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Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort

Ausgezeichnet mit dem Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle 1996. Aus d. Norweg. v. Garbriele Haefs

(5)

Jostein Gaarder greift in einer leicht verständlichen Sprache ein Tabuthema auf: Das Sterben eines krebskranken Kindes.
Weihnachtsabend - Cecile liegt krank im Bett, dabei würde sie viel lieber mit ihrer Familie unten im Wohnzimmer feiern. Ihr einziger Trost: ihr redseliger kleiner Bruder Lasse, der sie über sämtliche Weihnachtsvorbereitungen informiert. Cecile ist nicht nur ein bisschen krank, sie hat nicht mal mehr die Kraft, in ihr kleines chinesisches Tagebuch zu schreiben. Trotz ihrer Krankheit wünscht sie sich von ihren Eltern zu Weihnachten Skier. Die alten sind viel zu kurz. Nach der Bescherung, zu der ihr Vater sie heruntergetragen hat, sinkt sie erschöpft ins Bett zurück, als sie plötzlich eine Stimme hört: Ariel heißt er und behauptet ein Engel zu sein. Mit ihm gemeinsam beginnt Cecile über Dinge nachzudenken. Cecile erklärt Ariel, wie eine Marzipanerdbeere schmeckt und Ariel berichtet, dass Engel schon immer dagewesen sind. So sieht sich Cecile zum ersten Mal in ihrem Leben herausgefordert, ihre Existenz in der Welt zu durchdenken. Und als sie mit ihm eines Tages auf ihrer Fensterbank sitzt, findet sie es seltsam, sich selbst auf dem Bett liegen zu sehen. Und doch findet sie sich auch schön.

Rezension
"Wechselgespräche von unerhörter Tiefe. Gaarder zeigt die wohlbekannte Stärke - komplizierte philosophische und theologische Fragen komprimiert er zu einem Frage- und Antwort-Spiel." (DIE WELT)
Portrait
Gaarder, Jostein
Jostein Gaarder, am 8. August 1952 in Oslo geboren, studierte Philosophie, Theologie und Literaturwissenschaft in seiner Heimatstadt und unterrichtete danach zehn Jahre lang als Lehrer Philosophie an Schulen und in der Erwachsenenbildung. Daneben schrieb er Romane und Erzählungen für Erwachsene und Kinder. 1982 debütierte er mit der Novelle 'Katalog', 1986 erschien sein erster Erzählband für Erwachsene, 1987 das erste Kinderbuch. Nach seinem Welterfolg mit 'Sofies Welt' 1993 konzentrierte er sich ganz auf das Schreiben. 'Sofies Welt' wurde mittlerweile in 54 Sprachen übersetzt und wurde zu einem Weltbestseller. 1999 wurde das Buch verfilmt. Heute lebt Jostein Gaarder mit seiner Frau Siri, einer Theaterwissenschaftlerin, und seinen zwei Söhnen in Oslo.

Buchholz, Quint
Quint Bucholz, geboren 1957, lebt in Ottobrunn bei München. Er studierte Malerei und Grafik und zählt zu den wichtigsten Illustratoren in Deutschland.

Haefs, Gabriele
Gabriele Haefs, geboren 1953, studierte Volkskunde, Sprachwissenschaft, Keltologie und Nordistik in Bonn und Hamburg. Die Übersetzerin aus dem Norwegischen, Dänischen, Schwedischen, Englischen, Niederländischen und Gälischen ist mit dem norwegischen Schriftsteller Ingvar Ambjørnsen verheiratet und lebt in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 01.10.2000
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-62033-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/11,8/1,5 cm
Gewicht 200 g
Originaltitel I et speil, i en gate
Abbildungen Illustriert von Quint Buchholz
Illustrator Quint Buchholz
Übersetzer Gabriele Haefs
Verkaufsrang 103.568
Buch (Taschenbuch)
7,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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unglaublich schön
von einer Kundin/einem Kunden am 26.07.2013

Ein Roman, der dazu anregt über die Schönheit vom Leben und dessen Vergänglichkeit aus den Augen eines Kindes nachzudenken. Jostein Gaarders Ausbildung - auch in der Theologie - ist durchwegs spürbar, sein Gespür für das Schöne bereitet grosses Lesevergnügen. Wer sich selbst gerne mit philosophischen und glaubensbezogenen Fragen befasst, hat... Ein Roman, der dazu anregt über die Schönheit vom Leben und dessen Vergänglichkeit aus den Augen eines Kindes nachzudenken. Jostein Gaarders Ausbildung - auch in der Theologie - ist durchwegs spürbar, sein Gespür für das Schöne bereitet grosses Lesevergnügen. Wer sich selbst gerne mit philosophischen und glaubensbezogenen Fragen befasst, hat hier eine schöne Lektüre vor sich.

Ein Buch das zum Nachdenken anregt
von Kaulquappe aus Darmstadt am 21.10.2012
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ich finde das Buch sehr gut geschrieben, philosophisch und auch traurig. Auf jeden Fall regt es zu Nachdenken an. Ich finde, dass das Buch auch für jüngere Leser verständlich ist, ich bin dreizehn Jahre alt und konnte es sehr gut verstehen.

Einmal Gaarder, immer Gaarder!!
von Pepa am 18.11.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Seit "Sofies Welt" liebe ich Gaarders Bücher, weil sie einfach anders sind. Und dieses anders ist in jedem Fall positiv zu verstehen! Sie (die Bücher) sind, um sie mit meinem Lieblingswort zu beschreiben, zauberschön. "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" ist bittersüß, von der ersten bis zur letzten Seite.... Seit "Sofies Welt" liebe ich Gaarders Bücher, weil sie einfach anders sind. Und dieses anders ist in jedem Fall positiv zu verstehen! Sie (die Bücher) sind, um sie mit meinem Lieblingswort zu beschreiben, zauberschön. "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" ist bittersüß, von der ersten bis zur letzten Seite. Es fordert jeden auf, sich mit dem Leben an sich auseinander zu setzen. Der Grund, warum ich dem Buch trotzdem nur 4 von 5 Sternen gebe, ist jener, dass ich das Ende absolut nicht befriedigend finde und es meiner Meinung nach nicht vollkommen klar verständlich ist.