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Das Fräulein von Scuderi

Erzählung aus dem Zeitalter Ludwig des Vierzehnten. Frankfurt 1820

(6)
›Das Fräulein von Scuderi‹ geht auf einen tatsächlichen Kriminalfall zurück, um dessen Aufklärung sich die französische Schriftstellerin Madeleine de Scudéry bemühte. Die meisterhafte Kriminalnovelle wurde erstmals im dritten Band der Sammlung ›Serapionsbrüder‹ veröffentlicht. Darin ist eine Detektivgeschichte um eine Mordserie im Paris des 17. Jahrhunderts mit dem Porträt eines leidenschaftlichen Künstlers verknüpft. Dieser vermag es nicht, sich von seinen außergewöhnlichen Schmuckstücken zu trennen, die weniger einzigartige Kostbarkeiten, als vielmehr Teil seiner Identität sind. Hoffmann kreiert in dieser Künstler- und Kriminalnovelle eine außergewöhnliche Balance zwischen Phantasie und Wirklichkeit.
Portrait
E.T.A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann kam am 24. Januar 1776 als Sohn eines Hofgerichtsadvokaten in Königsberg zur Welt. Nach der Scheidung seiner Eltern blieb der Junge bei der Mutter und besuchte die Burgschule in Königsberg. Als er das Jurastudium beendet hatte, heiratete er die Polin Maria Thekla Michaelina Rorer, mit der er später seine Tochter Cäzilia bekam. Der Jurist und Richter war ein künstlerisches Multitalent: Er arbeitete unter anderem als Komponist und Kapellmeister, Zeichner und Literat. Hoffmann starb am 25. Juni 1822 an einer schweren Krankheit in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Joseph Kiermeier-Debre
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 01.06.1998
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-02645-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 17/11,5/1,5 cm
Gewicht 111 g
Abbildungen mit Abbildungen
Auflage 5. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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der Serienkiller Cardillac
von Twins am 01.09.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich musste mir "Das Fräulein von Scuderi" für den Deutschunterricht besorgen. Ich bin kein großer Fan von Reclam-Heftchen :P Aber dieses Büchlein hat mich postiv überrascht. Die Sprache war gut zu verstehen und die Handlung sehr spannend. Also, wenn jede Schullektüre so wäre... haha

