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Der weiße Tiger

Roman

(25)
Balram Halwai ist ein ungewöhnlicher Ich-Erzähler: Diener, Philosoph, Unternehmer, Mörder. In diesem Roman erzählt er uns die schreckliche und zugleich faszinierende Geschichte seines Erfolges. Balram – der «weiße Tiger» – kommt aus einem Dorf im Herzen Indiens. Er sieht, wie seinesgleichen, die Diener, aber auch ihre reichen Herren mit ihrer Jagd nach Alkohol, Geld und Mädchen und Macht den Großen Hühnerkäfig der indischen Gesellschaft in Gang halten.
Amoralisch und respektlos, anrührend und absolut zeitnah – «Der weiße Tiger» ist ein aufregendes, provozierendes Debüt, ein Roman, der weltweit Aufsehen erregt.
Portrait
Aravind Adiga wurde 1974 in Madras geboren, wuchs teilweise in Sydney, Australien, auf, studierte Englische Literatur an der Columbia University und am Magdalen College in Oxford. Er arbeitete als Korrespondent für die Zeitschrift «Time» und für die «Financial Times». Er lebt – ohne Diener – in Mumbai, Indien. Sein erster Roman «Der weiße Tiger» (2008) gewann den Booker Prize und erschien in fast 40 Ländern. 2009 wurde der Titel «Zwischen den Attentaten» bei C.H.Beck veröffentlicht, 2011 erscheint der Roman «Letzter Mann im Turm».

Ingo Herzke, geboren 1966, lebt in Hamburg und übersetzt seit 1999 Literatur aus dem Englischen, vor allem Werke von A.L. Kennedy, aber auch viele amerikanische Autoren, unter anderem Ricky Moody. Für C.H.Beck übersetzte er Joseph Coulson «Abnehmender Mond» (2005) und Paula Fox «Der kälteste Winter» (2006).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 319 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.05.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783406622540
Verlag C.H.Beck
Übersetzer Ingo Herzke
Verkaufsrang 6.441
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Zu recht hat dieses Buch den Booker Preis gewonnen, die Power des Staates Indien wird demonstriert genauso wie seine Misere. Die Art des Erzählens ist Mal was ganz anderes! Zu recht hat dieses Buch den Booker Preis gewonnen, die Power des Staates Indien wird demonstriert genauso wie seine Misere. Die Art des Erzählens ist Mal was ganz anderes!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Schlichtweg genial ! Satire, Posse und Gesellschaftsstudie des modernen Indiens zugleich. Unbedingt lesen ! Schlichtweg genial ! Satire, Posse und Gesellschaftsstudie des modernen Indiens zugleich. Unbedingt lesen !

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Die abenteuerliche Geschichte eines jungen Aufsteigers und gleichzeitig eine harsche Gesellschaftskritik. Richtig toll. Die abenteuerliche Geschichte eines jungen Aufsteigers und gleichzeitig eine harsche Gesellschaftskritik. Richtig toll.

„erschreckend, witzig, einzigartig“

Sabrina Küpper, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

In Indien gibt es mehr Unternehmer als in China und Balram Halwai glaut zu wissen warum.
Die Erklärung dafür liefert seine Lebensgeschichte. In 6 Nächten und 6 Briefen erzählt er sie dem chinesischen Ministerpräsidenten.
Es beginnt die Reise eines jungen Mannes der sich weigert im 21. Jahrhundert an dem Kastensystem Indiens festzuhalten. So philosophiert Balram über das Leben in Indien und konfrontiert uns unverblühmt, aber mit einer zauberhaften leichtigkeit, mit der Realität. Als logische Konsequenz wird wie Selbstverständlichkeit aus einem kleine Jungen ein Lügner, Betrüger und Mörder wird.
Ein grandioses Buch für jeden der außergewöhnliche und schräge Geschichten liebt.
Mein Buch 2010 !
In Indien gibt es mehr Unternehmer als in China und Balram Halwai glaut zu wissen warum.
Die Erklärung dafür liefert seine Lebensgeschichte. In 6 Nächten und 6 Briefen erzählt er sie dem chinesischen Ministerpräsidenten.
Es beginnt die Reise eines jungen Mannes der sich weigert im 21. Jahrhundert an dem Kastensystem Indiens festzuhalten. So philosophiert Balram über das Leben in Indien und konfrontiert uns unverblühmt, aber mit einer zauberhaften leichtigkeit, mit der Realität. Als logische Konsequenz wird wie Selbstverständlichkeit aus einem kleine Jungen ein Lügner, Betrüger und Mörder wird.
Ein grandioses Buch für jeden der außergewöhnliche und schräge Geschichten liebt.
Mein Buch 2010 !

