einer Kundin/einem Kunden am 18.05.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Was sich zuerst liest wie 5 Freunde(wer kennt die nicht) für Erwachsene entwickelt sich zu einem Wechselbad der Emotionen und Gefühle. 4 Sterne "nur" weil einige Aktionen von den Jungs doch etwas übertrieben sind. Ich kann das Buch empfehlen. Habe mir schon Rattentanz vom gleichen Autor geladen.

Beklemmend gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Wachtendonk am 29.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Seit langem mal wieder ein Buch, dass ich kaum aus der Hand legen konnte. Aus Kinderspiel wird nach und nach tödlicher Ernst. Langsam baut sich eine Spannung auf, die einen packt und die Situation fast körperlich spüren lässt. Klasse geschrieben, wirklich lesenswert - danke, lieber lieber Herr Tietz.

Vom Äußeren ins Innere...
von Sandra aus Euskirchen am 03.02.2012

Die Apfeldiebe sind fünf Jungs, die sich in ihren Sommerferien im kleinen Dorf Wittlekofen im Schwarzwald eine Beschäftigung suchen. Trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere und Eigenarten, lassen sich Max und sein jüngerer Bruder Timi, der Außenseiter Rufus und der ständig von allen unterdrückte Kasi auf Vorschlag von Alex auf ... Die Apfeldiebe sind fünf Jungs, die sich in ihren Sommerferien im kleinen Dorf Wittlekofen im Schwarzwald eine Beschäftigung suchen. Trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere und Eigenarten, lassen sich Max und sein jüngerer Bruder Timi, der Außenseiter Rufus und der ständig von allen unterdrückte Kasi auf Vorschlag von Alex auf eine interessant klingendes Spiel ein: Alex hat den Zugang zu unterirdischen Höhlen unter der nahe gelegenen Burgruine gefunden und lotst die Kinder mit gepacktem Rucksack zur Erkundung in diese. Was wie ein harmloses Kinderspiel aussieht, wird schon bald bitterer Ernst, als das so genannte Spiel außer Kontrolle gerät und sich die Fronten zwischen den Kindern verhärten. Als plötzlich der einzige Ein- und Ausgang der Höhle und Teile der Decke einstürzen, müssen sie erkennen, dass nicht so einfach wie gedacht ist, diesen Ort wieder aus eigener Kraft zu verlassen. Das Unglück nimmt seinen weiteren Lauf, als sie unter den Steinmassen einen Jungen ihrer Gruppe tot auffinden und auch der kleine Kasi kann aufgrund des fixierten Hasses von Max sich seines Lebens nicht mehr sicher sein. Lediglich Leni, die kleine Schwester von Alex weiß, wo sie sich aufhalten könnten, doch dieser wurde von ihrem Bruder verboten, sie zu verpetzen. Und der alte Seiler, der kauzige Dorfbewohner mit seinem Schäferhund, hat sie auf ihrem Weg zur Ruine gesehen, doch warum sollte er sich um den Verbleib von fünf rotznasigen “Apfeldieben“ Gedanken machen? Mein Fazit: Nach dem vorherigen Buch “Rattentanz” war ich sehr gespannt, was sich Michael Tietz in seiner neuen Geschichte einfallen lässt. Und ich wurde nicht enttäuscht, dreht sich doch auch dieses Buch erneut um die in einer scheinbar ausweglosen Situation, nur dass es diesmal ein eingeschränkter Kreis von fünf Jungen ist, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Und dies bietet ausreichend Explosionsstoff! Als Leser verfolgt man mit zunehmender Unruhe den zunächst idyllisch wirkenden Schauplatz und das zwar leicht ruppige Spiel der Kinder, aber erwartet nicht, dass die Beziehungen zwischen diesen so ausarten können. Die beruht sicher auf die Vorgeschichte, die jedes Kind hat sowie auf einzelne Stärken und Schwächen, die klar ausgespielt werden. Sowie die extreme Situation des Eingesperrtseins und den Gedanken, an diesem Ort unaufgefunden sterben zu müssen. Das Schlimme ist eigentlich, dass diese Geschichte realistisch vorstellbar ist oder dass sie genau so stattgefunden haben könnte. Der Außenseiter, der Sonderling oder der Anführer, Mitläufer sowie Kinder, die ihren eigenen Schmerz an anderen auslassen, sind wohl in dieser Gesellschaft keine Seltenheit. Hier wird dem Leser vor Augen geführt, was alles möglich ist, wenn sie zusammentreffen! Auch die Schreibweise vermittelt mir sowohl eine gute bildliche Vorstellungskraft über den Ort und die Jungen als auch eine stetig wachsende Spannung bis zum Schluss. Man fiebert mit den Hoffnungen, Schmerzen und Entbehrungen mit, und obwohl ich alles andere als einen doch noch guten Ausgang erwartet habe, bin ich mit dem Ende sehr zufrieden. Es hinterlässt Spuren und auch Verluste, aber wirkt absolut nachvollziehbar und auch länger nachhaltig! Vielen Dank für die gute Unterhaltung!

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