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Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort

Ausgezeichnet mit dem Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle 1996. Aus d. Norweg. v. Garbriele Haefs

Reihe Hanser Band 62033

Jostein Gaarder greift in einer leicht verständlichen Sprache ein Tabuthema auf: Das Sterben eines krebskranken Kindes.

Weihnachtsabend - Cecile liegt krank im Bett, dabei würde sie viel lieber mit ihrer Familie unten im Wohnzimmer feiern. Ihr einziger Trost: ihr redseliger kleiner Bruder Lasse, der sie über sämtliche Weihnachtsvorbereitungen informiert. Cecile ist nicht nur ein bisschen krank, sie hat nicht mal mehr die Kraft, in ihr kleines chinesisches Tagebuch zu schreiben. Trotz ihrer Krankheit wünscht sie sich von ihren Eltern zu Weihnachten Skier. Die alten sind viel zu kurz. Nach der Bescherung, zu der ihr Vater sie heruntergetragen hat, sinkt sie erschöpft ins Bett zurück, als sie plötzlich eine Stimme hört: Ariel heißt er und behauptet ein Engel zu sein. Mit ihm gemeinsam beginnt Cecile über Dinge nachzudenken. Cecile erklärt Ariel, wie eine Marzipanerdbeere schmeckt und Ariel berichtet, dass Engel schon immer dagewesen sind. So sieht sich Cecile zum ersten Mal in ihrem Leben herausgefordert, ihre Existenz in der Welt zu durchdenken. Und als sie mit ihm eines Tages auf ihrer Fensterbank sitzt, findet sie es seltsam, sich selbst auf dem Bett liegen zu sehen. Und doch findet sie sich auch schön.

Rezension
"Wechselgespräche von unerhörter Tiefe. Gaarder zeigt die wohlbekannte Stärke - komplizierte philosophische und theologische Fragen komprimiert er zu einem Frage- und Antwort-Spiel." (DIE WELT)
Portrait
Jostein Gaarder, am 8. August 1952 in Oslo geboren, studierte Philosophie, Theologie und Literaturwissenschaft in seiner Heimatstadt und unterrichtete danach zehn Jahre lang als Lehrer Philosophie an Schulen und in der Erwachsenenbildung. Daneben schrieb er Romane und Erzählungen für Erwachsene und Kinder. 1982 debütierte er mit der Novelle ›Katalog‹, 1986 erschien sein erster Erzählband für Erwachsene, 1987 das erste Kinderbuch. Nach seinem Welterfolg mit ›Sofies Welt‹ 1993 konzentrierte er sich ganz auf das Schreiben. ›Sofies Welt‹ wurde mittlerweile in 54 Sprachen übersetzt und wurde zu einem Weltbestseller. 1999 wurde das Buch verfilmt. Heute lebt Jostein Gaarder mit seiner Frau Siri, einer Theaterwissenschaftlerin, und seinen zwei Söhnen in Oslo.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 01.10.2000
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-62033-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/11,8/1,5 cm
Gewicht 200 g
Originaltitel I et speil, i en gate
Abbildungen Illustriert von Quint Buchholz
Illustrator Quint Buchholz
Übersetzer Gabriele Haefs
Verkaufsrang 61943
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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„Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort“
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2019

Jostein Gaarder wurde 1993 schlagartig berühmt als „Sofies Welt“ in der deutschsprachigen Übersetzung erschienen ist. In diesem Roman lernt der geneigte Leser Cecile kennen, die aufgrund einer Erkrankung das Bett nicht verlassen kann und ein Zwiegespräch mit einem Engel hält. Berührend und schön wird vom Leben und Sterben erzähl... Jostein Gaarder wurde 1993 schlagartig berühmt als „Sofies Welt“ in der deutschsprachigen Übersetzung erschienen ist. In diesem Roman lernt der geneigte Leser Cecile kennen, die aufgrund einer Erkrankung das Bett nicht verlassen kann und ein Zwiegespräch mit einem Engel hält. Berührend und schön wird vom Leben und Sterben erzählt und wird nicht nur Jugendlichen gefallen. Mit „Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort“ hat er nicht nur den Buxtehude Bulle Jugendpreis erhalten, das Thema wurde sogar verfilmt.

Berührung zwischen zwei Welten
von michael_1988 am 08.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine wunderbare Begegnung zwischen einem krebskranken Mädchen und einem Engel. - Am Weihnachtstag erscheint dem Mädchen Cecilie, das unheilbar an Krebs erkrankt ist, ein sympathischer Engel namens Ariel. Die beiden vereinbaren einen Deal: Ariel will sie über die "himmlischen Geheimnisse" aufklären. Im Gegenzug soll Cecilie ihm ... Eine wunderbare Begegnung zwischen einem krebskranken Mädchen und einem Engel. - Am Weihnachtstag erscheint dem Mädchen Cecilie, das unheilbar an Krebs erkrankt ist, ein sympathischer Engel namens Ariel. Die beiden vereinbaren einen Deal: Ariel will sie über die "himmlischen Geheimnisse" aufklären. Im Gegenzug soll Cecilie ihm erklären, wie es ist, als Mensch zu leben und Gefühle zu empfinden, da er als Engel dies nicht nachempfinden könne. Im Rahmen von vier Besuchen des Engels versuchen Ariel und Cecilie, sich gegenseitig besser zu verstehen. Dabei erfährt Cecilie auch immer mehr über die Vergänglichkeit ihres eigenen Lebens... Ein sehr berührendes Buch, das ich bereits mehrmals gelesen habe. Wie bei Jostein Gaarder üblich, werden hier tiefgreifende lebensphilosophische Themen in einem wunderbar geschriebenen, leicht zu lesenden Roman aufs Tapet gebracht. Eine traurige Geschichte, die aber auch eine tröstliche Vision bietet und in mir noch sehr lange nachgewirkt hat.

unglaublich schön
von einer Kundin/einem Kunden am 26.07.2013

Ein Roman, der dazu anregt über die Schönheit vom Leben und dessen Vergänglichkeit aus den Augen eines Kindes nachzudenken. Jostein Gaarders Ausbildung - auch in der Theologie - ist durchwegs spürbar, sein Gespür für das Schöne bereitet grosses Lesevergnügen. Wer sich selbst gerne mit philosophischen und glaubensbezogenen Fra... Ein Roman, der dazu anregt über die Schönheit vom Leben und dessen Vergänglichkeit aus den Augen eines Kindes nachzudenken. Jostein Gaarders Ausbildung - auch in der Theologie - ist durchwegs spürbar, sein Gespür für das Schöne bereitet grosses Lesevergnügen. Wer sich selbst gerne mit philosophischen und glaubensbezogenen Fragen befasst, hat hier eine schöne Lektüre vor sich.