„Außergewöhnlich!“

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein außergewöhnliches Buch über das Leben in Indien. Schonungslos für Indien wird in Form von 7 Briefen die Geschichte des Jungen Balram erzählt, der sich von ganz unten nach ganz oben arbeitet. Unglaubliche Ungerechtigkeit und Ungleichheit bestimmen sein Leben. Beim Hören schwankt man immer wieder zwischen Sympathie und Ablehnung für Balram, kann man alles gutheißen was er getan hat oder ist es doch unmoralisch? Ein gelungens und lesenswertes Romandebut des Autors. Ein außergewöhnliches Buch über das Leben in Indien. Schonungslos für Indien wird in Form von 7 Briefen die Geschichte des Jungen Balram erzählt, der sich von ganz unten nach ganz oben arbeitet. Unglaubliche Ungerechtigkeit und Ungleichheit bestimmen sein Leben. Beim Hören schwankt man immer wieder zwischen Sympathie und Ablehnung für Balram, kann man alles gutheißen was er getan hat oder ist es doch unmoralisch? Ein gelungens und lesenswertes Romandebut des Autors.

„Eine Geschichte voller schwarzem Humor “

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

Aravind Adiga erzählt in seinem Roman "Der weiße Tiger" die Geschichte von Balram Halwai, der in Indien vom Sklaven zum reichen Mann mit eigener Firma aufsteigt.
Mit schwarzem Humor und ätzender Wut beschreibt der Autor die Wirklichkeit im modernen Indien, in dem die große Mehrheit der Bevölkerung in Armut und Rechtlosigkeit lebt, drangsaliert und ausgebeutet von der eigenen Familie, kriminellen Organisationen und korrupten Behörden.
Adigas Roman liest sich flüssig, ist sarkastisch, spannend, amüsant und oftmals schockierend.
"Der weiße Tiger" ist eines der besten Bücher, die ich bislang über Indien gelesen habe.

Aravind Adiga erzählt in seinem Roman "Der weiße Tiger" die Geschichte von Balram Halwai, der in Indien vom Sklaven zum reichen Mann mit eigener Firma aufsteigt.
Mit schwarzem Humor und ätzender Wut beschreibt der Autor die Wirklichkeit im modernen Indien, in dem die große Mehrheit der Bevölkerung in Armut und Rechtlosigkeit lebt, drangsaliert und ausgebeutet von der eigenen Familie, kriminellen Organisationen und korrupten Behörden.
Adigas Roman liest sich flüssig, ist sarkastisch, spannend, amüsant und oftmals schockierend.
"Der weiße Tiger" ist eines der besten Bücher, die ich bislang über Indien gelesen habe.