Eine junge Frau, die um ihr Glaube kämpft
von Amarylie am 16.04.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: Man kennt die Jungfrau von Orleans auch unter dem Namen Jeanne d’Arc, die in die Geschichte einging. So ziemlich jeder Franzose kennt das berüchtigte Mädchen, das die Welt veränderte im Glauben in der schweren Zeit und Not von Gott auserwählt worden zu sein, um Frankreich vom Elend zu... Meine Meinung: Man kennt die Jungfrau von Orleans auch unter dem Namen Jeanne d’Arc, die in die Geschichte einging. So ziemlich jeder Franzose kennt das berüchtigte Mädchen, das die Welt veränderte im Glauben in der schweren Zeit und Not von Gott auserwählt worden zu sein, um Frankreich vom Elend zu retten. Sie war und ist DIE Nationalheldin aus ihrer Zeit. Ich war schon immer ein Fan von Jeanne d’Arc, soweit ich denken kann war ich damals 9 Jahre alt, als ich das erste mal von ihr erfuhr. Bis jetzt ist sie immer noch eine bewundernswerte und inspirierende Persönlichkeit, wobei sie trotz ihrer Berühmtheit in Frankreich in anderen Staaten sehr unbekannt ist. Sie ist und bleibt ein Nationalmythos bestehend aus der historischen Wahrheit und Schillers Romanfigur. Das Bauernmädchen wurde durch ihren Glaube zu Gott und dem, was sie als richtig empfand, wirklich authentisch. Auf jeder Zeile und Seite konnte man ihren Mut, ihre Tapferkeit und die Hingabe zum Gottesglaube herauslesen. Sie war und ist immer noch bewundernswert. Sie kämpfte mit Herz, Leib und Seele für – in ihren Augen – das Richtige. Das sie am Ende durch einen Verrat an die Feinde – den Engländern – verkauft wurde und als Hexe beschuldigt wurde, war grausam. Sie glaubte fest daran im Recht zu sein, ohne es abzustreiten und akzeptierte ihren Urteil. Sie starb somit als eine junge Frau. Dabei verbrannte man sie lebendig auf dem Scheiterhaufen. Erst ein paar Jahre später wurde sie als Märtyrerin anerkannt. Wie jedes Werk von Friedrich von Schiller ist sein Schreibstil gleich – elegant, altmodisch, anspruchsvoll und außergewöhnlich anders. Die Jungfrau von Orleans besteht dabei aus einem Gedicht in Form eines Buches, welches sich auf ca. 160 Seiten erstreckt. Die Dramatik kann man dabei sehr gut herauslesen, sowie die Gefühle und der Wille der Protagonistin. Fazit: Ein Muss für jeden Friedrich von Schiller-Fan, sowie jeden, der historische Romane mit einer mutigen und tapferen jungen Frau mag, die für ihr aufrichtiges Glaube bis zum Ende kämpft! Das Buch ist dementsprechend für jede Altersklasse empfehlenswert. Autor: Friedrich von Schiller wurde 1759 in Marbach geboren. Auf Befehl des Herzogs Karl Eugen musste der junge Schiller 1773 in die ‘Militär-Pflanzschule’ eintreten, wo er ab 1775 Medizin studierte; später wurde er Regimentsmedicus in Stuttgart, das er 1782 nach Arrest und Schreibverbot wegen seines Stückes ‘Die Räuber’ jedoch fluchtartig verließ. 1789 wurde er zum Professor der Geschichte und Philosophie in Jena ernannt, 1799 ließ er sich endgültig in Weimar nieder. Schiller starb am 9.5.1805 in Weimar.

Ein Klassiker, aber man muss sich darauf einlassen können
von Mandurah aus Wunstorf am 22.03.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Das Fräulein von Scuderi" ist eine Erzählung aus dem Zeitaler Ludwig des Vierzehnten und im Vergleich zu zum Beispiel Schiller finde ich, dass der Sprachstil des E.T.A. Hoffmann in die Jahre gekommen ist, während sich Schillers Stil dagegen noch recht jugendlich ausnimmt. Wenn man sich darauf jedoch einlässt, ist... "Das Fräulein von Scuderi" ist eine Erzählung aus dem Zeitaler Ludwig des Vierzehnten und im Vergleich zu zum Beispiel Schiller finde ich, dass der Sprachstil des E.T.A. Hoffmann in die Jahre gekommen ist, während sich Schillers Stil dagegen noch recht jugendlich ausnimmt. Wenn man sich darauf jedoch einlässt, ist die Erzählung nett gemacht. Etwas ausgeschmückter wäre daraus in der heutigen Zeit sicher ein lesenswerter Krimi geworden. Zur Handlung: In Paris werden des Nachts mehrere Menschen überfallen und ausgeraubt, meist kommen sie dabei auch zu Tode. Auffällig ist, dass alle wertvollen Schmuck bei sich führen, den sie zu ihrer Liebsten bringen wollen. Da die Polizei trotz intensiver Bemühungen den Täter nicht fassen kann, heißt es in der verängstigten Bevölkerung bald, der Teufel sei im Spiel (Stichwort Irrationalismus). Das Fräulein von Scuderi, die in der Gunst des Königs steht, wird in das Geschehen hineingezogen, als ihr ehemaliges Ziehkind als vermeintlicher Täter verhaftet wird. Da dieser seine Unschuld vehement beteuert und seine Liebste in der Scuderi erneut mütterliche Gefühle und Beschützerinstinkte weckt, mischt sie sich mit viel Gefühl dort ein, wo die Polizeigewalt zu versagen und den Falschen zu richten droht.