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Kritik der reinen Vernunft

Hrsg. v. Ingeborg Heidemann

Reclams Universal-Bibliothek Band 6461

Immanuel Kant

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Beschreibung

Kant hat in der Erkenntnistheorie eine kopernikanische Wende vollzogen
- er selbst sprach von einer >>Revolution der Denkart<<. Er hat erkannt,
dass es durch die Art und Weise menschlichen Erkennens bedingt ist, wie
die Gegenstände menschlicher Erfahrung beschaffen sind. Außerdem hat er
gezeigt, wie menschliche Erkenntnis auf den Raum möglicher Erfahrungen
begrenzt ist. Wo die Vernunft diese Grenzen möglicher Erfahrungen überschreitet,
verwickelt sie sich notwendig in Widersprüche. Die Ursache dieser Widersprüche
aufzuzeigen, ist das Ziel der transzendentalen Dialektik, der Logik des
Scheins. Der Ausdruck Kritik in der Kritik der reinen Vernunft meint daher
eine Selbstbegrenzung, die die Vernunft vornimmt, um sich vor Urteilen
über Sachverhalte zu bewahren, die jenseits der Grenzen möglicher Erfahrung
liegen, wie etwa Gott, Freiheit und Unsterblichkeit. Einzig bei der Freiheit,
seinem Vermögen, sittlich zu handeln, ist dem Menschen ein Durchbruch in
eine Welt möglich, die nicht vollständig beschrieben werden kann, wenn
man sie nur im Licht der Naturgesetze betrachtet. Die Freiheit hat laut
Kant ihre eigenen Gesetze. Ihnen widmet sich der Philosoph in seiner zweiten
Kritik, der Kritik der praktischen Vernunft, die seine systematische Moralphilosophie
enthält.

Immanuel Kant (22.4.1724 in Königsberg, Preußen – 12.4.1804 Königsberg, Preußen) revolutionierte mit seiner »Kritik der reinen Vernunft« die abendländische Philosophie. Populär wurde seine Maxime der »Aufklärung«, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Seine Erkenntnistheorie betont die Subjektivität des Menschen in seinem Streben nach objektiver Wahrheit. In seiner »Kritik der praktischen Vernunft« proklamiert er ein uneingeschränktes Gesetz moralisch-ethischen Zusammenlebens. Diese Pflichtethik lässt sich in seinem als »Kategorischer Imperativ« bekannten Prinzip zusammenfassen. »Die Kritik der Urteilskraft« vereint die Disziplinen der Ästhetik und Naturphilosophie. Aus der Prämisse, dass die Natur aus einem schöpferischen genialen Akt entstanden ist, erhebt er die Natur zum Vorbild jeglicher Kunst.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 1011
Erscheinungsdatum 01.01.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-006461-0
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,5/4,8 cm
Gewicht 390 g
Verkaufsrang 35346

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Kundenbewertungen

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Kann ich nur Empfehlen
von einer Kundin/einem Kunden aus Kaiserslautern am 30.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das buch ist wirklich gut und man kann sehr viel daraus entnehmen, was einem auch zum Nachdenken bringt, muss aber auch datzu sagen, das es recht schwirig zu lessen ist, da wörter und begriffe drin stehen die ich bisher noch nie gehört oder gelesen habe, trozdem muss ich sagen ist es auf jedenfall einen kauf wert, wenn man sich ... Das buch ist wirklich gut und man kann sehr viel daraus entnehmen, was einem auch zum Nachdenken bringt, muss aber auch datzu sagen, das es recht schwirig zu lessen ist, da wörter und begriffe drin stehen die ich bisher noch nie gehört oder gelesen habe, trozdem muss ich sagen ist es auf jedenfall einen kauf wert, wenn man sich erstmal eingelessen hat dann ist es auch garnicht mehr so schwer wie am anfang.

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von einer Kundin/einem Kunden am 21.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nicht nur in Zeiten wie diesen, die angesichts des Klimawandels, der expandierenden Müllprobleme und der gesteigerten Aggressionspotenziale des Menschen bar jeder Vernunft zu sein scheint, ist der Wunsch angebracht, auf Lektüren zurückzugreifen, die ihrerseits erstarrtes und stures Denken aufsprengten. Mir fällt dabei Immanuel K... Nicht nur in Zeiten wie diesen, die angesichts des Klimawandels, der expandierenden Müllprobleme und der gesteigerten Aggressionspotenziale des Menschen bar jeder Vernunft zu sein scheint, ist der Wunsch angebracht, auf Lektüren zurückzugreifen, die ihrerseits erstarrtes und stures Denken aufsprengten. Mir fällt dabei Immanuel Kant mit seinen drei Kritiken ein: „Kritik der reinen Vernunft“, „Kritik der praktischen Vernunft“ und „Kritik der Urteilskraft“. Weiters wichtig sind für eine erste Annäherung die Schriften: „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“, „Zum ewigen Frieden“ und „Die Metaphysik der Sitten“. Man möge nur einmal die Kategorientafel zum Nichts im Anhang zur transzendentalen Analytik in der „Kritik der reinen Vernunft“ aufschlagen. Sofort drängt sich der Gedanke auf, dass jede Philosophie wie auch jedes Denken überhaupt am und mit dem Nichts beginnt, sofern das Denken überhaupt zu denken beginnt.

Gutes Werk
von einer Kundin/einem Kunden aus Worms am 21.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für den geneigten Philosophen ein sicherlich interessantes Werk, in dem Kant seine Ausführungen über die Vernunft, die Pflicht und letztlich auch den Kategorischen Imperativ darlegt, der bis heute noch eine große Wirkung auf die Normativität ausübt. Das Buch ist eine Hardcover-Version mit einem schicken Profil des Autors und... Für den geneigten Philosophen ein sicherlich interessantes Werk, in dem Kant seine Ausführungen über die Vernunft, die Pflicht und letztlich auch den Kategorischen Imperativ darlegt, der bis heute noch eine große Wirkung auf die Normativität ausübt. Das Buch ist eine Hardcover-Version mit einem schicken Profil des Autors und dem Titel, hinten steht kurz etwas über die Bedeutung des Werkes. Zur Ausgabe lässt sich positiv sagen, dass die Seitenangaben der Akademieausgabe vorhanden sind, somit lässt sie sich auch für etwaige Arbeiten verwenden. Leider fehlt ein Kommentar oder eine sonstige Einführung in das Werk. Wer also keine Ahnung von dem Thema hat, könnte durchaus überfordert sein.


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