„Unbedingt lesen!“

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Dieses Buch ist 2008 mit dem Booker Prize ausgezeichnet worden – zu Recht! „Der weisse Tiger“ beschreibt den ungewöhnlichen Aufstieg des Ich-Erzählers Balram Halwai im heutigen Indien auf ungewöhnliche Art und Weise – und zwar in Form von Briefen, die dieser an den chinesischen Ministerpräsidenten, der Indien kennen lernen will, schreibt. Man taucht geradewegs in ein Land ein, das nicht dem schillernden Bollywood - Bild entspricht, sondern von Machtgier, Korruption und gravierenden Ungleichheiten zwischen den einzelnen Kasten geprägt ist. Politisch, respektlos, ungeniert. Dieses Buch ist 2008 mit dem Booker Prize ausgezeichnet worden – zu Recht! „Der weisse Tiger“ beschreibt den ungewöhnlichen Aufstieg des Ich-Erzählers Balram Halwai im heutigen Indien auf ungewöhnliche Art und Weise – und zwar in Form von Briefen, die dieser an den chinesischen Ministerpräsidenten, der Indien kennen lernen will, schreibt. Man taucht geradewegs in ein Land ein, das nicht dem schillernden Bollywood - Bild entspricht, sondern von Machtgier, Korruption und gravierenden Ungleichheiten zwischen den einzelnen Kasten geprägt ist. Politisch, respektlos, ungeniert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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Der weiße Tiger. Das wahre Indien.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 12.04.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

ndien, wer kommt da nicht ins Träumen und der Wunsch wird wach, dieses fremde Land nur einmal zu sehen. Da nun mal nicht alle Träume in Erfüllung gehen, hier mein Rat. Lesen sie das Buch „Der weiße Tiger „ von Aravind Adiga. Und ich bin überzeugt dass... ndien, wer kommt da nicht ins Träumen und der Wunsch wird wach, dieses fremde Land nur einmal zu sehen. Da nun mal nicht alle Träume in Erfüllung gehen, hier mein Rat. Lesen sie das Buch „Der weiße Tiger „ von Aravind Adiga. Und ich bin überzeugt dass Sie die Geschichte in ihren Bann zieht und Sie von Anfang an gefesselt sind. Als Ich-Erzähler und in Form eines Briefes an den chinesischen Ministerpräsidenten, der Indien in absehbarer Zeit besuchen wird, macht Balram Halwai ihn auf die oft merkwürdigen Sitten und Gebräuche seiner Landsleute aufmerksam. Unter anderem erzählt er auch seine Lebensgeschichte, die nicht immer von Erfolg gekrönt war. Er kennt alle Höhe und Tiefen des Lebens. Mit einer lebhaften, leichten Sprache bringt er dem Leser alte Traditionen nahe, immer mit einer leichten Ironie und mit sehr viel Spott. Es fällt einem leicht, die Welt und die Menschen auf diesem fernen exotischen Kontinent mit den Augen Balrams zu sehen. Er lässt keine Frage offen und es ist ein großes Vergnügen seinen Ausführungen und Erklärungen zu folgen. Balram Halwai ist Journalist und Schriftsteller. Der weiße Tiger ist sein erster Roman. Ich persönlich freue mich auf weitere Werke von ihm. Er lebt in Mumbai.

Indische Spielregeln
von Fugu am 31.12.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Geschichte vom weissen Tiger hat es in sich und sprudelt nur so von indischen Klisches. Mit viel schwarzem Humor wird der Leser unterhalten und es gibt so manch unerwartete und hervorragende Pointe. Mir war es aber auch manchmal einen indischen Touch zu viel. Dennoch - das Buch ist wirklich... Die Geschichte vom weissen Tiger hat es in sich und sprudelt nur so von indischen Klisches. Mit viel schwarzem Humor wird der Leser unterhalten und es gibt so manch unerwartete und hervorragende Pointe. Mir war es aber auch manchmal einen indischen Touch zu viel. Dennoch - das Buch ist wirklich unterhaltsam, witzig, erstaunlich und lesenswert.

White tiger!
von K. Alphéus aus Halle (Saale) am 15.06.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein fantastisches Debüt. Wieder ein Buchtipp von einem sehr guten Freund. Ein interessanter Einblick in das heutige Indien. Gute Mischung aus Wahrheit, Ironie und Humor. Muss man gelesen haben.Die Lebensgeschichte von Munna-einfacher Junge über Balram-ergebener Diener zu Ashok-selbständiger Unternehmer! Freu mich schon auf weitere Bücher von A.Adiga.